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Der Krieg in männlicher und in weiblicher Auffassung

admin @, Sonntag, 23. August 2015, 14:04 (vor 727 Tagen)
bearbeitet von admin, Sonntag, 23. August 2015, 14:37

"Der Krieg ist der Vater aller Dinge", diese Sentenz des Heraklit ist heute vielen Menschen schwer verständlich, weil sie Krieg mit Vernichtung gleichsetzen, nicht aber mit dem Urbild aller schöpferischen Prozesse. Sie sehen im Krieg als solchen immer den totalen Krieg, und diese Auffassung ist weiblich.

Der Tierversuch macht dies deutlich. Ich berufe mich nicht gern auf Tierversuche, weil ich in Mensch und Tier einen Wesensunterschied sehe; aber der folgende Versuch, dessen Quelle mir momentan nicht zugänglich ist, dürfte den Sachverhalt vorbildlich illustrieren. Man habe demnach einen männlichen und einen weiblichen Hund "aufeinander losgelassen". Der Rüde wurde totgebissen, weil er den Konflikt mit einer Unterwerfungsgeste beizulegen versuchte, einem Angebot, das vom Weibchen nicht verstanden wurde.

Doch dieser Versuch ist übertragbar. Kommt es zwischen Mann und Weib zu häuslicher Gewalt, so läuft der Konflikt im Prinzip genau so ab: Der Mann duckt sich weg; das Weib hingegen kalkuliert auf Polizei und Justiz, wissend, daß weibliche Verletzungen zählen, männliche Verletzungen aber nicht. Es verfolgt die - hier freilich reglementierte - Vernichtung des Mannes.

Man wende nun nicht ein, daß der Schwächere gezwungen sei, "aufs Ganze zu gehen". Auch zwischen Weibern ist Krieg ein Vernichtungskrieg. Wenn es gleichwohl nicht zur totalen Vernichtung kommt, so liegt das an einem Umfeld, das seine (männliche) Regelhaftigkeit noch nicht völlig preisgegeben hat und damit Kontrolle ausübt. Genau das macht ein Patriarchat aus.

Es gibt wohl keinen gesunden Menschen, der den "Frauenfußball" nicht zumindest unterschwellig als lächerlich, als eine Art Komödie erlebt. Das liegt nicht daran, daß, wie geschehen, eine weibliche Nationalmannschaft gegen eine männliche Schülermannschaft verliert, also schwache Leistung zeigt. Es liegt daran, daß Weiber notgedrungen männliche Regeln annehmen und sich damit zu Karikaturen machen; gewissermaßen wie Kinder, die Erwachsene spielen, aber nicht spielerisch, sondern im Glauben, Erwachsene zu sein. Es würde als grausam gelten, Kinder zu solcher Verkennung zu verleiten; daß man es den Weibern antut, läßt auf Akte männlicher Revanche schließen.

Ginge es nach dem weiblichen Kriegs- (und Spiel-) Verständnis, so müßten, zur Verhinderung eines totalen Krieges, grundsätzlich beide Mannschaften gewinnen. Zumindest dürfte keine von ihnen wirklich verlieren; der tatsächliche Verlierer wäre als "zweiter Sieger" zu bezeichnen und entsprechend zu ehren, weil im weiblichen Verständnis jede Niederlage eine potentiell totale Niederlage (Vernichtung) ist. Die wohl gelungenste Variante der Problemvermeidung ist es, dem mutmaßlichen Verlierer schon im Voraus Pluspunkte gutzuschreiben, sodaß etwa im Wettlauf zwischen Jungen und Mädchen definitv beide gleich schnell laufen.

Weiblichkeit ist auch die Grundlage allgemeiner sozialer Gleichschaltung, also nicht nur der Weiberquote, sondern unter Anderem der "Inklusion". Es gibt dann keine Auslese der Besten mehr, sondern eine Behinderung der Begabten, weil die Unbegabten nicht beleidigt werden dürfen. Wir müssen die Weiber verstehen: Es geht ihnen um die Verhinderung des totalen Krieges, des Vernichtungskrieges. Weiber trauen den Verlierern nicht zu, daß sie die Besseren bewundern und nachahmen, sondern vielmehr, daß sie sich rächen - nicht sofort, das können sie ja nicht, aber irgendwann später. Der wahre Krieg ist ihnen nicht Vater aller Dinge, Schöpfer des Kosmos, sondern Bedrohung durch Hierarchisierung, Verhinderer von Entropie und Wärmetod.

Der Mann ist Urbild des Menschen. Er kommt ohne das Weib nicht aus, aber er hat das Weib zu begrenzen, d.h. zu definieren im strengen Wortsinne, ansonsten das Weibliche eine gefährliche, chaotisierende Eigendynamik entwickelt. Der Frauenfußball ist nur eine harmlose, amüsante Variante hiervon.

admin / trel


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