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Auch die Japaner hatten ihren Holocaust - und sehen das ähnlich wie die Juden.

admin @, Dienstag, 22. März 2011, 16:14 (vor 2800 Tagen)

Der Spiegel schreibt:

Aus dem kollektiven Bewusstsein, als "einzige Nation" den Atombomben zum Opfer gefallen zu sein, schöpfen die Japaner bis heute fast eine Art moralische Überlegenheit gegenüber den amerikanischen Siegern. Nicht zuletzt wegen Hiroshima und Nagasaki weigert sich das Inselvolk beharrlich, sich überzeugend für eigene Kriegsgreuel zu entschuldigen.

Und darum werden auch die Juden sich schwerlich für ihre Greuel an den Palästinensern entschuldigen.

Die Selbstvergottung der Opfer ist abstoßend, egal bei wem. Wobei mir die Japaner sympathischer sind als die Israelis.

Was ist die Alternative zum Opferkult?

Man besehe ich ein Kruzifix, wie es z.B. in einem Schulzimmer hängt oder an einer dörflichen Weggabelung aufgestellt ist. Auch das bildet ein Opfer ab! Aber ein freiwilliges, selbstauferlegtes Opfer. Darum wirkete sein Anblick auf unzählige Generationen von Menschen so beruhigend und so befreiend.

Ganz anders wirken auf uns die Anspruchsopfer, vor Allem die heutigen Juden. Sie wirken so, als ob sie immer sagen würden - und oft genug sagen sie es ja wirklich -: "Ihr steht in unserer Schuld auf alle Ewigkeit!" Das bringt uns um unsere Zukunft. Der verlorene Krieg hat nicht nur Menschen vernichtet, sondern auch die Hoffnung unserer unbeteiligten Kinder.

trel


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