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Politische Anbetung der Geschlechtskranken: Der neue Baalskult.

admin @, Samstag, 16. Juli 2011, 15:43 (vor 2320 Tagen)

http://www.mann-pass-auf.de/mpa9.html

Es ist falsch, das Wort "Geschlechtskrankheit" auf den Bereich des sichtbaren Leibes zu reduzieren. Der sichtbare Leib eines Geschlechtskranken kann durchaus gesund sein. Die Reduktion auf das Sichtbare und Funktionelle ist Biologismus, eine Haltung, die jeder, der sich seiner menschlichen Bestimmung bewußt ist, ablehnen wird.

Geschlecht als binäre Wirklichkeit von männlich und weiblich ist also mehr als das, was in der leiblichen Gestalt zum Ausdruck kommt. Diese ist erst ihre letzte mögliche Ausprägung und das Feld, auf dem es über das Geschlecht zu einer Entscheidung kommt. Kommt es zu dieser Entscheidung nicht, m.a.W., haben wir es mit einem Hermaphroditen zu tun, so liegt Mißbildung, also Krankheit vor. Ebenso liegt Krankheit vor, wenn die seelische Ausstattung ein geschlechtliches Verhalten erzwingt, das mit dem physischen Leib nicht in Einklang steht.

Wer es anders sieht, der leugnet den Sündenfall, der Krankheit erst ermöglicht hat. Er leugnet vielleicht nicht die Feindschaft zweier göttlicher Prinzipien, aber er leugnet die Priorität des himmlischen Gottes gegenüber dem irdischen oder unterirdischen Gott. Er schlägt sich, bewußt oder nicht, auf die Seite der chthonischen Götter, repräsentiert in den Muttergottheiten archaischer Kulturen, wie sie als Atavismen, als Gespenster der Vergangenheit, im Feminismus wieder aufleben.

Das vormals auserwählte Volk, von dem im Alten Testament die Rede ist, war seit Moses' Zeit ständig hin- und hergerissen zwischen dem Einen Gott, der sich an das Ich wandte und die Zehn Gebote in das taghelle Bewußtsein schrieb, und den kinderfressenden Gottheiten des Blutes und Rausches, den Baal, Moloch, und anderen. In diesen aufständischen Kulten liegt der Ursprung heutiger Massenpsychosen; der Ursprung des Klassismus, Rassismus, Sexismus (Feminismus) mit seinem pränatalen Massenmord-Kult und schließlich des Genderismus mit seiner Sexualisierung des Alltäglichen.

"Ich bin der Ich-bin" - das war der Name des Gottes, in dessem Volk das Gewissen erstand. Nur im tagwachen Bewußtsein, im Ich des Menschen, konnte dieser Gott erkannt werden. In Jesus Christus nahm er menschliche Gestalt an. Durch ihn kam die Kraft zur Erlösung vom Übel, zur Heilung von der Sündenkrankheit in die Welt. Sündenkrankheit? Geschlechtskrankheit! Denn selbst der äußerlich gesunde Mensch ist krank, und zwar durch Vererbung. Er ist sterblich. Er muß nicht individuell etwas verbrochen haben. Das menschliche Geschlecht als solches ist krank. Dies, aber auch die Möglichkeit der Heilung, ist die Botschaft des Christentums.

Für den Anhänger des modernen Baalskultes ist das natürlich vollkommen lächerlich. Für ihn ist selbst der verhaltensmäßig Geschlechtskranke nicht krank, vielmehr "die Gesellschaft" ist es, genauer gesagt: die Gesellschaft, die sich noch einen Rest des Gewissens bewahrt hat, wie es das Christentum durch eine Jahrhunderte währende Kultur entwickelt hat. Therapeutische Kritik an einer totalitären Politik wird somit ihrerseits pathologisiert, die Anhänger der Heilsreligion als "homophob" und therapiebedürftig gebrandmarkt.

Wir stehen vor einem Weltbürgerkrieg. So wie im Kommunismus die Heilung des Menschen durch Christus verworfen und durch das Modell des revolutionär zu schaffenden "Neuen Menschen", eines klassenlosen Massenmenschen ersetzt wurde; so wie im National-Sozialismus der individualisierende "Ich bin der Ich-bin" als Feindbild in einem Volk verfolgt wurde, das ihn seit seiner Menschwerdung vor neunzehnhundert Jahren gar nicht mehr repräsentierte; so wie im Feminismus das Gespenst der erd-entquollenen Muttergottheit, Herrin über Leben und Tod der Ungeborenen, heraufbeschworen wurde; - so wird jetzt, im Genderismus, der von aller himmlischen Befruchtung entblößte satanische Vulkanismus der Erde, die polymorph perverse Sexualität, zum politischen Leitbild erklärt.

Und natürlich wird uns das als ethisches Leitbild eingebläut, als "Toleranz", der christlichen Menschenliebe zum Verwechseln ähnlich. Wer das nicht hinnimmt, wer das auch nur ansatzweise zu kritisieren wagt, der wird als und als Nazi, bestenfalls als christlicher Fundamentalist - tendenziell als Terrorist - gebrandmarkt. Der Begriff Terrorismus ist heute bereits soweit entstellt, daß er nicht mehr auf eine volkswidrige Staatsgewalt angewandt, sondern als Synonym für den selbstdenkenden, zuletzt gewalttätigen Einzelmenschen mißbraucht wird.

Warum rede ich ständig von Gott und von Göttern? Geht es nicht ohne? Nein, nicht wirklich. Es liegt in des Menschen gottgegebener Freiheit, sich gegen den Gott zu entscheiden, der von sich sagte: "Ich bin die Auferstehung und das Leben." In diesem Falle entscheidet er sich aber nur für eine ebenfalls göttliche Gegenmacht - egal, ob er sich dessen bewußt ist, oder nicht. Atheisten sind Selbstbetrüger; Agnostizisten sind zumindest ehrlich.

Selbstverständlich können auch Atheisten und Agnostizisten ansatzweise aufwachen, denn graduell werden heute viele Menschen, nicht nur ungeborene, zu Opfern der modernen Baalskulte. Wer aber nicht nur reflexhaft sich wehren will, wer vielmehr erkennen will bis in die Hintergründe, der wird an einer bewußten Entscheidung für oder gegen den heilenden Gott, der sich in Liebe für uns opferte, nicht vorbeikommen.


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