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Invasions-Anthropologie. Vom Sinn einer Kulturschutz-Bewegung.

admin @, Dienstag, 13. März 2012, 14:24 (vor 2016 Tagen)

Das Titelwort Invasions-Anthropologie muß befremden. Es gibt nämlich die Invasions-Biologie als ein etabliertes Fachgebiet. Die Invasions-Biologie handelt von den Gefahren und Schäden, die uns durch Einschleppung ortsfremder Pflanzen und Tiere drohen. Drohen uns aber vergleichbare Gefahren auch durch "Menschen mit Migrationshintergrund"?

Ebenso wird der Ausdruck Kulturschutz befremden. Gegenwärtig leben wir in einer Multikulti-Gesellschaft, in der die Mitteilung auf der Netzseite eines Kindergartens, daß es dort nur wenige Kinder "mit Migrationshintergrund" gebe, behördlicherseits gelöscht wurde. Dürfen wir die eigene Kultur überhaupt schützen?

Ich möchte gegenfragen: Warum sollen wir nur Pflanzen und Tiere sowie deren Biotope schützen, Menschen aber, und ihre Lebensräume, nicht?

Die Antwort kann eigentlich nur politisch ausfallen: Wer etwa das deutsche Volk durch Fremdvölker substituiert sehen will, der kann natürlich in der Invasion fremder Völker, fremder Kulturen und fremder Rassen nichts Bedrohliches sehen. Er wird deren Invasionen vielmehr begrüßen.

Einige Politiker, vor Allem unter den Grünen, sind, was ihre Wünsche nach der Spätabtreibung des Deutschen Volkes betrifft, durchaus offen. Andere, die weniger offen sind, aber das Gleiche wollen, versuchen bisweilen, dem Willen der Kulturschützer argumentativ entgegenzutreten, indem sie ihnen einen Rechtfertigungs-Zusammenhang unterschieben, der mit dem Vorwurf des Biologismus operiert.

Sie müssen sich dann allerdings dem Einwand stellen, daß nach der gegenwärtig herrschenden Auffassung Menschen nichts weiter seien als höher entwickelte Tiere, nämlich Hominiden. Dann aber ist nicht einzusehen, warum das Verhalten von Menschen anders zu beurteilen ist als das der "übrigen Tiere" (und Pflanzen).

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Es gibt bekanntlich die biologische Schädlingsbekämpfung, welche die Invasion fremder Arten gezielt einsetzt. Allerdings soll der beabsichtigte Schaden letztlich nützlich sein, nämlich die Ausrottung, zumindest Eindämmung schädlicher einheimischer Arten zur Folge haben.

In nicht wenigen Fällen hat sich allerdings herausgestellt, daß diese "Naturschützer" Russisch Roulette gespielt haben. Der räuberische Fremdling begnügt sich nämlich nicht immer damit, die ihm zugedachte Aufgabe zu erfüllen. Er begründet eine eigene Monokultur und richtet damit weit größeren Schaden an als die Art, zu deren Bekämpfung er eingesetzt wurde. Außerdem ist er, einmal etabliert, mit den bisherigen Mitteln nicht mehr zu vertreiben.

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Was die gegenwärtige deutsche Politik bezweckt, ist demnach anthropologische "Schädlings"bekämpfung. Es soll ein "Tätervolk", das mechanisch, also durch Bombenteppiche, nicht völlig ausgerottet werden konnte, nun biologisch-anthropologisch, d.h. durch gezielte Invasion fremder Völker und Kulturen, dezimiert werden.

Davor ist dringend zu warnen!

admin


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