Luziferische Geister und Lesbo-Feministinnen.

trel ⌂, Mittwoch, 07. März 2012, 20:16 (vor 2086 Tagen) @ Scepticius Scepticissimus

Die SPD hat sich doch aber mit dem Thema nur deshalb beschäftigt, weil sie beim Feminismus punkten, Wählerinnen gewinnen will, sich als Diener des Feminismus anbiedert - für Anbiederungen war sich die SPD noch nie zu fein.

Ob "nur", weiß ich nicht, aber vor Allem wollte die SPD sich anbiedern, das vermute ich auch. Das tat sie ja schon 1918.

Das muß aber nicht bedeuten, daß die SPD - allen voran Erhard Eppler, seinem Bekenntnis nach Urheber des Spruches "Wer die menschliche Gesellschaft will..." - nicht zugleich auch vom Feminismus fasziniert gewesen sei.

Wer von uns handelt schon immer mit kühlem Kopf? Wer kauft ein technisches Gerät (auch z.B. ein Auto) allein nach Zweckmäßigkeit und in völliger Übereinstimmung mit seinen moralischen Prinzipien? Auch ein Stück Kuchen z.B. kann mich "behexen", so daß ich zulange; in dem Falle vielleicht sogar bei gleichzeitiger Erkenntnis, daß ich es besser aufschieben sollte.

Die Ursache des Handelns liegt in dem Falle weniger im Ich als im Astralleib, dem Träger der Wünsche und Gefühle. Den Gefühlen aber eignet grundsätzlich der Bewußtseinsgrad des Traumbewußtseins. Nur im Ich ist der Mensch bei wirklich klarem Bewußtsein. Von hier aus kann man durch Übungen u.U. zu einem noch höheren Bewußtsein, dem imaginativen Bewußtsein gelangen, wie es heute schon die Angeloi (Engel), auf dem früheren Mondzustand die Archangeloi (Erzengel) usw. erlangt haben.

Im Astralleib, also auf Ebene des traumhaft abgesenkten Bewußtseins, wirkt aber auch der luziferische "Doppelgänger", eine Art parasitischer Engel. Um solch ein Wesen zu verstehen, denke man z.B. an einen deutschen Intellektuellen, der hier seinen Bildungsweg verpaßt hat, und daher, trotz Begabung, keinen Anschluß findet. Er entwickelt vielleicht ein starkes Interesse an "indigenen" Kulturen, lebt bei ihnen, wird dort auch bewundert und wirkt auf sie "faszinierend", bewirkt aber auch Ärger, weil er falsche Erwartungen weckt. Er ist weder hier noch dort zuhause. So etwa war meine Rolle in Afrika.

Diesen Doppelgänger kann man befreien, und so hat auch mein Umgang mit den Indigenen in Afrika mich gewissermaßen befreit. Ich bin dort, unter gemäßigteren Bedingungen als hier, erwachsen geworden. So wie die Leute durch mich profitiert haben, so habe ich auch an ihnen profitiert.

Diese luziferischen Geister zeichnen sich aus durch ihr rebellisches Wesen. Es gab sie schon auf dem Alten Mond (siehe Anthro-Wiki). Ob sie rebellisch wurden, weil sie irgendwie "benachteiligt" waren, oder vielmehr benachteiligt sind, weil sie sich durch Rebellion ins Abseits gestellt und dadurch den Anschluß verpaßt haben, das wäre eine interessante Frage. Steiner sagte dazu des Öfteren, daß man sich die (jeweils auf den verschiedenen planetarischen Stufen) zurückgebliebenen Wesen nicht unbedingt als "Sitzenbleiber" vorstellen muß, sondern eventuell eher als Verzichtleistende, die sozusagen sich in der Reihe hinten angestellt haben, um anderen den Vortritt zu lassen, damit eine dynamisierende Differenzierung, "Ungleichheit", eintritt. Heute könnte man verweisen auf Ehepartner, von denen der eine zugunsten des anderen auf seine Karriere verzichtet.

Ich bin mir des luziferischen Elementes in mir bewußt. Wenn man mit sich ehrlich ist, sollte das auch nicht allzu schwer sein. Wir alle sind ja luziferisch "infiziert"; darin besteht unsere Erbsünde. Sie beruht nicht auf einer persönlichen Verfehlung. Sie bedeutet einen Schaden, der ständig weiterkopiert wird, oder eine "Mutation", und ist Ursache für Krankheit und Tod, aber auch für die Notwendigkeit der geschlechtlichen Fortpflanzung. Die ist ja "im Prinzip" nicht notwendig. Die Klonung weiblicher Wesen, wie sie der S.M.Gearhart vorschwebt, beruht vermutlich auf einer Art halbbewußter Erinnerung an einen Zustand, den es einmal gab und wieder geben wird, nämlich vor bzw. nach der Erde-Mond-Trennung.

Und das fasziniert mich an dieser Feministin: Sie scheint in einem gewissen Grade hellsichtig zu sein. Wie anscheinend auch andere Autoren, die Science-fiction-Literatur geschrieben haben. Für den Autor des Buches "Vril - oder eine Menschheit der Zukunft" (in den Tiefen der Erde), Edward Bulwer-Lytton, hat R.Steiner das ausdrücklich bestätigt. Das Buch ist denn auch im "Verlag am Goetheanum" neu aufgelegt worden.

Diese Hellsicht ist aber atavistischer Art, traumbewußt. Das Hellsehen, wie es durch den anthroposophischen Schulungsweg ermöglicht wird, führt keinesfalls zu einem traumhaften, sondern zunächst zu einem imaginativen Bewußtsein, das unter völliger Ich-Kontrolle steht.

Der Physiker Andreas Heertsch hat ein 75 Seiten starkes Buch geschrieben, das anschaulich und humorvoll erste Erfahrungen auf diesem Weg beschreibt: "Geistige Erfahrung im Alltag. Eine Einladung".

Gruß
trel


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