Verteidiger des Abendlandes

Herr Schütze @, Montag, 12. Januar 2015, 00:43 (vor 951 Tagen) @ trel
bearbeitet von Herr Schütze, Montag, 12. Januar 2015, 00:51

Ja, ich bin - nach so (gefühlt) „unendlich langer“ Zeit - wieder da, Herr Lentze. Frohes neues Jahr! :-P

Ich hoffe, es geht Ihnen gut.

Stellen Sie, liebe Leser, sich bitte einmal ein islamisches Land vor, in dem ein Einheimischer fragt, ob (oder gar in Frage stellt, daß) es moralisch oder politisch "korrekt" sei, eine Christianisierung in diesem islamischen Land zu verhindern. Wegen dieser Frage müßte dort jeder Mensch damit rechnen, zuerst ausgelacht und danach gesteinigt zu werden.


Auf eine derartige Überlegung kommen viele Leute gar nicht. Diese Mischung aus nationaler Selbstverleugnung einerseits, und nationalem Größenwahn anderseits, welche eine Relativierung des Sonderweges gar nicht zuläßt, die hat schon etwas Paradoxes. Und sie erzeugt Mißtrauen in Ausländern. Der Ausländer fragt sich: Was ist von so einem Deutschen zu halten, der habituell sein eigenes Nest beschmutzt, d.h. seine Kultur, seine Tradition, seine Eltern usw. ständig verleugnet? Der wird doch im Konfliktfalle in das Gegen-Extrem umspringen. Tut er ja im Grunde schon dadurch, daß er sich nicht belehren läßt. Wir sind als Deutsche nicht beliebt; wir sind "akzeptiert" als Zahlmeister. Solange wir zahlen können.

Die Deutschen sind schon beliebt, jedenfalls beliebter als die meisten anderen Völker, bei denen sich Raub und Diebstahl ebenfalls lohnen. Der Grund ist ein ganz einfacher: um mir das zu holen, was ich haben will, muß ich denjenigen, von dem ich es haben will, ins schlechte Licht rücken. Bei den meisten Europaern und unter ihnen insbesondere bei den Deutschen lohnt sich diese "Investition": ich muß nur die Sprache benutzen, nicht wirklich arbeiten, sondern nur reden, sprich: lügen.

Auf diese Weise sind sich die Herrschenden und die Linken als die angeblich "Oppositionellen" (Imker) völlig einig. Es eint sie die Ausplünderung, die schleichende, aber doch immer mehr zunehmende Enteignung der Leistungsträger. Um das zu erreichen, müssen sie nichts tun außer "gut(menschlich)" lügen.

Das, was im Abendland seit langem schon zu beobachten ist, ist der totale Wahnsinn! Es sind dort die an der Macht, die es zerstören wollen, und es werden nur die als "Opposition" zugelassen, die es auch zerstören wollen.


Ja, als "Opposition" - das muß man schon in Anführungszeichen setzen. Die wirkliche Opposition ist bei uns das Volk, also Pegida. Ich gebe zu, daß deren Aktivisten sich oft nicht gut ausdrücken, also keine Intellektuellen sind. Aber das stört unsere Erzieher ja nicht, solange sie Stimmen kriegen. Sobald das Volk zu erkennen gibt, daß es die Rolle beansprucht, die ihm in der Demokratie zukommt, nämlich die Rolle des Souveräns, da werden diese Volks-Erzieher dann unverschämt und beschimpfen uns.

Traurig übrigens, daß die Presse, allen voran der "Spiegel" da nicht als "vierte Macht" auftritt, sondern sich als ein Haufen von Lohnschreibern entpuppt. Leserkommentare, die zuerst veröffentlicht wurden, sind tags darauf wieder verschwunden, wie ich gestern gerade erst feststellen konnte.

Das ist nichts Neues unter der Sonne.


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