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Sind Weiber Menschen?

admin @, Montag, 21. April 2014, 15:16 (vor 1103 Tagen)
bearbeitet von admin, Dienstag, 20. Mai 2014, 22:18

Wenn ich sage, daß Weiber in geringerem Grade Menschen sind als Männer, so ernte ich bisweilen selbst bei engagierten Anthroposophen, die es eigentlich besser wissen sollten, entschiedenen Widerspruch. Sie kommen mir dann mit Argumenten wie: Der Mann habe doch einen weiblichen Ätherleib, und die Frau einen männlichen. Das sei Beweis für eine geschlechtliche Ausgeglichenheit. - Oder: Der Mensch verkörpere sich i.d.R. abwechselnd als Mann und Frau. Er sei aber immer derselbe Mensch.

Was aber besagt die Feststellung, daß Gott Mensch wurde? Sie besagt, daß Gott sich in einen physischen Leib inkarnierte. Ohne diese Inkarnation in den physischen Leib wäre er nicht Mensch geworden. Und dieser Mensch war aus zwingendem Grunde männlichen Geschlechts. Irgendeine der Männlichkeit Jesu widersprechende Überlieferung gibt es meines Wissens nicht. Und wir dürfen die biblische Mitteilung, daß Jesus bis hin zur Taufe als Zimmermann tätig war, als eine verstärkende Chiffre nehmen. Es handelt sich nämlich um einen Beruf, der, damals zumindest, männliche Körperkraft verlangte.

Die Anthroposophen geben zu, daß Männer tiefer inkarniert sind als Weiber. Wir können nun fragen: War der Christus Jesus tiefer inkarniert als andere Männer? Ich behaupte: Ja, und dies gerade zum Schluß seines Lebens. Denn anders hätte er die vollständige Verwandlung seines physischen Leibes nicht vollbringen können. Man kann nur etwas verwandeln, also in die vollständige Gewalt bekommen, was man vollständig durchdringt. Das Wort "Gewalt" muß hier natürlich in seinem ursprünglichen Sinne genommen werden. Gewalt über den Körper bedeutet dann auch Heilung des Körpers, Erlösung von seiner Erblast. Die Höllenfahrt bedeutet eine nochmals vertiefte Durchdringung, Überwindung und Heiligung des Irdischen.

Damit entfällt schon einmal der Einwand, daß "der Mensch" sich abwechselnd als Mann und Frau inkarniere (verkörpere). Es ist nicht "der Mensch", sondern die menschliche Individualität, die sich inkarniert, und damit, insofern sie es tut und in dem Maße, als sie es tut, Mensch wird. Was nicht verkörpert ist, ist auch kein Mensch, sondern ein Gott oder eben eine - menschliche - Individualität. Aber zum Menschen wird ein Gott oder eine Individualität erst durch die Inkarnation, und zwar im Maße dieser Inkarnation.

Angenommen also, daß Jesus Christus sich tiefer inkarnierte als selbst der durchschnittliche Mann, so wird voll verständlich die Paulinische Aussage, daß so, wie Christus das Haupt des Mannes, so der Mann das Haupt des Weibes sei. Was am höchsten hinaufreicht, reicht auch am tiefsten hinab. Bei Naturvölkern ist das in Umkehrung gut zu erkennen. Als Inkarnierte "schweben" ihre Vertreter über der Erde, verweigern deren Bearbeitung, verkehren hingegen mit erdnahen Dämonen; als Exkarnierte erheben sie sich oft nicht höher als in den lunaren Bereich, von wo sie zügig in die Verkörperung zurückdrängen.

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Vollends eindeutig wird die Sache in Betrachtung der Kosmologie. Das Auftreten des Geschlechter-Dimorphismus hat beim Menschen (bei Tieren liegt die Sache etwas anders) zur Voraussetzung die Erde-Mond-Trennung. Bis dahin waren alle Menschen gebärfähig, ihrer Erscheinung nach also weiblich, auch wenn ihre physische Verdichtung noch nicht den Grad angenommen hatte, der sie heutigen Augen sichtbar machen würde. Vielmehr erschienen sie als "Feuernebel", vermutlich von riesiger Größe, bereits mit gliedmaßenförmigen Ansätzen, aber sich horizontal bewegend. Befruchtet wurden sie durch ein inneres Männliches, das aber vom irdischen Umkreis her in sie einströmte.

