Psychologisierung bedeutet Ausgrenzung

trel ⌂, Montag, 22. Dezember 2014, 13:19 (vor 946 Tagen) @ leser
bearbeitet von trel, Montag, 22. Dezember 2014, 13:28

Ich denke es ist die Angst, als destruktives Gefuehl der Menschen. Daraus ergeben sich dann ab einem gewissen Niveau Persoenlichkeitsstoerungen, welche ja auch Angststoerungen genannt werden. Sadomasochismus ist wohl die am weitesten verbreitete Persoenlichkeitsstoerung, weshalb sie ja wohl auch aus dem entsprechenden Kataloge gestrichen wurde. Sie scheint damit heute normal zu sein.

Aus der Fachliteratur ist zu erfahren, dass dabei gewisse Schwellen im Hirn eine wichtige Rolle spielen, welche das Angstverhalten der Menschen steuern. Offenbar koennen sich diese Schwellen verschieben, negativ durch traumatische Erlebnisse, positiv durch liebevolle Erfahrungen.

Mir ist nicht klar, ob Sie jetzt die Nazis zur NS-Zeit meinen, oder die Anhänger von Pegida.

Für die Nazis und entsprechende Ideologen (z.B. Genderisten und Frühsexualisierer) gilt: Wenn man Verbrecher zu Kranken und (seelisch) Behinderten erklärt, dann kann man sie nicht mehr zur Verantwortung ziehen. Im Gegenteil, Kranke und Behinderte haben Recht auf Vorzugsbehandlung.

Für Pegida gilt: Hier bedeutet die Psychologisierung, daß man sich mit den so Bezeichneten nicht auseinandersetzen möchte. Aber dafür, daß man sie ernstnimmt, kämpfen sie ja. Die Nichtachtung führt dann nur zur Radikalisierung.

Durch Psychologisierung, eigentlich: Stigmatisierung, lassen sich also keine sozialen Probleme lösen. In einem Rechtsstaat kann man die für krank Erklärten ja keiner Zwangsbehandlung unterwerfen, so wie das unter Stalin üblich war.

Die einzige Lösung im Falle Pegida ist, die Protestanten ernstzunehmen. Demokratie heißt Volksherrschaft. Die vom Volke Abgeordneten haben selbstverständlich nicht das Recht, ihre Auftraggeber zu beschimpfen. Sie müssen auf den Boden zurückgeholt werden, und das wird früher oder später auch geschehen. Wenn nicht, dann landen wir wieder in einer Tyrannei, und es gilt zurecht der Satz: Aus der Geschichte nichts gelernt.

Lesen Sie hierzu bitte auch den sehr vernünftigen Artikel von Fabian Schmidt-Ahmad in der JF: Von den sogenannten Flüchtlingen.


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum