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Ministerin von der Leyens Säuberungen und die Etablierung der Holocaust-Religion

admin @, Montag, 22. Mai 2017, 10:34 (vor 180 Tagen)
bearbeitet von admin, Montag, 22. Mai 2017, 19:43

In einem Artikel der Jungen Freiheit vom 21.Mai 2017, Titel: "Vergangenheit, die nicht vergehen wll" (Autor ist der renommierte Militärhistoriker Martin van Creveld) lesen wir die bemerkenswerten Sätze:

Durch die Verbrechen, die in ihrem Namen von 1933 bis 1945 begangen wurden, haben sich die Deutschen selbst ans Hakenkreuz genagelt, so wie Jesus ans Kreuz genagelt wurde. Doch wurde Jesus am selben Tage abgenommen, die Deutschen aber werden hängen bleiben, solange die menschliche Erinnerung dauert, ohne die Hoffnung, die Vergangenheit jemals hinter sich lassen zu können.

Müssen die Deutschen wirklich am Hakenkreuz "hängenbleiben"? Es gibt eine neue Religion, die das so will, genauer: deren Inspiratoren das so wollen. Ich nenne sie hier die Holocaust-Religion. Diese Bezeichnung ist eingebürgert, und ich wüßte keine bessere.

Wenn ich Leuten erklären soll, was das Christentum eigentlich ist, das heißt, worin sein Sinn in Gegenwart und Zukunft besteht - die weitaus meisten Menschen, selbst Theologen, wissen das nicht mehr! -, so brauche ich ihnen nur zu sagen:

Vergegenwärtigt euch die Holocaust-Religion und verkehrt sie dann in ihr Gegenteil - und ihr habt das Christentum.

Die Holocaust-Religion, so fürchterlich, weil absolut tödlich sie auch ist, hat insofern immerhin einen didaktischen Wert. Und das ist der Grund, warum ich sie hier thematisiere.

Es gibt also eine "Schuld, die nicht vergehen will", oder nicht vergehen soll; das ist die auf ewig vorgesehene Ent-Mutigung, die verlorene Hoffnung auf Zukunft, auf Evolution, auf überhaupt irgendetwas, das dem Leben einen Sinn gibt. Das aber ist der nie vergehende, der triumphierende Tod. Und das ist - christlich verstanden - die Hölle!

Es gibt aber auch das Gegenteil, und das schon seit etwa zweitausend Jahren. Stellen wir uns einen Menschen vor, der sich bewußt einer bis dahin zu hundert Prozent tödlich verlaufenden Krankheit aussetzt, daran auch stirbt, dann aber unerwartet wieder gesundet. Er sagt: "Ich habe die Krankheit besiegt. Jeder, der an mich und an meine Überwindung der Todeskrankheit glaubt, hat die Chance, ebenfalls die Todeskrankheit zu überwinden."

Mir ist es schwer verständlich, warum die meisten Menschen heute nicht an Christus, den Tod-Überwinder, glauben. Der Grund wird sein: sie halten den Tod für ganz selbstverständlich, und nicht als Folge einer Krankheit. Sie sehen den Menschen wie eines der Produkte, das sie selbst zu schaffen in der Lage sind - Autos, Computer usw. -, und die bekanntlich irgendwann kaputtgehen.

Und auch das ist zu bedenken: Ein Mensch, der die ganze Menschheit von einem tödlichen Gebrechen zu heilen imstande ist, kann selbst kein Mensch sein. Er wäre, in einem recht verstandenen Sinne, ein "Übermensch". Der übliche Ausdruck aber ist "Gott". Das ist der Sinn der Formulierung, in Jesus Christus sei Gott Mensch geworden. Nur ein Gott kann den Tod überwinden, aber nur der Mensch kennt den Tod; die Götter kennen ihn nicht. Darum mußte ein Gott Mensch werden. Anders wäre die Todeskrankheit nicht zu überwinden gewesen.

Das Problem für die Atheisten besteht darin, daß sie Wesen, welche dem Menschen in seiner Evolution vorausgegangen sind, so schwer akzeptieren können, daß sie eher die ubiquitäre Todeskrankheit für normal halten, so wie der Verfall der vom Menschen geschaffenen Gegenstände normal ist. Würde es nicht Sinn machen, aus diesen "verkrusteten Strukturen" des Denkens einmal auszubrechen? Eine neue Welt würde aufgehen, eine Welt der Hoffnung und der Liebe, welche jede Schuldzuweisung, Rachsucht, jeden Wiedergutmachungs-Anspruch hinfällig machen würde!

