Warum besetzen Frauen fast immer mindestens zwei Sitzplätze?

Bernhard @, München, Donnerstag, 26. Mai 2016, 14:26 (vor 362 Tagen)

Hallo, Thomas!


Hiermit spreche ich ein Ärgernis an, das ich tagtäglich in öffentlichen Verkehrsmitteln beobachte:

Frauen lassen sich im Bus/in der Bahn auf einem Doppelsitz nieder, stellen neben sich ihren Klimbim ab, den sie regelmäßig mit sich führen - und ignorieren dabei völlig die nachfolgend zusteigenden Fahrgäste, die alsdann gedrängt beieinander stehen müssen, weil jene den von ihnen blockierten Sitzplatz neben sich nicht unaufgefordert freigeben, mitunter sogar offensichtlich Kranken, Alten und Behinderten gegenüber. Auch sind es in aller Regel Frauen, die den äußeren, also den zum Gang des Fahrzeugs/Abteils hin liegenden Sitzplatz, besetzen, dann nicht zum Fensterplatz aufrücken, sondern ungerührt stur sitzen bleiben, wenn zusteigende Fahrgäste sich setzen möchten, ohne dabei sich umständlich durch die Knie und das am Boden abgestellte Gepäck der Sitzenden hindurchzwängen zu müssen. - Natürlich wollen viele Fahrgäste die Damen nicht belästigen und sich demütig zu der Bitte herablassen, sich doch neben sie setzen zu dürfen - und bleiben dann lieber auf ihren vom mühsamen Arbeitstag müden Beinen stehen... -

Männer erlebe ich hierbei ganz anders: Wenn Fahrgäste zusteigen, nehmen sie entweder ihr Gepäck sofort auf den Schoß oder stellen es auf den Boden, oder sie rücken kurzerhand zum Fensterplatz auf. Unaufgefordert (selbstverständlich!) -

Sekundär stelle ich fest, dass Frauen anderen Frauen gegenüber - jüngeren und älteren gleichermaßen - nur geringfügig entgegenkommender sind als Männern gegenüber. -

Warum sind Frauen so? -

Erst kürzlich hörte ich im Rundfunk einen münchener Psychologen(!) davon schwafeln, dass im öffentlichen Raum der Frauen "angeborenes ausgeprägtes Sozialverhalten" deutlich zum Vorschein trete, diese dort beispielsweise "umgebungsorientiert", "durch "Hilfsbereitschaft" und "Umgänglichkeit" auffielen, während Männer daselbst "egoistisch" erscheinten, "weniger kommunikationsbereit" und primär auf die Option "Startpunkt" - "Zielpunkt" hin fixiert wären; da sei freilich keine Zeit, z.B. in "subtilen" Situationen, die zu erkennen und zu durchschauen ein "gewisses Maß an Empathie" voraussetzten, einzugreifen oder nach dem Weg fragenden Passanten solide Auskunft zu erteilen. -

Für mich ist völlig klar, es bei jenem Psychotanten-Gesülze mit einem radikal-feministisch orientierten Konstrukt zu tun gehabt zu haben.

Dass Frauen im öffentlichen Raum - zumindest im öffentlichen Raum städtischer Personenbeförderungsfahrzeuge - ganz im Gegenteil jenes "ausgeprägte Sozialverhalten" gerade nicht zeigen, sondern ein solches dort eindeutig bei den Männern zutage tritt, ist für mich als objektiven Beobachter eine alltägliche Erfahrungstatsache. -


Deine Meinung hierzu würde mich sehr interessieren!

Lieben Gruß!

Bernhard


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