Projektionen

Patrick Bieri, Mittwoch, 10. August 2011, 08:19 (vor 2232 Tagen) @ admin
bearbeitet von Patrick Bieri, Mittwoch, 10. August 2011, 08:37

Die Frauen sind nun mal deutlich stärker auf das Körperliche ausgerichtet. Das liegt aber eigentlich bloss an der biologischen Aufgabe der Fortpflanzung. Würden Frauen so ab 40ig diesen Weg verlassen und sich der Spiritualität widmen, dann könnten auch sie weiter kommen. Doch sie haben sich wohl dann bereits so stark daran gewöhnt, dass die Männer sie mit Geld und Sex versorgen, dass sie diese gemütliche Situation nicht mehr aufgeben wollen.

Genau deshalb müssen dann die Männer auch in ihrer Rolle bleiben. Um zu verhindern, dass die Männer so ab 30ig auf den spirituellen Weg einbiegen, beginnt Frau deshalb schon früh mit der Projektion. Zudem fühlen sich junge Mädchen wohl irgendwie minderwertig. Vielleicht weil sie zu spüren beginnen, dass die Vorgänge in ihrem Körper so überhaupt nicht zum gesellschaftlichen Bild der Frau passen? Die Frauen sind ja brav und artig, die Männer hingegen sind triebhaft und sexbesessen, wird jedenfalls behauptet. Doch dann spürt die junge Frau, dass sie es ist, die triebhaft und sexbesessen ist, wärend die Jungs davon noch gar rein überhaupt nichts wissen wollen. Das muss schon ein Tiefschlag sein! Also wird alles auf die Männer projiziert, was Frau an sich nicht wahrhaben will.

Man sollte nicht ausblenden, dass Frauen einmal pro Monat hormonell Achterbahn fahren. Sie können sich diesem Vorgang nur mit Medikamenten entziehen. Männer hingegen haben keinen solchen Zyklus. Sie reagieren bloss spontan auf äussere Reize mit Hormonschüben. Sind keine solche Reize da, gibt es auch keine Hormonschübe. Oder anders gesagt: No women, no cry!

Also muss die Frau ständig reizen, denn nur so kriegt sie den Mann dorthin, wo sie ihn haben will. Natürlich wird sich der reifer werdende Mann zunehmend entziehen können, jedenfalls wenn er sich geistig entwickelt. Und schon wieder hat die Frau einen Grund, die spirituelle Entwicklung des Mannes zu hemmen. Denn spirituelle Männer interessieren sich nicht mehr für Sex.

Das "Böse" entsteht grundsätzlich aus dem Egoismus. Und dieser ist ja nichts anderes als "Gottesferne", was wiederum die Sünde schlechthin darstellt. So sehe ich auch die Geschichte mit der Eva. Die Sünde besteht darin, sich dem Willen Gottes zu entziehen, also dem eigenen Willen nachzugeben. Da die Frau aus biologischen Gründen triebhafter und egoistischer ist als der Mann, geht in der Geschichte der Sündenfall von der Frau aus. Das Triebhafte ist dann in der Schlange sybmolisiert.

Dass heute soviel Männer böses tun, liegt ganz einfach daran, dass die Frauen ihre Triebe auf die Männer projizieren und diese dann "an die Front" schicken, um dort möglichst viel für die Frau zu erbeuten. Also bloss dunkelster, triebhaftester, materieller Kampf um das körperliche Überleben. Geistlos!

Warst Du wieder einmal auf antifeminismus.ch? Dort ist es seit Breivik ziemlich still geworden. Die Leute dort sind übrigens auch solche ödipalen Machos, die von ihren rechten Weibchen instrumentalisiert werden. Es geht da bloss um den Kampf gegen Links, nicht wirklich um antifeminismus. Aber das hatte wir ja schon. Und wie steht es mit dem Nationalsozialismus? Ist das für Dich, nach Breivik, immer noch ein linkes Phänomen?

PS: Nein, ich habe (zum Glück) keine Kinder. Ich wüsste ja echt nicht, was ich denen zum Lauf dieser Welt zu sagen hätte!


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