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Weg mit der Heulsuse! Brief an den Herausgeber der JF.

admin @, Sonntag, 01. Mai 2011, 13:07 (vor 2664 Tagen)

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Soeben abgeschickt:

Sehr geehrter Herr Stein,

ganz oben auf der Startseite der JF-Online-Ausgabe erscheint seit Monaten eine weinende Frau und der Werbespruch: "Wir machen Entscheidungsfreiheit erst möglich".

Selbstverständlich ist es angesichts der demographischen Verhältnisse in Deutschland zwingend geboten, daß viel mehr Kinder geboren werden, und zwar nach Möglichkeit Kinder ohne Migrationshintergrund.

Es ist jedoch der falsche Weg, potentielle Pränatal-Mörderinnen in ihrer - angeblich nicht genügend vorhandenen - "Entscheidungsfreiheit" zu unterstützen und durch entsprechende Organisationen für Spendengelder werben zu lassen. Jeder, der menschliches Leben tötet, ist frei, dies zu tun oder es zu lassen. Es ist nicht Geld, das über eine Tötung entscheidet, sondern die Moral.

Wäre es anders, dann müßte auch für die finanzielle Unterstützung von Organisationen geworben werden, die Sexualstraftäter davon abraten, ihre mißbrauchten Opfer nachträglich zu töten. Der Vergleich ist durchaus statthaft, denn sowohl Schwangere als auch sexuell Übergriffige haben Tatsachen i.d.R. selber geschaffen bzw. zugelassen, und beide sind frei in ihrer Entscheidung, sich den Konsequenzen zu stellen oder auch nicht. Darstellungen weinender, hilfsbedürftiger Täterinnen zum Zweck der Spendeneinnahme sind unangebracht.

Zudem lenkt jede Werbung für die Schwangerenberatung von der eigentlichen Ursache der Kinderarmut in Deutschland ab: dem Feminismus, der Vaterschaft für Männer zu einem unkalkulierbaren Risiko macht. Anstatt der feministischen Opfer-Strategie zu folgen und die entsprechende Helferindustrie zu unterstützen, wäre es in Wirklichkeit hilfreicher, die Problematik der Vaterschaft in Deutschland zu thematisieren.

Mit Respekt und freundlichen Grüßen!

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trel


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