Verteidiger des Abendlandes

trel ⌂, Samstag, 13. Dezember 2014, 23:57 (vor 836 Tagen) @ Leser

Was halten Sie denn von den neuen Verteidigern des Abendlandes, welche ein Islamisierung verhindern wollen? Sind das Christen? Oder eher Nazis?

Es gibt kaum noch ernstzunehmende Christen, und ebenso dürfte es kaum noch Nazis geben. (Jedenfalls ist mir noch keiner begegnet.)

Vielmehr handelt es sich, meiner Einschätzung nach, um ganz gewöhnliche Bürger, die hautnah erleben, wie sie immer mehr zu Fremden im eigenen Land gemacht werden.

Es ist völlig natürlich und vernünftig, daß die Bürger angesichts der Islamisierung ein Mißbehagen empfinden, und es ist zu begrüßen, daß sie sich gegen die Islamisierung wehren. In einem demokratischen Staat ist eigentlich die Regierung dafür zuständig. Aber die wird heute wesentlich aus Privatiers gebildet (aus "Idioten", das ist die ursprüngliche Wortbedeutung im Altgriechischen), beinahe von Tyrannen. Und daran sind in der Demokratie wiederum die Bürger verantwortlich, weil die zu lange sich ihrer Mitwirkung entzogen haben. Das muß jetzt nachgeholt werden, bevor die Restdemokratie völlig in die Tyrannei umschlägt.

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Oder bloss von den Feministinnen und Homosexuellen vorgeschobene Marionetten?

Diese Randgruppen sind natürlich dankbar für jede Chaotisierung und Neugruppierung, also gegen den Konservativismus. Sie haben nur noch nicht gemerkt, daß sie durch eine Islamisierung Probleme kriegen würden.

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Wo kein Christentum mehr ist, da ensteht zwangslaeufig Hohlraum fuer andere Religionen.

Dieser Auffassung stimme ich vollumfänglich zu! Nur ist die Frage nicht leicht zu beantworten, wie unsere Kultur wieder christlich werden könnte. Die Kirchen machen ja leider nicht mit; sie sind alle mehr oder weniger unterwandert. Da muß Jeder bei sich selbst anfangen.

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https://www.youtube.com/watch?v=lTDtu1pH8_8

Ich hab's gesehen. Daß das kein wirklicher Muslim war, sondern nur ein beauftragter Schauspieler, haben die Leute wohl meistens durchschaut. Daher die Ablehnung. Zeit für eine Volksbefragung hat es schon lange, lange vorher gegeben, aber Volksbefragungen mögen ja die "Volksvertreter" nicht.

Im Übrigen: man stelle sich vor, wie die Türken auf eine Invasion von militanten Christen, etwa Kreuzzüglern reagieren würden. Da gäbe es Krieg, und da stünden Volk und Regierung in einer Linie. Angeblich autoritäre Regierungen vertreten ihre Völker oft viel glaubwürdiger als angeblich demokratisch gewählte.

Zuletzt wäre noch darauf hinzuweisen, daß der Widerstand gegen die Einwanderungspolitik ursprünglich nichts zu tun hat mit Fremdenfeindlichkeit. Wäre dem so, dann würden unsere Leute dort keinen Urlaub machen. Kritiker als fremdenfeindlich darzustellen, ist Volksverhetzung. Volksverhetzung geht immer vom Staate aus.

trel


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