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Un/Sterblichkeit von Tier und Mensch.

admin @, Sonntag, 21. April 2013, 16:58 (vor 1435 Tagen) @ Patrick Bieri
bearbeitet von admin, Donnerstag, 13. Juni 2013, 20:37

Also weshalb ist dem sein Hirn geschrumpft? Wegen dem w...? Vielleicht auch, weil er es zuwenig benutzt hat?

Die Elohim schufen den Menschen "als Mann und als Frau"; wohlgemerkt als Mann und Frau gleichzeitig, nicht als Männer und Frauen getrennt!

Äußerlich war der damalige Mensch weiblich; der männliche, befruchtende Anteil war innerlich.

Die mit der Erde-Mondtrennung sich vollziehende Aufteilung in jeweils männliche und weibliche Individuen kam dem Gehirn zugute. Wird nämlich der Mensch geschlechtlich halbiert, d.h. existiert er nur noch entweder als Mann oder als Frau, dann metamorphosiert die andere Hälfte der Lebenskraft zur Denkkraft. Und da die Weiber für ihre leibschöpferische Produktion relativ viel Lebenskraft verbrauchen (man denke an die jeweils mehrmonatige Schwangerschaft), bleibt ihr Gehirn entsprechend kleiner. Daher gilt: Weiber sind leibschöpferisch; Männer sind eher kultur- und zivilisations-schöpferisch.

Bis ins 19. Jahrhundert hinein waren sich die Ärzte einig, daß übermäßige Masturbation die Geisteskräfte des Mannes schwächt, ja organische Schäden an Gehirn und Nervensystem hervorruft. Vielleicht hat das schon damals nicht mehr gestimmt, aber es muß Zeiten gegeben haben, wo es zutraf. Heute, wo die Leiber kaum mehr formbar sind, könnte es sein, daß entsprechende Folgen erst im nächsten Leben eintreten. Oder auch gar nicht - ich weiß es nicht.

Vielleicht aber sind wir uns darin einig, daß jeder Mensch durch seine Lebensführung selbst darüber entscheidet, wie er sich weiterentwickelt: Ob er evoluiert oder devoluiert. Gewohnheiten, die man sich in diesem Leben aneignet, werden auch in den nächsten Leben beibehalten. Ich meine nicht nur schlechte Gewohnheiten, wie die übermäßige Masturbation oder der zwanghafte pornografische Konsum, sondern auch gute Gewohnheiten, wie etwa das Meditieren über die Worte Jesu Christi oder die Einübung der Nächstenliebe.

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Hier sollten wir uns fragen: Was ist Nächstenliebe? F.Nietzsche hat das nicht verstanden - oder nicht verstehen wollen -, und sodann den Begriff der Fernstenliebe geprägt.

Menschen kennen naturgemäß keine Nächstenliebe, weil jeder Mensch eine Art für sich bildet. Tiere kennen die Nächstenliebe sehr wohl, weil jeweils viele Tiere einer Art angehören. Alle Arten aber wollen sich selbst erhalten. Es gibt innerhalb der Arten zwar Revier- und Hierarchie-Kämpfe, die in Extremfällen auch tödlich enden. Aber im Prinzip will die Art sich selbst erhalten, so daß kein Individuum einer Art ein anderes Individuum derselben Art als prinzipiell vernichtungswürdig begreift. Menschen können einander sehr wohl als vernichtungswürdig begreifen, weil hier jedes Individuum eine Art für sich bildet.

Soll also die Forderung der christlichen Nächstenliebe uns auf das Niveau der Tiere zurückdrücken? Nein, im Gegenteil: Sie soll uns auf ein Niveau heben, wo alle Menschen wiederum eine einzige Art bilden, d.h. wo das Ich eines jedes Menschen ein Teil des Christus-Ich ist. Vgl. Joh. 15,1-4:

Ich bin der wahre Weinstock und mein Vater ist der Weingärtner. Jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, schneidet er weg, und jede, die Frucht bringt, schneidet er zurück und reinigt sie so, damit sie noch mehr Frucht bringt. Ihr allerdings seid durch das Wort, das ich euch verkündigt habe, schon rein. Bleibt in mir, und ich bleibe in euch! Eine Rebe kann nicht aus sich selbst heraus Frucht bringen; sie muss am Weinstock bleiben.

Unter dieser Voraussetzung sind die Menschen ähnlich vereint, wie die Tiere einer Art jeweils vereint sind.

Der gegenwärtige, noch nicht in Christo wiedergeborene Mensch befindet sich also in einer Art Übergangszustand zwischen Tier und Gottmensch. Er ist in die Sünde gefallen und insofern unvollkommener sowohl als das Tier als auch als der wiederhergestellte Mensch. Und dieser Zustand wird solange vererbt - daher "Erbsünde" -, wie der Mensch noch aus dem Weibe und nicht aus dem Geiste geboren wird.

