Neue Wege gehen!

trel ⌂, Dienstag, 17. Februar 2015, 09:08 (vor 858 Tagen) @ Herr Schütze

Ich sehe das nicht ganz so pessimistisch. Seit längerer Zeit schon habe ich den Eindruck, daß die Feminismuskritik populär geworden ist - populär nicht im Sinne des politischen Sprachgebrauchs, sondern, daß sie sich im Volk still verinnerlicht hat. Das ist auch der Grund, weshalb ich mein Weiberplage-Forum nicht mehr weiterführe.

Dabei ist mir nicht klar, ob der sogenannte Maskulismus, wie er in Internetforen auftritt bzw. auftrat, für die Popularisierung ursächlich ist, oder ob nicht vielmehr die massenhafte Erfahrung männlicher Benachteiligung ein Erwachen bewirkt hat. Die Wortführer der im Internet feminismuskritischen Bewegung, mich eingeschlossen, sind ja im öffentlichen Bewußtsein so gut wie unbekannt geblieben, abgesehen vielleicht von Detlef Bräunig ("Leutnant Dino"), der als systematischer Unterhaltsverweigerer im Fernsehen immerhin einige Auftritte hatte.

Was den Wortgebrauch "Weiber", "Frauen", "Damen" usw. betrifft, so stimme ich mit Ihnen völlig überein.

Ich denke, eine allgemeine Nivellierung menschlicher Unterschiede wird insgesamt fortschreiten, aber zunehmend kampflos, d.h. auch ohne gesetzlich verordnete Benachteiligungen. Die Nivellierung des geschlechtlichen Dimorphismus, seelisch, wie körperlich (letzteres aufgrund der Östrogenschwemme) ist nur eine von davon.

Daß ich diesbezüglich nicht wirklich pessimistische eingestellt bin, liegt an meinem Weltbild. Ich sehe die Menschheit an einem Scheideweg, wie es ihn auf dem Evolutionsweg schon öfter gegeben hat. Der größere Teil wird in der geistigen Entwicklung stehenbleiben, ja degenerieren, trotz rasanter Entwicklung der Technik, ja gerade wegen ihr. Die Technik macht nämlich ihre Nutznießer unter Anderem auch bequem.

Ich stimme Ihnen darin zu, daß die so gestützten Menschen - die Mehrheit also - sich zunehmend in Maschinenwesen (Prothesenwesen) verwandeln und gleichzeitig echte Maschinenwesen erzeugen.

Gleichzeitig aber bildet sich eine zunächst noch hauchdünne, ganz unauffällige Schicht von menschlichen Evolutionsfühern heran. In einigen Jahrtausenden wird daraus, wenn man den Voraussagen Steiners und Anderer (und übrigens auch der Bibel) glauben darf, der "Krieg Aller gegen Alle" entstehen, verbunden mit Umweltkatastrophen, wie sie auch das Ende der lemurischen und atlantischen Zeit gekennzeichnet haben. Damals waren es Feuer- bzw. Wasserkatastrophen; die nächste wird, so heißt es, eine Luftkatastrophe sein.

Die rückständigen Menschen werden dann eine Art neuer, technisch hoch gerüsteter Tierheit bilden, dabei sehr zahlreich, und doch zum Aussterben verurteilt sein.

Lesen Sie speziell zur Evolution der Geschlechter einmal diese Seite, wenn ich Sie bitten darf!

trel


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