Die tägliche Haßrede im "Spiegel": Christian Stöcker bringt den Ratten-Vergleich.

Herr Schütze @, Freitag, 07. April 2017, 17:05 (vor 133 Tagen) @ admin

Guten Abend, Herr Lentze.

Ich hoffe, es geht Ihnen gut.

Zum Thema „Spiegel“:

Die Zeitschrift „Spiegel“ wurde von uns schon vor rund vier Jahrzehnten mit dem Attribut „notorisch denkfaul“ abgetan, und jeder „Spiegel-Journalist“ (ob männlich oder weiblich) hat sich immer mehr als das offenbart, was er immer schon gewesen ist: Narziß.

Rudolf Augstein setzte sich noch in den 1960er Jahren immerhin indirekt mit dem Denken auseinander, beispielsweise in dem 1966 geführten Gespräch mit Martin Heidegger, doch das kommt einem seit vielen Jahren bereits so vor, als wäre es vor Jahrhunderten gewesen. Einem Rudolf Augstein der 1960er Jahre würde heute fristlos gekündigt und der Prozeß gemacht.

Doch schon in den 1950er Jahren hatte Hans Magnus Enzensberger eine kritische Analyse über „die Sprache des Spiegel“ verfaßt und eine Reihe von Thesen aufgestellt: Das angebliche Nachrichtenmagazin „Spiegel“ sei im Grunde gar kein Nachrichtenmagazin, da es seinen Informationsgehalt in die Form von „Storys“ kleide, es übe nicht Kritik, seine Leserschaft werde nicht orientiert, sondern desorientiert.


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