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Nun können wir uns fragen, warum die nicht mehr zwittrigen Tiere nicht auch so gut denken können wie Menschen. Das liegt daran, daß sie früher als Menschen, nämlich bevor das Ich auf die Erde kam, irdische Form angenommen hatten. Sie sind zu früh in ihren artgemäßen Formen erstarrt und konnten dann nicht mehr evoluieren. Der Mensch dagegen kam erst, nachdem die Elohim das Ichhafte inkarnationsfähig gemacht hatten, und er blieb auch danach noch lange bildsam, viel länger jedenfalls als die Tiere. Geistig ist er noch heute evolutionsfähig.

Bei den Tieren ist allein der Astralleib - der Begierdenleib - formbildend. Der jeweilige tierische Astralleib schafft sich einen physischen Leib nach seinem Bild; d.h. einen Leib, der die artgemäßen astralen Begierden bestens befriedigen kann. Alle diese Astralleiber haben ein gemeinsames Ich- oder Artwesen, das sich aber keineswegs physisch inkarniert. Daher sterben Tiere anders als Menschen. Der tierische Astralleib verschmilzt nach dem Tod des Individuums mit dem artgemäßen Astralleib. Die Art aber ist - im gewöhnlichen Sinne - unsterblich.

Ähnlich verhält es sich mit dem in Christo wiedergeborenen Menschen. Dieser ist unsterblich, weil die durch Christus gebildete menschliche Art unsterblich ist. Darum wird auch die Fortpflanzung des in Christo wiedergeborenen Menschen letztlich eine ganz andere als die bisherige sein.

Christus inkarnierte sich zunächst ähnlich wie wir alle: in einem Leihkörper aus der horizontalen Vererbungslinie. Das heißt, er hatte eine leibliche Mutter. Nach seinem Tod am Kreuz wurde er jedoch nicht wieder durch ein Weib geboren. Nein, er erschuf sich das, was Paulus den Auferstehungsleib nennt. Die Notwendigkeit hierzu hatte er frühzeitig schon dem Nikodemus mitgeteilt (Joh.3,3-6):

"Ich versichere dir", erwiderte Jesus, "wenn jemand nicht von neuem geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht einmal sehen." "Wie kann ein Mensch denn geboren werden, wenn er schon alt ist?", wandte Nikodemus ein. "Er kann doch nicht in den Bauch seiner Mutter zurückkehren und ein zweites Mal geboren werden!" - "Ja, ich versichere dir", erwiderte Jesus, "und bestätige es noch einmal: Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, kann er nicht in das Reich Gottes kommen. Menschliches Leben wird von Menschen geboren, doch geistliches Leben von Gottes Geist."

Der in Christo wiedergeborene Mensch wird also keines Leihkörpers aus der Erblinie mehr bedürfen. Vielmehr wird das durch Christus geheilte Ich die Kraft haben, sich selber zu materialisieren und zu dematerialisieren - so wie Jesus Christus sich erstmals vor Maria Magdalena materialisiert und dematerialisiert hat. Es wird über eine Inkarnationskraft verfügen, wie sie bei den Tieren der gemeinsame Astralleib besitzt. Dort hat der Astralleib Art-Charakter; beim Christen hat das Ich Art-Charakter, hat also eine viel stärkere Kraft, als es das Ich des für sich abgeschlossenen, nicht der Nächstenliebe fähigen Menschen hat.

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Weiter können wir fragen: Wird es zur Materialisation und Dematerialisation dann noch der Liebe anderer Menschen bedürfen? Ich denke da an die Auferweckung des Lazarus durch Jesus. Dieser liebte den Lazarus; dessen Tod hat ihn erschüttert, so daß er weinte. Nur durch diese Liebe konnte er seinen Freund - vorübergehend ! - ins irdische Leben zurückrufen. Auch dies allerdings auch nur mit dessem Einverständnis. Durch Liebe wird ja auch jeder gewöhnliche Mensch ins Leben gerufen, nur richtet sich die Liebe dann stellvertretend auf den Kopulationspartner. Später einmal wird das anders sein. Und viel später wird jeder Mensch völlig frei über seine Verkörperung verfügen können.

Das Organ, mit dem Jesus den Lazarus ins Leben zurückrief, war sein Kehlkopf. Er rief nämlich den Lazarus, wie es hieß, "mit lauter Stimme". Das stimmt überein damit, daß, nach R.Steiner, der Uterus des Weibes zunehmend verkümmert und der Kehlkopf des Mannes die Funktion des Uterus übernehmen wird.

So also, wie vor der Geschlechter-Trennung die Menschen äußerlich weiblich waren, so werden sie nach der Geschlechter-Verbindung äußerlich männlich sein. Geburten aus dem Weibe wird es dann nur noch für eine Menschenrasse geben, die gegenüber dem regulären Menschen so zurückgeblieben sind, wie es heute, dem Anschein nach, die Tiere gegenüber den Menschen sind. Es werden Menschen sein, die keine Kultur mehr kennen, oder nur noch eine solche, die der "Kultur" heutiger Matriarchate ähnlich sind. Die Evolutionsfähigkeit für diese menschliche Formation wird dann erloschen sein.

Streben wir lieber nach dem Aufgehen in Christus!

Gruß
admin


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