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Frau stach zu - kein Wohnungsverweis!

admin @, Sonntag, 18. April 2010, 00:00 (vor 2868 Tagen) @ admin

http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=loka&itemid=10001&detailid=725173

Betrunkene stach ihren Mann in den Rücken

Rheinbach. (sax) Mit einem 19 Zentimeter langen Küchenmesser hat eine 47-Jährige im vergangenen Oktober ihren Mann von hinten in Höhe des Schulterblatts in den Rücken gestochen. Nur mit viel Glück waren bei dem sechs bis acht Zentimeter tiefen Stich keine Organe verletzt worden, wie am Freitag Richter Ulrich Schulte-Bunert in der Verhandlung gegen die Frau wegen gefährlicher Körperverletzung festhielt.

[...]

Für den Richter entscheidend war die Frage, ob sie ihren Ehemann mit Tötungsabsicht attackiert hatte. Das aber verneinte die Frau. Der Amtsrichter verurteilte die Frau wegen verminderter Schuldfähigkeit zu einer Geldstrafe von 4 500 Euro. "Ich gehe davon aus, dass dies ein Blackout war und sich so etwas nicht wiederholen wird", sagte Ulrich Schulte-Bunert.

Artikel vom 17.04.2010

Wie gütig!

"Theoretisch müssen Männer und Frauen bei gleichen Taten auch gleich bestraft werden. Rechtssoziologen wollen herausgefunden haben, dass Frauen etwas milder bestraft werden. Ich bin in Strafverfahren gegen Frauen immer wieder in Schwierigkeiten geraten und habe mich deshalb jeweils gefragt, welche Strafe würde ich gegen einen Mann bei derselben Anklage verhängen und auf diese Strafe alsdann abzüglich eines 'Frauenrabatts' erkannt. Ähnlich scheinen es auch meine Kollegen zu handhaben, wie die eben wiedergegebene rechtssoziologische Untersuchung ergibt. Ein Frauenrabatt ist gerechtfertigt, weil es Frauen im Leben schwerer haben und Strafen deshalb bei ihnen härter wirken."

...schrieb Richter Vultejus.


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