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Vom "Krieg aller gegen alle". Die Leidensstufe der Fußwaschung.

admin @, Donnerstag, 24. März 2011, 19:12 (vor 2672 Tagen) @ admin
bearbeitet von admin, Donnerstag, 24. März 2011, 19:17

Als Jesus seinen Jüngern die Füße wusch - es war am Abend vor seiner Ergreifung durch das römische Militär -, da reagierten sie mit Unverständnis. Es war aber eine Symbolhandlung, welche eine neue Entwicklungsstufe der Menschheit bezeichnet. Sie besagt:

Während früher der Niedere dem Höhere zu dienen hatte, also

der Knecht dem Herrn,
das Kind dem Erwachsenen,
die Frau dem Mann,
die Erde dem Menschen,

so hat es zukünftig umgekehrt zu sein: Der Herr wird sich dessen bewußt, was er seinem Diener verdankt; der Mensch wird sich bewußt, daß die Erde, die er mit Füßen tritt, ihn trägt.

Die entsprechende Tugend ist die Demut.

Solange der Mensch sich bewußt bleibt, daß er zwei Welten angehört, ist die Vorstellung, daß die Tugend in Gesetze gegossen und verstaatlicht wird, absurd.

Sobald aber das Bewußtsein der Transzendenz verloren geht und nur noch eine Welt erlebt wird, wird die Verstaatlichung "alternativlos".

In der Folge haben wir u.a. folgende Absurditäten:

o Staatslenker betteln um die Gunst ihrer Wähler.
o Lohnnehmer haben mehr Rechte als Unternehmer.
o Kinder dürfen ihre Erzieher straflos schlagen; umgekehrt nicht.
o Frauen dürfen ihre Männer straflos schlagen, umgekehrt nicht.
o Menschen dürfen durch Tiere gequält werden, umgekehrt nicht.
o Straftäter genießen mehr Aufmerksamkeit und Fürsorge als ihre Opfer.

Die irreguläre Form der Demut ist also die staatlich verordnete Demütigung.

Dasjenige also, was der Christenmensch in Freiheit anstreben kann, hier: die Demut, wird durch Leugnung der Transzendenz zum verstaatlichten Zwang.

Das kommt, wenn die Religion zur Ideologie degeneriert.

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Die Ideologie hat Namen: Kommunismus, Nationalsozialismus, Feminismus - in dieser Reihenfolge. Diese Reihenfolge ist zwingend. Es gibt auch noch eine letzte Steigerung der "Eine-Welt-Ideologie": Das ist die Herrschaft des Tieres, genauer gesagt: des Tierischen im Menschen, die Theriokratie. Sie deutet sich bereits an.

Die irreguläre Evolution ist also keine Aufwärts-, sondern Abwärts-Evolution (und nicht etwa eine Devolution oder Involution!). Sie verläuft in Klassenkämpfen, wobei jedesmal die Diktatur der niederen Klasse über die höhere Klasse angestrebt wird:
o kommunistischer Klassenkampf,[/b]
o nationalsozialistischer Rassenkampf,
o feministischer Geschlechterkampf,
o Tier-Mensch-Kampf - u.a. Herrschaft der Homosexuellen und Perversen über die Heterosexuellen.

Auf immer tieferer Stufe wurde also die Forderung der Demut durch den "Herrn dieser Welt" in zwangsstaatlich durchgeführte Demütigung umgeformt und entstellt (pervertiert).

Mit dem Eintritt einer Theriokratie - deren Anfänge wir heute in der Toleranz gegenüber sexuellen Perversionen bereits haben - ist dann der Punkt erreicht, wo die Scheidung der Geister in eine Art Rasssentrennung übergeht, weil die Menschheit sich tatsächlich und irreversibel in zwei neue "Rassen" spaltet, die untereinander keine tieferen Beziehungen auf Gegenseitigkeit mehr unterhalten können.

admin


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