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AfD...wofür stehen die eigentlich? Siehe Parteiprogramm.

admin @, Dienstag, 26. September 2017, 21:27 (vor 78 Tagen) @ jsm
bearbeitet von admin, Dienstag, 26. September 2017, 21:31

http://www.bielertagblatt.ch/nachrichten/biel/afd-spitzenpolitikerin-wohnt-biel

Ich finde die Vorwürfe gegen sie absolut lächerlich. Der Bürger wählt eine politische Partei für ihr politisches Engagement, nicht für das Privatleben ihrer Exponenten. Mißgunst findet immer ein Splitter im Auge des Anderen (leider nie im eigenen!).

http://www.zeit.de/2017/38/alice-weidel-afd-spitzenkandidatin-muslime

Zitat:

In Biel führt Weidel ein Leben, das wenig mit dem gemein hat, wofür sie als Politikerin steht. Sie lebt in einer eingetragenen Partnerschaft mit einer Frau, die als Kind aus Sri Lanka adoptiert wurde und heute in der Filmbranche arbeitet. Gemeinsam ziehen sie zwei Jungs groß. Es ist eine Vorzeige-Regenbogenfamilie. Im Wahlkampf dagegen hält Weidel die traditionelle Familie hoch und macht sich für den "Erhalt des eigenen Staatsvolkes" stark.

Gerade mit diesem angeblichen Widerspruch überzeugt sie mich. Sexuelle Perversion ist eine Dysfunktion. Wer sie hat und sich damit einrichten kann, den soll man dafür nicht kritisieren. Kritikwürdig ist erst die Politisierung der sexuellen "Buntheit" und "Vielfalt". Aber das tut die AfD ja gerade nicht - im Unterschied zu fast allen anderen politischen Parteien.

Zitat:

Ihre Schweizer Wohnung ließ Weidel, die in Deutschland gegen Muslime wettert ("Ich will den öffentlichen Raum nicht zugepflastert haben von betenden Muslimen"), im Jahr 2015 von einer Studentin der Islamwissenschaften putzen, danach von einer Asylbewerberin aus Syrien. Diese war nach Recherchen der ZEIT auch dabei, als Weidel im Herbst 2016 mit ihrer Familie in eine Eigentumswohnung umzog.

Den Lohn bezahlte sie den Frauen bar auf die Hand, 25 Franken pro Stunde, was für Schweizer Verhältnisse üblich ist. Es gab weder einen Anstellungsvertrag, noch wurden die Frauen um Rechnungsstellung gebeten. Sie wurden schwarz beschäftigt.

Das würde ich mit bestem Gewissen auch so machen. Es ist immer gut, wenn zwei Menschen eine Vereinbarung in gegenseitigem Einverständnis treffen und den Staat außen vor lassen. Christus liebt nicht die Sünde, aber jeden sündigen Menschen, natürlich nicht wegen seiner Sündigkeit. sondern trotz seiner Fehler. Ebenso kann man bestimmte Ausländer, die man persönlich kennt, mögen, und zugleich die Politik der Masseneinwanderung für grundverkehrt halten. Ich bin auch befreundet mit einem Flüchtling, den ich persönlich gut kennengelernt habe, und bin zugleich ein entschiedener Gegner der Massen-Einwanderung.

Wasser predigen und Wein saufen?

Ja gerade! Warum nicht? Wenn ein Alkoholiker es fertigbringt, den Alkoholkonsum der Bürger einzuschränken, dann finde ich das großartig. Er würde mich sogar viel mehr überzeugen als wenn ein Nicht-Alkoholiker den Alkoholkonsum ächtet. Denn der kann ja gut reden...er weiß nur nicht, wie es ist.

Darum überzeugt mich auch ein sexuell pervertierter Kämpfer gegen die sexuelle "Buntheit" und "Vielfalt" im Bildungswesen viel mehr als ein solcher, der persönlich nicht damit zu kämpfen hat.

Und überhaupt: Frau W. ist keine Pfarrerin. Es entsteht der Eindruck, daß manche Leute Kirche und Staat nicht richtig unterscheiden können. Die Kirche sollte schon eine moralische Instanz sein. In dem Maße, als die Kirche ihre moralische Substanz verloren hat, wird diese in der Politik gesucht. Aber da gehört sie einfach nicht hin. Der Staat hat allein unserer Sicherheit zu dienen, u.A. durch militärisch geschützte Grenzen, und nicht der Moralisierung seiner Bürger. Wir brauchen keinen Erziehungsstaat, zumal der Staat dazu neigt, Zwangsmittel einzusetzen und die Freiheit zu mißachten. Wer sich zu Christus bekennt, hat eine innere, absolut freie Entscheidung getroffen. Und zwar für sich allein. Es steht dem Christen nicht zu, andere Menschen zu moralisieren. Christus hat sich ausdrücklich dagegen gewandt.

Wenn die Afd dazu beiträgt, die Frühsexualisierung unserer Kinder und die öffentliche Verherrlichung sexueller Perversionen einzudämmen, dann können ihre Vertreter noch so schwul oder pervers sein - es ist mir egal! Und wenn ein Politiker z.B. dazu beiträgt, den Alkoholkonsum einzudämmen, selbst aber Alkoholiker ist, dann ist es mir ebenso egal.

Gruß
trel / admin


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