Eine persönliche Antwort

trel ⌂, Montag, 12. Januar 2015, 23:40 (vor 1065 Tagen) @ Herr Schütze

Rührt Ihre Abschiednahme auch daher, daß Sie nun keinen Rechner mehr haben?

Nein, ich hatte sehr schnell Ersatz durch hilfreiche Menschen bekommen. Und übrigens werden Laptops auch immer billiger.

-----------

Das, was Sie über die Gründe für die „Bewußteseinserweiterung“ gesagt haben, habe ich nicht so richtig verstanden. Oder gibt es dafür keine echten Gründe?

Es sind Erfahrungen der geschlechtsbezüglichen Benachteiligung, die inzwischen von sehr vielen Männern gemacht worden sind. Etwa, daß bei einer Bewerbung eine Frau vorgezogen wird, obwohl sie weniger qualifiziert ist. Daß die Weiber immer nur meckern, aber letztlich keine Leistung erbringen wollen. Daß sie ihre rechtliche Bevorteiligung brutal ausnutzen, wenn es zum häuslichen Streit kommt.

Wenn jetzt eine Feministin etwa im "Spiegel" etwas schreibt, dann sind die Leserkommentare oft zu fast 100 % herabsetzend, übrigens auch seitens von Frauen. Der Feminismus kriegt zunehmend erheblichen Gegenwind. Entsorgte Väter sind immer weniger bereit, Unterhalt zu zahlen. Sie finden Wege, sich dieser Ausbeutung zu entziehen. Sie wollen keine "Weißen Ritter" mehr sein.

-------------

Haben Sie Kontakt zu Ihrem Sohn?

Ja, wenn auch selten. Er lebt ja im Internat und kommt nur jedes zweite Wochenende und während der Ferien her. Dann sucht er seine alten Freunde auf und arbeitet auch für die Schule. Aber wenn er doch mal zu mir kommt, dann verstehen wir uns sehr gut. Und von der Mutter hat er sich ziemlich emanzipiert. :-)

------------

Ich habe - zusammen mit meinem Sohn - am 28.12.2014 meine zweijährigen Aufenthalt in Südamerika beendet. Diesen Aufenthalt konnte ich genießen - abgesehen von einen Unanehmlichkeiten, obwohl die hauptsächlich „nur“ das dortige Klima zur Ursache haben.

Während meiner Jahre in Afrika hatte ich sehr häufig Malaria und dann oft auch Probleme mit den Nebenwirkungen von Medikamenten. - Dessen ungeachtet würde ich gerne, wenn ich mehr Geld hätte - darf ich aber nicht haben, wegen der Schulden - wieder einmal verreisen. Aber durch den wirtschaftlichen Ruin infolge des Familienstreits bin ich wohl verurteilt, den Rest meines Lebens in bescheidenen Verhältnissen hier in Deutschland zu verbringen. Wenigstens bin ich noch bei guter Gesundheit. Was mir bleibt, ist eigentlich nur noch die einsame geistige Betätigung, also Lesen und Schreiben.

Grüße, auch an Ihren Sohn!
Ihr Thomas Lentze
----------------------


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum