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Aufstieg des Menschen Sohnes

admin @, Freitag, 01. Mai 2015, 22:05 (vor 961 Tagen) @ franz

Mir geht der Beitrag zu weit. Ich glaube, dass wir ein geistiges Wesen in uns tragen, welches wir bei unserem Sterben an die nächst höhere, geistige Ebene weiter geben können. Vorausgesetzt wir lassen es in uns wachsen.

Das geht mir nicht weit genug. Selbstverständlich geben wir beim Sterben etwas an die nächsthöhere geistige Ebene weiter. Zunächst den Äther- oder Lebensleib. Der ermöglicht uns während etwa dreien Tagen (so lange wie man im Leben wachbleiben kann) eine emotionsfreie Ansicht des gesamten Lebens in einem Tableau; Zeit wird hier zum Raum (eigentlich: zur Fläche, denn die Lebenswelt ist zweidimensional); dann löst sich der Ätherleib auf, vergrößert sich, verfließt ins Weltall.

Dann bleibt noch unser Astralleib. Der bleibt so lange, wie wir während des Lebens geschlafen haben, also etwa ein Drittel der Lebenszeit. Während dieser Zeit, in der er sich ebenfalls auflöst, und zwar in eine noch höhere Ebene, erleben wir in starken Gefühlen die Ereignisse des gesamten Lebens rückwärts. Anfangs erleben wir auch das sogenannte Fege- oder Läuterungsfeuer, weil die Begierden an ihrer Unerfüllbarkeit zugrundegehen, "verbrennen" müssen.

Zuletzt bleibt noch das (ewige) Ich. Damit durchleben wir in der geistigen Welt über Jahrzehnte und meist Jahrhunderte auch das Leben früherer Inkarnationen und wirken mit an der Gestaltung der Erde, wählen auch unsere künftigen Eltern.

Das alles ist sehr gründlich beschrieben worden, nicht nur durch Steiner. Ihnen geht das zu weit? Ja, wenn Sie das nicht brauchen, um Ihren Glauben zu bewahren, dann ist es ja gut. Aber denken Sie bitte auch an die vielen anderen Menschen, die das Christentum nur deswegen ablehnen, weil ihnen auf vernünftige Fragen keine vernünftigen Antworten gegeben wird. Das Christentum stirbt genau aus diesem Grund. Nicht völlig, das kann nicht sein, aber die Menschen haben jedenfalls darunter zu leiden, daß diejenigen, die das nötige Wissen haben, sich nicht genügend einbringen, vielmehr in ihren Elfenbeintürmen verbleiben. Ich jedenfalls bin allein durch das gründliche Studium der Schriften R.Steiners zum Christen geworden. Gott sei Dank.

Meine besten Grüße und Wünsche für Sie.
admin


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