Mit der Abtrennung des Mondes, einem allerdings langwierigen Vorgang, wurden diese befruchtenden Kräfte aus der Erde herausgezogen. Als irdisch-periphere Kräfte existierten sie also nicht mehr, und damit verschwand auch die Fähigkeit der Weiber zur Selbstbefruchtung. In der Folge mußten die Wesen, die sich als Menschen verkörperten, die befruchtenden Kräfte selber hervorbringen. Und so entstanden die - Männer! Vorher gab es keine Männer. Es sind die "Befruchtungs-Spezialisten".

Dies ist der Ursprung des Geschlechter-Dimorphismus. Jetzt also gab es zunehmend Menschen, die entweder nur gebären oder nur befruchten konnten. Inbezug auf die Reproduktion entstanden somit lauter "Halbmenschen", das heißt, nur noch eine Hälfte des Menschen wurde durch die Reproduktion in Anspruch genommen. Die andere Hälfte wurde frei für die Ausbildung eines oberen Teils, insbesondere des Gehirns. Dies ist auch der Anfang des aufrechten Ganges.

Es gilt:

Der Mann ist die Menschwerdung des aus dem Umkreis Zeugenden (der Mondkräfte), so wie Christus die Menschwerdung des aus dem Umkreis Ernährenden (der Sonnenkräfte) ist.

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Zusatz 14-5-2014:

Wer Obiges belegt haben möchte, der lese nach z.B. in GA 107 (Geisteswissenschaftliche Menschenkunde), 10. Vortrag. Dort findet sich noch eine weitere Aussage, aus welcher hervorgeht, daß wir den Mann als den Grundtyp des Menschen zu sehen haben:

Würde das bloß Weibliche wirken, so würde die Individualität der Menschen ausgelöscht werden, die Menschen würden alle gleich werden. [...] Individualisierung geschieht durch die Einwirkung des männlichen Geschlechts auf das weibliche.

Tatsächlich sind Weiber sich untereinander ähnlicher als Männer. (Für das Gesicht wurde dies durch die Photometrie bewiesen.) Statistische Abweichungen sind bei ihnen aber auch z.B. in der Intelligenz weniger ausgeprägt.

Letztlich bedeutet das nichts Anderes, als daß eine äußerlich rein weibliche "Menschheit" gar keine Menschheit wäre, sondern so etwas wie eine Tierheit. Die Individuen einer Tier-Art ähneln sich jeweils sehr. Der Grund ist, daß nur die Arten der Tiere Ich-Wesenheiten kennen, ihre Individuen hingegen nicht. Und diese Ich-Wesenheiten der Arten (in der Literatur zum Schamanismus werden sie als "Tier-Herren" bezeichnet) steigen nicht zur Verkörperung herab; sie können nur in der Astralsphäre aufgefunden werden.

Ebenso waren die Ichwesenheiten der "Menschen" zwischen Erde-Sonne-Trennung und Erde-Mond-Trennung größtenteils nicht in irdischen Leibern verkörpert. Sie waren als astralische Wesenheiten ausgewichen auf andere Planeten, da die äußerlich weiblichen Leiber, von denen oben die Rede war, ihrer Verkörperung immer mehr Widerstand entgegengesetzt hatten. Genau genommen dürfte man von diesen äußerlich weiblichen, innerlich männlichen Wesen gar nicht von Menschen reden. Erst wo Männer auftreten, gibt es den verkörperten Menschen (als Mann oder als Frau) und auch die Wiederverkörperung.

