Um 1960 begann die „Auslaufzeit des Modernen Goldenenen Zeitalters“ Deutschlands

Herr Schütze ⌂ @, Dienstag, 12. April 2011, 20:36 (vor 2779 Tagen) @ admin
bearbeitet von Herr Schütze, Dienstag, 12. April 2011, 21:22

Vielen Dank für Ihre Antwort, Herr Lentze. Sie schrieben u.a.:

Ich habe in den verlinkten Stellen zum Werk von Hubert Brune gelesen und ich stimme in seiner Einschätzung überein, was die Stellung Deutschlands für über 100 Jahre während des Kaiserreichs und der Weimarer Republik betrifft.

Genau genommen begann sie schon vor der Gründung des 2. Deutschen Reiches und hielt auch bis in die frühe Zeit der Bundesrepublik Deutschland an. Sie war auch nicht „plötzlich“ da, sondern entwicklete sich allmählich, und sie wird auch nicht „plötzlich“ verschwinden, sondern ebenfalls allmählich. Wahrscheinlich wird der Abbau schneller gehen als der Aufbau. Aber genauer wird man das erst später beurteilen können, weil dieser Prozeß ja noch andauert und andauern wird.

„Deutschlands modernes goldenes Zeitalter hatte seine „Vorlaufzeit“ (in etwa von 1780 bis 1860), seine „Hochzeit“ (in etwa von 1860 bis 1960) und seine »Auslaufzeit« (in etwa von 1960 bis ....). Jede dieser drei Zeiteinheiten kann wiederum in mindestens drei kleinere Zeiteinheiten (Zeitstufen) unterteilt werden. Für unser Thema am interessantesten ist natürlich die Hochzeit, also in etwa die Zeit von 1860 bis 1960, und in deren Mitte finden wir nicht zufällig die von Kaiser Wilhelm II. stark geprägte Zeit, die deshalb auch »Wilhelminismus« genannt wird.“ (Hubert Brune, Politgeometrie, 2001 **).

Rudolf Steiner ... hat über Woodrow Wilson ein vernichtendes Urteil gefällt ....

VÖLLIG ZU RECHT !

Auch Ihrem Text zu und über Paul von Hindenburg ist uneingeschränkt zuzustimmen.

Die Texte aus dem Werk von Hubert Brune, die Sie verlinkt haben, sind sehr hilfreich zu einem tieferen und von gegenwärtiger Verfälschung unbeeinflußtem Verständnis der Geschichte und der Grundlagen von Politik und Gesellschaft. Das gilt insbesondere für die Grafiken. An den Textpassagen finde ich störend, daß sie sich über die ganze Seitenbreite erstrecken; angenehmer wäre vielleicht die Zweispaltigkeit oder die Einfügung der Grafiken in den Textblock. Aber diese Einschränkung nehme ich angesichts des Gewinns gerne inkauf.

Na, klar. Machen Sie Herrn Brune doch den Vorschlag, daß er die Seiten so darstellen soll, daß sie für Sie weniger „störend“ sind (**). Stört Sie „die ganze Seitenbreite“ beim Lesen? Wahrscheinlich, oder? Also: Mich nicht! Ich glaube, daß das mehr eine Geschmackssache ist. Ich komme mit den über die ganzen Seitenbreite sich erstreckenden Textpassagen sehr gut zurecht.

Freundliche Grüße

Herr Schütze


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