Heimlicher Völkermord (Fortsetzung)

Herr Schütze ⌂ @, Freitag, 04. März 2011, 22:47 (vor 2788 Tagen) @ Herr Schütze

Es folgt der gesamte Text von Georg Friedenberger:

„Weiten Teilen der Gesellschaft scheint jedoch nicht bewußt zu sein, wie sehr die tatsächliche Entrechtung der Männer insbesondere in die »westlichen Zivilisationen« bereits Einzug gehalten hat. Besonders den insoweit offensichtlich recht unbedarften Männern selbst scheint dies erst langsam aufzugehen. Viele von Ihnen sehen sich immer noch auf der stärkeren Seite und meinen Frauen beschützen zu müssen. Geht man die wesentlichen Sonderrechte und Bevorzugungen für Frauen nüchtern durch, so läßt sich konkretisieren:

Mit der De-facto-Straffreistellung des Schwangerschaftsabbruchs wurde ein einmaliges Sonderrecht für Frauen geschaffen. Obwohl nach unserer Verfassung auch das noch ungeborene Leben geschützt ist, ließ das Bundesverfassungsgericht bei diesem Tötungsdelikt eine Ausnahme vom Bestrafungsgrundsatz in Form der strafausschließenden vorhergehenden Beratung zu. Auch darüber hinaus bleibt durch weitgefaßte Indikationen ein Schwangerschaftsabbruch für die Frau so gut wie in jedem Falle straffrei. Schwangeren Frauen ist damit faktisch ein Tötungsrecht über ihre ungeborenen Kinder eingeräumt, ihre Befindlichkeit wurde über das Lebensrecht der Kinder gestellt. Dies wurde zugelassen, obwohl bei der schon seit langem zur Verfügung stehenden Vielzahl an Verhütungsmöglichkeiten von vorneherein »ungewollte« Schwangerschaften kaum noch vorkommen dürften! Die Väter müssen weder befragt, noch informiert werden - sie haben die Entscheidung der Mütter und deren Folgen schlicht hinzunehmen.

Das Ehescheidungsrecht von 1977 darf als beispielloses Ausbeutungsrecht bezeichnet werden. Mit seiner Hilfe wird es in aller Regel Frauen ermöglicht, ihre geschiedenen Männer nach Strich und Faden abzuzocken, solange und soweit diese nur entsprechend leistungsfähig sind. Geschiedene Frauen können Unterhalt nach Ehestandard fordern, selbst wenn sie die Zerrüttung selbst herbeigeführt und/oder nichts zu diesem Standard beigetragen haben. Erziehen sie auch nur ein Kind, so müssen sie bis zu dessen vollendetem 8. Lebensjahr nicht einmal Teilzeit arbeiten, Vollzeit erst nach dem 16. Lebensjahr. Dagegen wird von nicht privat (vom Ex-Ehemann) alimentierten alleinerziehenden Müttern (mit Sozialhilfe) - zu Recht- schon ab dem 3. Lebensjahr eine Teilzeitbeschäftigung erwartet. Dieses von Feministinnen durchgesetzte »Recht« ermöglicht es Frauen also, eine Ehe ohne weiteres zu verlassen und dann, auch ohne jede Gegenleistung, vom geschiedenen Mann dennoch auf nicht absehbare Zeit versorgt zu werden.

Solches »Recht« hat nicht mehr den an sich grundgesetzlich verbürgten Schutz der Familie zur Grundlage, vielmehr geht es hier ausschließlich um die Sicherung der Machtposition der Frau im familiären Bereich. Dabei geht Frauenwohl auch über Kindeswohl.

Der tatsächlichen »Frauenemanzipation« hingegen leistet dieses »Recht« einen Bärendienst, denn es fördert gerade die Frauen, die selbst kaum etwas gelernt haben und sich nur auf das Einkommen des (geschiedenen) Ehemannes verlassen. Berufstätige Frauen und wirklich eigenständige Frauen werden damit geradezu verhöhnt!

- Sexuelle Belästigung, Mißbrauch, Vergewaltigung in der Ehe: Die Straftatbestände sind so ausgelegt, daß bereits die bloße Anschuldigung meist auch zur Verurteilung führt. Der beschuldigte Mann hat also kaum eine Chance wirksamer Verteidung. Der strafrechtliche Grundsatz »Im Zweifel für den Angeklagten« ist hier weitgehend außer Kraft gesetzt. Derartige Strafregelungen ermöglichen der Frau in praktischer Konsequenz auch eine ständige Erpressungsmacht. Bekanntlich werden besonders in Scheidungsverfahren Vorwürfe etwa des Kindesmißbrauchs erhoben, um Sorgerecht und Unterhaltszahlungen zu erlangen.

