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Ja ja, wenn das Private politisch wird....

admin @, Donnerstag, 09. April 2015, 01:08 (vor 925 Tagen) @ Spiess
bearbeitet von admin, Donnerstag, 09. April 2015, 01:27

http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Die-kuessen-sich-was-tun-wir/story/22769030

Zitat:

Aber sie erinnert sich nicht an den mutmasslichen Ehebruch. Also geht sie ins Spital, das ohne Rücksprache mit ihr Anzeige erstattet und so den Skandal lostritt.

Spiess erhebt deswegen schwere Vorwürfe ans Kantonsspital Zug: «Ich wurde unvorbereitet und ohne Beweise in den Strafprozess geschickt. Hätte ich das gewusst, wäre ich nie ins Spital gegangen.» Obschon vom Arztgeheimnis entbunden, verweigert das Zuger Kantonsspital jegliche Auskunft zum genauen Ablauf. Auch bei den Zuger Ärzten steht Diskretion weit oben.

[...]

Eine Politintrige, meint sie. Sie habe Feinde in Zug, denen sie die kriminelle Energie zutrauen würde. Und sie kämpfe, um zu zeigen, dass man einer Frau so etwas nicht einfach so antun kann.

[...]

Jetzt ist sie Freiwild. In Zug glaubt ihr kaum jemand mehr, ihre Parteigenossen wollen sich zur Affäre nicht mehr äussern, dafür behaupten wildfremde Männer, sie hätten Affären mit ihr gehabt. Ihre politische Zukunft ist ungewiss.

Dumm gelaufen. Aber egal, ob sie nun K.O.-Tropfen erhalten oder sich einfach nur leichtsinnig hingegeben hat: Wenn die Frau nichts beweisen kann - und wie sollte sie, da sie ja angeblich bewußtlos war -, dann sollte sie auch alles vermeiden, was die Sache ins Gerede bringt. Hier ging nun der Schuß teilweise nach hinten los.

Aber wenigstens bereut sie. Vielleicht nur, weil ihr auch gar nichts Anderes mehr übrig bleibt.

admin


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