Karma des Feminismus

trel ⌂, Freitag, 21. Dezember 2012, 19:48 (vor 1733 Tagen) @ Herr Mann

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Ausgerechnet die „griechisch-lateinische ... Kultur-Epoche“ ist die mittlere und „spiegelt“ sich nicht. Abgesehen von der Zahlenspielerei: Warum ist es gerade sie? Angelsachsen sind Germanen, das Angelsächsische ist ein Dialekt des Germanischen, also ist der Begriff „Gemanisch-Angelsächsich“ nicht korrekt.

Guten Abend, Herr Mann!

Sie haben mich mit einer Fülle von Fragen überschüttet, die ich auch gerne beantworten würde. Das fällt mir allerdings nicht leicht.

"Zahlenspielerei"? Natürlich kann und soll man fragen, warum die nach-atlantischen Kulturepochen nach dem Anthroposophischen Schema 7 an der Zahl sind; warum sie alle gleich lang sind; warum sie jeweils genau 2160 Jahre währen; warum sie in einem ganz bestimmten Jahr anfangen, und nicht in einem anderen.

Nun, 2160 Jahre entspricht einem Zwölftel des Präzessions-Zyklus. Dieser währt bekanntlich 25.920 Jahre. Mit ihm korrespondiert eine andere Zahl, nämlich die der Lebenstage eines Menschen, der nicht ganz 72 Jahre alt wird. Gehen wir noch mehr ins Detail, so ersehen wir, daß dies auch die Zahl der Atemzüge ist, die der Mensch täglich macht (18 pro Minute, 1.080 pro Stunde, 25.920 in 24 Stunden). Warum also sollte die Zahl nicht auch von Bedeutung sein für die Epochen der Menschheitsgeschichte?

Damit sind natürlich die entscheidenden Fragen noch nicht beantwortet. Warum etwa sind es 7, nicht 12 Epochen? Ich bin dabei, diesen Fragen nachzugehen. Das geht nur durch ein umfangreiches Literatur-Studium. Die Ergebnisse will ich in darlegen in einer eigenen Netzseite zum Thema Kosmogonie.

Nur noch ein Hinweis: Auf die sieben Kultur-Epochen beziehen sich die Sieben Sendschreiben in der Apokalypse des Johannes. Die ganze Weltgeschichte läßt sich aufteilen in 7 hoch 7 gleich 16.807 Zeitabschnitte. Die Zahl 7 ist hierbei zwingend. Es ist sinnlos, sie z.B. durch 6 oder 8 auszutauschen.

Sie behaupten, Abraham und sein Stamm hätten in Agypten nicht bleiben können, wiel sie [/b]„dort den Auferstehungsgedanken verloren“ hätten, und haben dabei nicht berücksichtigt, daß doch gerade in Ägypten der Auferstehungskult begangen wurde.

Ich habe auch nur übernommen, was ich mir angelesen habe; nur daß ich, anders als Sie, keinen Grund gesehen habe, diese Ideen in Frage zu stellen. Wir haben verschiedene Ausgangsorte. Sie sind vorgeprägt durch Spengler und Brune und messen nun alles, was Ihnen neu ist, an diesem System, und fragen: Warum sagt Steiner nicht genau Dasselbe wie Brune?

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Aus Ihren folgenden Zitaten geht die Quelle nicht eindeutig hervor

Ich habe Seitenzahl dann weggelassen, wenn sie der vorher schon genannten entspricht.

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Hat Steiner das Karma ähnlich verstanden wie die indische Kultur (vgl. Hinduismus, Buddhismus)?

Nein, bewußt völlig anders. Eher so wie G.E. Lessing in seiner "Erziehung des Menschengeschlechts" (um 1800). Wir leben eben nicht mehr in der indischen Epoche und ihren indischen Nachzüglern.

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Wie Sie wissen, läßt Herr Schütze, von dem ich Sie übrigens herzlich grüßen soll, sich durch mich vertreten, weil er in Südamerika unterwegs ist.

Danke, ich lasse zurückgrüßen!

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Wie er bin auch ich ein Bruneaner, und das Modell von Hubert Brune favorisiert andere Jahreszahlen als das Modell von Rudolf Steiner. Gemäß Brunes Theorie muß man von mehreren Millionen Jahren für die Menschenevolution ausgehen.

Sobald ich fertig bin mit meiner Darstellung des Steinerschen Modells, werde ich mich auch mit Brune befassen. Die Ausgangsstandpunkte sind völlig verschieden, wie Sie wissen. Steiner ging aus von den Intentionen der Engel, Erzengel, usw. Nach diesen richten sich die irdischen Zustände, nicht umgekehrt. Das Ungewöhnlich ist, daß Steiner behauptete, er könne die Intentionen dieser Wesen erforschen; und daß er Methoden angab, die es auch anderen Menschen ermöglichen können.

Gruß
trel


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