- Obwohl innerhäusliche Gewalt erwiesenermaßen mindestens ebenso oft von Frauen wie von Männern ausgeht, richten sich insoweit alle bestehenden und beabsichtigten Gesetze ausschließlich gegen diesbezügliche Männergewalt. Frauengewalt bleibt ungesühnt und soll wohl auch ungesühnt bleiben!

- Im Sozialrecht können Frauen um Jahre früher in die Rente gehen, obwohl sie die wesentlich höhere Lebenserwartung (mit + 7 Jahren) haben und so viel länger aus den Rentenkassen versorgt werden müssen.

- Im wichtigen Berufsfeld des öffentlichen Dienstes dürfen Frauen bei Einstellungen und Beförderungen generell bevorzugt werden, auch wenn sie nicht gleich- oder höher qualifiziert sind denn ihre männlichen Mitbewerber. Es wird massiv versucht, solche Regelungen auch privaten Arbeitgebern aufzuzwingen.

- Wehr- und Ersatzdienst: Männer müssen dienen, Frauen dürfen es !

- Der geschlechtsspezifische Notwehrbegriff, wie er in vielen Staaten der USA »gehandhabt« wird, läßt Frauen, die ihre Partner ermordet haben, oft mit glatten Freisprüchen davonkommen. Wenn sie nur behaupten, von ihm mißhandelt worden zu sein, wird ihnen vielerorts »Notwehr« zugebilligt!

Dies dürfte wohl der vorläufige Höhepunkt feminisierter Jusitz sein: Frauen brauchen ihre Männer nicht zu verlassen, wenn sie sich (tatsächlich oder nicht) mißhandelt fühlen - sie dürfen sie auch töten! In Fällen, in denen Frau hauptsächlich an das Geld des Partners herankommen will, dürfte sich diese Lösung durchaus als die schnellere und praktischere erweisen ....

- Erste Anzeichen reiner Frauenjustiz zeigen sich inzwischen auch bei uns - NOVO berichtete darüber: Ansätze solcher Verfahrensweisen waren in den letzten »WEIMAR(-Böttcher)«-Prozessen erkennbar. In einem Augsburger Prozeß wäre eine Frau, die ihre drei (3) Kinder ermordet hatte (und dies auch gestand), beinahe freigesprochen worden - besonders auf Antrag der zuständigen Staatsanwältin. Begründet werden sollte dies mit dem Grundsatz »Im Zweifel für die Angeklagte«, weil Gutachter nicht eindeutig ihre Schuldfähigkeit bestätigen mochten. Wenn das »In dubio pro reo« so rigoros zu verstehen wäre, könnte kaum noch ein Mörder verurteilt werden. In den meisten dieser Verfahren werden psychiatrische Gutachten eingeholt - und streng genommen zeigt das Gericht schon mit dem Beschluß, ein solches Gutachten anzuordnen, daß irgendwelche Zweifel an der Schuldfähigkeit bestehen. Jedenfalls könnte der Gutachter gleich selbst das Urteil sprechen, wenn das Gericht keinen Ermessens- und Beurteilungs-Spielraum mehr hätte! Trotz psych. Gutachtens hat also das Gericht immer noch nach seiner eigenen Überzeugung zu entscheiden. Gutachten dienen dabei nur der (möglichen) Hilfestellung.

An dieser Stelle die Frage: Hätte wohl in gleicher Situation (also bei gleichlautenden Gutachten und gleichgelagerten Ausreden im übrigen) die Staatsanwältin auch dann auf Freispruch plädiert, wenn anstelle der Mutter der Vater auf der Anklagebank gesessen hätte?

Das »In dubio pro reo« wird also bei verschiedenen Straftatbeständen zuungunsten von Männern eingeengt oder ganz aufgehoben, stehen dagegen Frauen vor dem Richter, besteht eine Neigung zu uferloser Ausdehnung dieses Begriffes!

FAZIT:

Wenn das »Recht« sich weiterhin zu ungunsten der männlichen Menschheitshälfte entwickelt, ist der sagenumwobene »Amazonenstaat«, in dem Männer lediglich noch als ausgebeutete Arbeitskräfte und in begrenztem Umfang zur Fortpflanzung gebraucht wurden, im übrigen aber getötet werden durften, in der Tat bald nicht mehr nur Utopie: Schon heute ist die Zahl männlicher Arbeitssklaven, insbesondere nach Ehescheidungen, Legion. Und so „praktische Einrichtungen“ wie der geschlechtsspezifische Notwehrbegriff ermöglichen es bereits, einen unliebsam gewordenen Partner sogar zu beseitigen, ohne mit einschneidenden Folgen rechnen zu müssen!“ (Georg Friedenberger, Feminisiertes Recht - feminisierte Justiz).


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