Welcher Widerspruch?

trel ⌂, Samstag, 22. Dezember 2012, 17:53 (vor 1795 Tagen) @ Herr Mann

Wenn Sie einerseits schreiben, daß „der große Gedanke von der Auferstehung ... in den heiligen Mysterienstätten Ägyptens gepflegt wurde“, und andererseits, daß in Ägypten „das Volk ... den Auferstehungsgedanken verloren hätte“, dann ist das eindeutig ein Widerspruch, weil Sie das eine Mal sagen, es gäbe in Ägypten den Auferstehungsgedanken, und das andere Mal, es gäbe in Ägypten nicht den Auferstehungsgedanken.

Ich hatte geschrieben: Der große Gedanke von der Auferstehung, der in den heiligen Mysterienstätten Ägyptens gepflegt wurde, wurde durch die Begierde, die äußere Gestalt, die Leibesform zu erhalten, ersetzt.

Das ist ganz sicher kein Widerspruch, vielmehr eine Änderungs-Mitteilung.

---------------

Wenn es ihn in Ägypten gab, dann hätte „das Volk“ ihn dort auch nicht verlieren können

Warum nicht? Deutschland z.B. hat doch seine schöpferische Kraft verloren, physisch und geistig.

----------------

Die einzige Möglichkeit zur Auflösung dieses Widerspruchs hätten wir, wenn wir davon ausgehen könnten, in Ägypten hätte sich zu der Zeit etwas ereignet, was im Widerspruch zum althergebrachten Kultus stand, z.B. eben im Widerspruch zu dem Auferstehungsgedanken.

Na sehen Sie, es geht doch.

----------------

Mir fällt da aber nur die Zeit von 1377 bis 1358 ein, als Amenophis IV. regierte, der die Sonnenscheibe Aton verehrte (vgl. Echnaton) und also mit der Tradition brach. Ob das der für unser Thema hier relevante Zeitraum ist?

Das weiß ich nicht. Es war für mich bisher kein großes Thema, zumal es ja noch viele andere Themen in der Geschichte des Kosmos und der Menschheit gibt, die von Bedeutung sind. Wahrscheinlich kann man im Werk von Steiner irgendetwas dazu finden. Dafür gibt es ja die Suchfunktion.

Beste Grüße
trel


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum