Karma des Feminismus

trel ⌂, Donnerstag, 27. Dezember 2012, 01:49 (vor 1756 Tagen) @ Herr Mann

Nun, da die Fragen einigermaßen beantwortet sind, können wir ja weitermachen.

Was bedeutet nun „Karma des Feminismus“?

Aus dem von Herrn Lentze aufgeführten 6. Punkt - Ziele und das Karma des Feminismus - sind nicht immer Ziele und Karma voneinander getrennt, und vielleicht sollen sie auch gar nicht immer voneinander getrennt sein. Wohl werden dort die Ziele eindeutig erwähnt, aber nicht das Karma.

Deshalb müssen wir zunächst wohl die Frage nach dem Karma beantworten.

Wird der Feminsimus in dieser Kulturepoche das fortsetzen, mit dem er in der mesopotamisch-ägyptischen Kulturepoche bereits begann? Oder begann er damit gar nicht, sondern beginnt damit gerade oder wird in Zukunft damit beginnen? Wie ist das genau zu verstehen?

Guten Abend, Herr Mann!

Ich bin momentan ein bißchen "raus" aus dem Thema, zumal mich ja in drei Wochen ein Schauprozeß erwartet - siehe hier und hier -, will aber so gut ich gerade kann, versuchen, Ihnen zu antworten.

Zunächst hätte ich den Begriff "Karma" klären müssen. Das ist nicht leicht. Er bedeutet jedenfalls nicht, wie Manche meinen, allein "Vergeltung" oder "Belohnung" für frühere Taten. Er bezeichnet einen Zusammenhang zwischen früher und später, zwischen Zeiten, die nicht durch ein kontinuierliches Bewußtsein überbrückt werden. So etwas wie Kausalität, sofern man dieses Wort gerade nicht in seiner Zuordnung auf mechanische, sondern auf geistige Vorgänge nimmt.

So ist z.B. die individuelle Verkörperung eines Menschen als Mann das Karma, d.h. die Folge einer vorangegangenen Verkörperung als Frau. Anders gesagt: Wer ein Leben als Frau hinter sich hat, muß für die geschlechtliche Einseitigkeit einen Ausgleich leisten, indem er sich als Mann inkarniert. Natürlich gilt das auch umgekehrt. Wir kommen also - in der Regel - abwechselnd als Mann und Frau zur Welt.

Der Geschlechtertrennung während der lemurischen Zeit folgte unmittelbar eine Vorherrschaft des Weibes. Denn vorher konnte jeder Mensch gebären, weil die Zeugung innerlich erfolgte. Danach gab es Menschen, die es nicht mehr ohne fremde Zeugung konnten - reine Weiber; und es gab Menschen, die es gar nicht konnten, nur sozusagen den Hilfsdienst der Begattung leisten konnten. Das waren die Männer.

Die Weiber blieben leibschöpferisch; Männer waren von Anfang an geistschöpferisch. Sie waren ja vom physischen Reproduktionsvorgang weitgehend entlastet. Überhaupt konnte das Denkvermögen nur durch die Geschlechtertrennung, das heißt: durch die Halbierung der Reproduktionsbelastung entstehen. Die Kräfte, die für die leibliche Fortzeugung nicht mehr benötigt wurden, konnten für die Ausbildung des Gehirns eingesetzt werden. Beim Mann wiegt das etwas schwerer.

Zunächst aber waren die Weiber mächtiger. Sie begründeten Matriarchate. Erst mit zunehmender Entfaltung der Kultur zeigten Männer ihre Stärken. In der Folge entstand das Patriarchat als Karma des Matriarchats.

Mittlerweile gelangt die gegenwärtige Menschheitskultur an ein Ende, der Hedonismus greift um sich, sodaß Männer ihr Geistschöpfertum nicht mehr wie früher entfalten können. In der Folge - auch das ist Karma - bildet sich wieder ein Matriarchat.

Sobald die Degeneration soweit fortgeschritten ist, daß physische Fortzeugung des Menschen nicht mehr auf normale Weise möglich ist - der Genderismus ist Vorbote und zugleich Katalysator für diese Abwicklung - wird die Fortzeugung des Menschen auf das Organ des Kehlkopfes übergehen. Dies betrifft aber zunächst nur einen sehr kleinen Teil der Menschen, einer männlich-antifeministisch orientierten Elite.

Die Masse wird sich weiterhin physisch fortzeugen, dabei einem grenzenlosen sexuellen Hedonismus sich hingeben, mit vollständiger Trennung von Sex und Reproduktion. Das ist, was sie vom Tierreich trennt. In anderer Hinsicht wird sie sich stark dem Tierreich annähern, dieses heraufheben, sich selbst herabstufen. Die Evolution dieser "Menschheit" - richtiger: dieser Anthropoiden oder Hominiden - wird abgeschlossen sein, genau wie bei den Tieren seit der lemurischen Zeit.

Die Evolutionsführerschaft wird dann auf den in Christo wiedergeborenen Menschen gehen, der sich bald nicht mehr physisch fortzeugen kann, es aber auch nicht braucht, weil er sich durch das Wort fortzeugen wird. Dieser neue Mensch oder Menschen-Nachfahr wird in dem Maße männlichen Charakters sein, wie der Mensch vor der Geschlechter-Trennung eher weiblichen Charakters war (als jeder Mensch noch gebären konnte und die Zeugung innerlich, unsichtbar ablief). - Mit dem neuen Menschen aber wird Fortzeugung gleich Wortzeugung sein.

Vergleiche hierzu den neuen Artikel oben, übertragen aus dem Weiberplage-Forum.

Ich wünsche Ihnen weitere besinnliche Tage und Nächte zumindest noch bis zum 6. Januar, dem Epiphanistag!

trel


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