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"Pro Femina": Nicht die Täterinnen, wir sind schuld an pränataler Euthanasie !

admin @, Donnerstag, 31. März 2011, 17:08 (vor 2729 Tagen) @ Herr Schütze
bearbeitet von admin, Donnerstag, 31. März 2011, 20:09

In der JF erschien unter dem Titel Abtreibungszahlen - Statistik hilft nicht" ein kurzer Artikel von Kristijan Aufiero, dem Vorsitzenden der "Lebenschutzorganisation Pro Femina".

Darin stellt der Vorsitzende fest, daß dem Statistischen Bundesamt zufolge die Zahl der "Abtreibungen" im vergangenen Jahr sich auf 110.400 beläuft, während sie in Wirklichkeit bei über 200.000, also sagen wir: bei rund dem Doppelten, liegen dürfte.

Nun meint er:

Keine Frau treibt gerne ab.

Irgendwie ist sie also gezwungen, nämlich durch "die Umstände". Dann zieht er eine Folgerung, die in dem Schlußsatz gipfelt:

Das Phänomen der Massenabtreibung in Deutschland ist im Grunde genommen eine massenhafte unterlassene Hilfeleistung.

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Diese Hilfeleistung zu erbringen, ist seine Organisation gerne bereit - vorausgesetzt, sie kriegt genügend Geld. Dafür rührt der Vorsitzende kräftig die Werbetrommel, und ebenso kräftig drückt er auf die Tränendrüsen: In der JF-Online-Ausgabe ist seit Monaten ganz oben eine Werbung dieser Organisation zu sehen, die eine weinende Frau zeigt. Siehe Foto links.

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Doch um nicht einseitig zu werden, laßt uns doch mal die "Aktion Gnadentod" der Nationalsozialisten beleuchten. Hitler schrieb im Jahre 1939 in einem privaten Brief:

Reichsleiter Bouhler und Dr. med. Brandt sind unter Verantwortung beauftragt, die Befugnisse namentlich zu bestimmender Ärzte so zu erweitern, dass nach menschlichem Ermessen unheilbar Kranken bei kritischster Beurteilung ihres Krankheitszustandes der Gnadentod gewährt werden kann.

Ja, hat Hitler das gerne beschlossen - oder war er bzw. waren die Beteiligten durch irgendwelche dazu gezwungen worden? Falls ja, sind sie natürlich unschuldig.

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Mehr noch:

Das deutsche Volk hat sich gegenüber den Gnadentod-Aktivisten massenhaft der unterlassenen Hilfeleistung schuldig gemacht! ;-) Bestimmt haben die dann auch geweint. Sie wollten ja nicht, sie mußten einfach. Man hat ihnen ja keine andere Wahl gelassen. Die deutschen hätten spenden müssen, dann wären die Täter beraten worden und aus ihrem schrecklichen Dilemma herausgekommen.

So mußten sie eben weinen. :-( Und tun, was sie tun mußten. Oder doch nicht?

Egal, die Frauen dürfen's. Straffrei.

admin


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