Zur Frage der Übersetzung

bibel, Montag, 09. Mai 2016, 21:28 (vor 411 Tagen) @ trel
bearbeitet von bibel, Montag, 09. Mai 2016, 21:34

Hallo trel

Ihren Beitrag habe ich mit Interesse gelesen. Sie zeigen damit, dass Sie ein kritische Person sind, die sich nicht von dem Schein des Heiligen blenden lässt!

Erlauben Sie mir daher, noch etwas anzufügen. Auch der Plattform kath.net, betrieben wohl durch eine grosse Anzahl Scheinheiliger Christen, fand in den letzten Tagen eine Debatte über den Heiligen Geist statt. Hier der aktuelleste Beitrag. http://kath.net/news/55108

Darin kam zum Ausdruck, dass die "Konservative" der Katholiken offensichtlich ein Problem mit dem heutigen Papst hat, da dieser die Meinung vertitt, der Heilige Geist sei auch ein Geist der Erneuerung. Für Konservative natürlich ein Ärgernis! Doch gerade die Bibel lässt viel Freiraum zur Interpretation, damit wir mit Hilfe des Heiligen Geistes den rechten Weg finden können. Ohne diesen Spielraum wären wir ja bloss verdammt dazu, geistlos dem geschriebenen Wort zu folgen und somit die wahre Ursache unseres Menschseins, also die geistige Ursache, nicht nutzten zu können.

Die Kirche war zu Anfang eine Kirche des Petrus. Diesen hat Jesus ausgewählt, die Führung zu übernehmen. Sicher die richtige Wahl zu diesem Zeitpunkt. Denn die junge Kirche musst sich erst Formen und dazu brauchte sie eine klare und feste Struktur, resp. musste diese aufbauen. Doch die Frage Petrus nach dem Lieblingsjünger Jesu, also nach Johannes, lässt aufhorchen (siehe Ende des Johannesevangelium). Weshalb hatte Jesus nicht diesen zum Anführer gemacht?

Hier noch ein Zusazt aus dem Messbuch Schott, der katholischen Kirche zum heutigen Tag:

„Auf der Angst beruht die Macht, das Reich des Bösen. Darum stei­gert und verbreitet der Böse die Angst, wo immer er sein Reich begründen, ausbreiten, erhalten will. Sein Reich ist das Reich der Angst; über die Angst hinaus vermag es seine Grenzen nicht auszudehnen. Vor dem Frie­den dessen, in dem Christus lebt - der Herr selbst ist der Friede nach den Worten des Apostels (Eph 2,14) -, zerfällt die Angst und mit ihr das Gewaltreich des Widersachers und seiner Knechte. Nun fallen auch die Ket­ten des Fluches und der Sünde von den Geschöpfen, und sie nähern sich dem Wesen, das sie von Anfang an hatten. Der allein, der furchtlos ist in Christus, kann der Welt zum Heil werden. Auf diesen Furchtlosen wartet die Welt“ (Reinhold Schneider).

Sie finden den zum Tage gehörenden Text jeweisl direkt unter diesem link: http://www.erzabtei-beuron.de/schott/
Weil die Zeit für die Johannische Kirche noch nicht da war. Johannes war zweifellos der mystische Jünger Jesu. Dies wird auch aus seinem weitern Lebenslauf sichtbar. Er war nicht nur der Verfasser des nach ihm benannten Evangeliums, sondern auch der Verfasser des 1. Johannesbriefes (geschrieben an seine eigenen Jünger) und auch der Offenbarung. Briefe 2 und 3 dürften nicht von ihm stammen.

Heute steht die Kirche nicht mehr an ihrem Anfang, sondern kurz vor ihrer Vollendung. Also nicht mehr das Alpha ist entscheidend, sondern das Omega! Ob es zufall ist, dass diese beiden Bezeichnungen auch bezüglich verschiedener Persönlichkeiten angewandt wird, lassen wir offen.

Der Johannesjünger, als Mystiker, ist derjenige, welche die Führung der Kirche in den letzten Tagen übernehmen wird. das Ende oder die Vollendung der Kirche wird die Mystik sein. Bereits sieht man diese Vollendung heraufscheinen, insbesondere in den drei Persönlichkeiten der letzten Päpste. Alle drei zeigen deutliche Züge von Mystikern. Nur die Mystik wird eine Vereinigung der aufgesplitteten Kirche zulassen, resp. ist Vorausseztung für diese. Doch darüber hinaus wird es auch die Mystik sein, welche über die Religionsgrenzen hinaus Verbinung schafft und so zu einer Kirche der Heiligen f¨hren wird, also einer Kirche der Rechtgläubigen, wie es Jesus im Johannesevangelium anklingen lässt, im Gespräch mit der Samariterin.

Gott ist Geist und Gott sucht Anbeter, die ihn im Geist anbeten. Der Ort spielt dabei keine Rolle, auf Bergen oder in Tempeln ist egal, hauptsache im Geist.

Noch ist es nicht ganz soweit. Nocheinmal wird in der Welt das Chaos herrschen, ausgehend nochmals von Europa. Im deutschsprachigen Raum haben sich bereits wieder Verschwörungen von allemanisch und germanisch gesinnten Gruppen gebildet, welche an Stelle des Christus heidnische Gottheiten gestellt haben, der Greuel steht da, wo er nicht stehen sollte! Doch nach dieser neuerlichen dunklen Zeit, wird das Licht erscheinen, nach der letzten Auslese zwischen Gut und Böse.

Ihnen einen guten Tag und keine Sorge, Verfolgung ist ein Zeichen der Auswahl, denn sie haben auch Jesus verfolgt...unseren Retter und Erlöser der Welt!


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