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Der geschlechtliche Dimorphismus zeigt nun aber, daß die Materialien, Aufgaben und Fähigkeiten ungleich verteilt sind. Das Weib ist der Reproduktion etwas mehr verhaftet geblieben als der Mann. Seine Fortpflanzungsorgane (einschließlich der Milchdrüsen) haben - im Verhältnis zum Manne - ein relativ größeres, das Gehirn aber ein kleineres Gewicht.

Auch das weibliche Seelenleben unterliegt auf diese Weise stärker den physisch reproduktiven Vorgängen (Menstruation, Menopause). Diese Abhängigkeit bekundet sich in schwer zu beherrschenden Stimmungsschwankungen bzw. -veränderungen.

Schließlich sind auch die weiblichen Interessen stärker der Reproduktion verhaftet. Wenn Weiber in die Stadt gehen, dann meist in Boutiquen, Schuhhäuser und Drogerien. Es geht ihnen um die Attraktivität ihres Körpers. Selbstverständlich gibt es (und gab es immer schon) Weiber, die von sich sagen und sagen lassen: "In meinem/unserem Fall ist das ganz anders". Das ändert nichts am Wesentlichen. Im Gegenteil, der Handel stellt sich zunehmend auf weibliche Bedürfnisse ein. Nicht nur im Warenangebot, sondern auch z.B. im Parkplatzangebot. Jedenfalls sind in allen Kaufhäusern die für weibliche Wünsche eingerichteten Flächen größer als die für die männlichen Interessen, wie auch das weiblich verursachte Müllvolumen das männlich verursachte übertrifft.

Reden Weiber miteinander, dann häufig über das andere Geschlecht und über Kinder. Es ist ein Irrtum, daß Männer mehr als Weiber an Sex denken. Männer denken an Themen der Technik und der Organisation. Denken sie doch einmal an Sex, dann notgedrungen. Und sie versuchen, damit schnell fertigzuwerden. Ein Mann, der das Bordell verläßt, dreht sich nicht noch einmal um. Im Bett, ja, da dreht er sich um, nämlich um einzuschlafen. Er hat eben andere Aufgaben. Er schafft das, was Tiere nicht schaffen: Zivilisation. Und das macht ihn zum Menschen in Reinform. Die Behauptung, daß Weiber das genausogut könnten, jedoch durch Männer global und über Jahrtausende daran gehindert worden seien, übertrifft an innerer Widersprüchlichkeit - und damit Lächerlichkeit - jede sonstige Verschwörungstheorie. Vom ständigen Zerschellen derartiger Ideologeme an der Wirklichkeit ganz zu schweigen.

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Angesichts dieser Offensichtlichkeiten frage ich mich, wie Menschen mit dem Anspruch selbständigen Denkens - insbesondere also Anthroposophen - der sexistischen Ideologie erliegen können. Ich frage mich: zurückversetzt in das Dritte Reich, hätten sie den Nationalsozialismus in seinem Wesen erkannt? Hätten sie den Rassismus beanstandet, die Wirklichkeit der KZs wahrgenommen, gar noch politischen Widerstand geleistet? Wahrscheinlich nicht. Sie wären zu Mitläufern und mehr oder minder zu zeitweiligen Profiteuren geworden, ähnlich wie die meisten anderen Menschen auch.

Es bleibt als Aufgabe, über das Wort "Mensch" etwas mehr nachzudenken. Einerseits gilt "Menschlichkeit" als so etwas wie ein absoluter Wert; anderseits soll gerade das Irren menschlich sein. Der Mensch ist eben nicht aus sich selbst heraus zu fassen. Erst in seiner Orientierung zu Gott findet er sich selbst. Verliert er diese Orientierung nach oben, so verfällt er ihr nach unten, das heißt, er findet sie im Kapital, im höheren Tier (der "blonden Bestie") oder gar - als Tiefpunkt des Biologismus - im Weibe. Und bekanntlich wird jede dieser Orientierungen deklariert als eine Emanzipation, als eine Befreiungsbewegung. Gerade Anthroposophen sollten einmal den inflationären Gebrauch ihres Freiheits-Begriffes einer kritischen Betrachtung unterziehen.

admin


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