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Libyen: Internationaler Mordkomplott im Namen der "Menschenrechte"

admin @, Samstag, 26. März 2011, 11:26 (vor 2734 Tagen)
bearbeitet von admin, Samstag, 26. März 2011, 12:09

Siehe:

Gaddafi darf nicht gewinnen! und Zugehöriges Spiegel-Forum

sowie

Was tun mit Gaddafi? und Zugehöriges Spiegel-Forum

Was im Spiegel-Journalismus zum Ausdruck kommt, ist der Gipfel des Zynismus. Dies wird auch von fast allen kommentierenden Lesern so gesehen.

Beispiele
:

#9
Was soll denn dieser Unsinn, das Volk sei durch Gaddafi in Gefahr? Das ist doch haarsträubende Propaganda! Immerhin regiert er bereits schon ein paar Jahrzehnte, hätte also Zeit und Gelegenheit genug gehabt, sein Volk langsam und genüsslich auszurotten - wenn er denn gewollt und das Volk es mitgemacht hätte. Das glaubt doch kein Mensch!

Vielleicht könnte man endlich einmal eine seriöse Berichterstattung liefern - abseits der politisch-militärisch-propagandistisch korrekten Gräuelpropaganda!

#10
"doch solange Gaddafi an der Macht bleibt, ist sein Volk in Gefahr. Wäre ein Volltreffer auf Gaddafis Residenz die Lösung?"

Meiner persönlichen Meinung nach erfüllt dieser Artikel den Straftatsbestand der Volksverhetzung. Ich persönlich gewinne den Eindruck, daß hier gezielt Jagd auf das Oberhaupt eines souveränen Staates gemacht werden soll. Die Ermordung eines Staatschefs überhaupt in Erwägung zu ziehen empfinde ich als ungeheuerlich. Ist das eine neue Art von Demokratie, die wir hier haben?

Und, sehr vernünftig und erhellend:

#24
hmm, ich denke durch den medialen Aufbau eines Oberbösen, der allein gegen sein Volk Krieg führt entsteht auch ein Problem.
Sollte zufällig eine Bombe sein Zelt treffen, dann wäre die Begründung für den Krieg vorbei und der Krieg müsste bendetet werden.
Das wäre dann schlecht wenn die Rebellen ihre (Öl) Ziele noch nicht erreicht haben...
Also ist vorerst keiner so sicher wie Gaddafi.
Man bedenke nur wie lange man brauchen würde einen neuen bösen Mann in den Medien aufzubauen....


Auch sehr treffend dieser Kommentar
:

#101
[...]
Irgendwie haben wir doch Glück, dass sich China hier noch nicht zum Schutz der europäischen Zivilbevölkerung anschickt. Man stelle sich die Schlagzeile vor: "Solange Angela Merkel an der Macht bleibt, ist ihr Volk in Gefahr. Bringt ein Volltreffer auf ihre Villa die Lösung?" Anlass wäre dann Stuttgart 21 oder ähnliches, das wäre dann eine "blutig niedergeschlagener Volksaufstand"..."Merkels Schergen metzeln die Zivilbevölkerung nieder" und alle Chinesen nicken und sagen: Merkel? Die muss weg!


Aber die "Spiegel"-Redaktion reflektiert ja nur - pflichtgemäß? - die zu veröffentlichende Meinung politischer Machthaber, die sich hinsichtlich einer angeblichen "Notwendigkeit" der Zerstörung der libyschen Regierung einig sind. Uneinig sind sie sich höchstens in der Wahl der Mittel. Ferner unterscheiden sie sich darin, inwieweit sie die Absicht zur Ermordung eines Regierungschefs öffentlich zugeben. Manchen ist das bis jetzt noch peinlich, manchen weniger.

Offen gesagt, mir fehlen momentan die Worte. Ich will aber zumindest mitteilen, daß ich über die Offensichtlichkeit der weltpolitischen Willkür erschrocken bin und von daher nichts Gutes für die nahe Zukunft erwarte. Der "Krieg aller gegen alle" scheint näherzurücken.

---------------

Ich würde es begrüßen, wenn durch ein Erdbeben oder durch ein Meteoriteneinschlag das Pentagon zerstört würde. Das wäre ein GAU, aber er würde keine radioaktive Strahlung auslösen. Andere Staaten bräuchten keine Atombomben mehr zu bauen, um sich vor den USA zu schützen. Wenn gleichzeitig noch die US-Waffenindustrie komplett zerstört würde, dürfte die Menschheit aufatmen.

Es geht in Libyen anscheinend auch darum, neue Waffen auszuprobieren, siehe diesen gleichzeitig erscheinenden Spiegel-Artikel: Das Bombengeschäft.

Darin heißt es:

Der Luftkrieg gegen das libysche Regime ist auch eine Waffenshow westlicher Rüstungskonzerne: Mehrere neue Systeme, darunter der "Eurofighter", werden erstmals im Kampf eingesetzt - und so im Einsatz vorgeführt. Das Problem: Es scheint kaum ernstzunehmende Gegner zu geben.

Nochmal: "Es scheint keine ernstzunehmenden Gegner zu geben."

Deutlicher kann man die völlige Gewissenlosigkeit wohl nicht ausdrücken.

trel


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