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Nun ist Frau von der Leyen selbstverständlich nicht die Begründerin der Holocaust-Religion. Ob diese Religion direkt mit dem Holocaust begonnen habe, lasse ich dahingestellt. Unheimlich aber ist ihre Ausbreitung. Es scheint ihr ein exponentielles Wachstum innezuwohnen. Frau von der Leyen ist nur eine von den Figuren, welche die Macht haben, zu ihrer Ausbreitung beizutragen, und welche diese Macht auch nutzen.

Von tiefer Bedeutung ist die Doppelsinnigkeit des Wortes "Opfer": Es gibt...

In einem Falle gibt man etwas; im anderen Falle nimmt man sich etwas. Auch hieran läßt sich der Gegensatz von Christentum und Holocaustreligion demonstrieren. Hat Jesus jemals Wiedergutmachungs-Ansprüche gestellt? Im Gegenteil: Er hat die ubiquitäre Krankheit und die Schuld an ihr auf sich genommen, ohne selber schuldig zu sein. Der Holocaust-Priester hingegen, in welcher Person auch immer, will, daß unschuldige Menschen sich schuldig bekennen. Dazu wendet er Zwang an. Die Holocaustreligion ist eine Staatsreligion, und nur vom Staat geht alle (legale) Gewalt aus. Dem Christentum ist jeder Zwang seinem Wesen nach fremd; wo es sich dennoch mit Staat und Zwang verbunden hat, handelt es sich um die Folgen seiner Entartung.

Übrigens gab und gibt es auch schon "präexistente" Holocaustreligionen. Alle Befreiungs-Ideologien, die sich mit Feindbildern verbinden, gehören dazu, vor Allem die "Großen Drei": Bolschewismus, Nationalsozialismus und Sexismus, letzterer in seinen Ausprägungen Feminismus, Genderismus, Homosexismus. Vorgeblich ging bzw. geht es immer um die Schaffung einer menschenwürdigen Zukunft, aber eben mit den Mitteln der Staatsgewalt. Und hierzu muß immer eine Gruppe für schuldig, nicht existenzwürdig erklärt und verfolgt werden, sei es die Gruppe der Ausbeuter, der Fremdrassigen oder der Schwanzträger. Waren es früher noch Minderheiten, die verfolgt wurden - Adelige, Prduktionsmittelbesetzer -, sodann weltweite, aber noch überschaubare Gruppen (Juden), sodann die halbe Menschheit (Männer), so werden heute sogar Mehrheiten für schuldig erklärt, also sexuell Normale, Weiße, Erwachsene, bei uns: die, welche "schon länger hier sind", also die Deutschen als Volk.

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Der Atheist argumentiert: Wenn es Gott oder Götter gibt, warum hat er bzw. haben sie die satanischen Mächte und ihre Folgen für uns Menschen denn zugelassen? Ich stelle ihm eine Gegenfrage: Warum hast du als Vater zugelassen, daß dein Sohn sich bei Sport und Spiel verletzt, ja daß er von Fremden zusammengeschlagen wurde, weil er sich nur einmal außer Haus begeben hat? Wäre es besser gewesen, ihn einzusperren? - Evolution findet nur durch Auseinandersetzung mit einer Gegnerschaft statt. Auch ein Fußballspiel findet nur zwischen Gegnern statt. Verletzungsgefahr, selbst Todesgefahr wird dabei inkaufgenommen. Der Einwand, wie Gott bzw. der Veranstalter hätte das nicht zulassen dürfen, ist kurzsichtig.

Fazit:

Lassen wir es nicht weiter zu, daß Staatsbedienstete uns für schuldig erklären und uns für ewig ans Hakenkreuz nageln! Zwar mag der Einzelne, der unschuldig ist, die Schuld Anderer auf sich nehmen, aber das kann nur aus der Freiheit des Christenmenschen geschehen. Die Religion der Liebe und der Opferbereitschaft kann nicht verstaatlicht werden, ohne sich in ihr Gegenteil zu verkehren.

trel/admin


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