Christenverfolgung in Deutschland durch "Flüchtlinge".

trel ⌂, Dienstag, 10. Mai 2016, 15:47 (vor 353 Tagen) @ Bernhard
bearbeitet von trel, Dienstag, 10. Mai 2016, 15:55

Tragen nicht insbesondere die konfessionellen Kirchen die Hauptschuld daran, dass das wahre Christentum von den meisten Menschen völlig verkannt und verständlicherweise abgelehnt, gar verachtet wird? Denn faktisch wird vielfach nicht das eigentliche Christentum missbilligt, sondern dasjenige, was die Kirchen seit beinahe zweitausend Jahren als Christentum "gelehrt" und weltweit verbreitet haben.


Hallo Bernhard,

was das Versagen der Kirchenfürsten betrifft, so kann man einerseits sagen: "Die sind schuld, daß die Menschen nicht mehr zu Christus hinfinden." Man kann ebenso sagen: "Wir haben die Kirchenfürsten, die wir verdienen; ihre Fehlhaltung war immer schon unsere Fehlhaltung."

Die Kirche ist der spirituelle und soziale Leib Christi. Und so wie der physische Leib Christi vielfältig verletzt wurde durch Geißelung und Dornenkrönung, und seine Wunden auch nach der Auferstehung noch sicht- und fühlbar blieben, so ist eben auch der spirituelle und soziale Leib verwundet. Was soll man ihm vorwerfen?

Man kann, ja man muß sich an einem kranken Leibe stören. Aber ihm eine Schuld zuweisen, das ist offenbar nicht zielführend. Also wird auch Christus die Kirche nicht für schuldig erklären.

Christus, der unschuldig war, nahm die Schuld der Menschen - aller Menschen! - auf sich. Auch die Schuld derjenigen Menschen, die ihn gekreuzigt haben. So wie die Verfechter der Holocaust-Religion uns ewige Schuld und Verzweiflung an der Zukunft aufbürden wollen, so hat Christus uns immerwährende Hoffnung und Befreiung von der Schuld gegeben.

Wer krank an Leib und Seele ist, wird versuchen, sich zu heilen oder heilen zu lassen. Das gebietet schon die wohlverstandene Selbstliebe, gemäß der Forderung: "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst."

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Zur Verdeutlichung:

Der Widersacher des Menschen wird biblisch bezeichnet als Ankläger, und dies sowohl im Buch Hiob als auch in der Offenbarung des Johannes, und wahrscheinlich auch anderswo. Darauf bin ich durch Tombergs Bücher aufmerksam geworden. Siehe etwa Off. 12,10:

Gestürzt ist der Verkläger unserer Brüder. Er kann sie nun nicht mehr Tag und Nacht verklagen vor dem Angesichte Gottes.

So also, wie der Satan unser Ankläger ist vor Gott, so ist Christus unser Fürsprecher vor Gott. Und als Christen müßten wir die Haltung Christi, nicht des Satans übernehmen.

Grüße!
Thomas


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