Muttersöhnchen?

Patrick Bieri, Mittwoch, 10. August 2011, 10:26 (vor 2232 Tagen) @ admin
bearbeitet von Patrick Bieri, Mittwoch, 10. August 2011, 11:35

Oder ist Breivik ein Muttersöhnchen? Offenbar wurde er ohne die Anwesenheit des Vaters erzogen. Aber wo kein Vater ist, da ist auch kein Ehemann. Und schon muss der Bub in die Rolle des "starken Mannes" schlüpfen und die Mutti verteidigen.

Breiviks Feindbild sind offenbar die linken Frauen. Doch weshalb eigentlich? Als erfolgreicher Mann hätte er sicher auch eine hübsche Frau gefunden. Vielleicht sogar eine Linke, die ihn aus Mutters Umklammerung hätte heraus führen können?

Aber vielleicht wollte die Mutti den Bub ganz für sich und liess es nicht zu, dass eine andere ihn kriegen sollte. Schon gar keine dieser Linken, welche ja das traditionelle Frauenbild ablehnen...und somit natürlich auch Breiviks Mutter ablehnen.

Wenn nun Breiviks Mutter ihrerseits einen Hass entwickelt hat gegen diese linken Frauen, die all die "schöne, brave, sichere, heilvolle, mütterliche" Welt auf den Kopf stellen wollen, dann könnte sie diesen Hass dem Bub zuschieben und diesen auf ihr persönliches Feindbild loslassen.

Es ist doch schon erstaunlich, dass die Mutter all die Jahre nichts "gespürt" hat, von dem, was in ihrem Bub abging?! Und dann hat er ja auch noch bei ihr gewohnt...vor der Tat.

Aber wahrscheinlich ist diese These nicht unbedingt das, was die Frauenwelt interessiert. Da passt ein gewalttätiger, psychisch kranker und hasserfüllter Mann viel besser ins Bild!

Aber ein "einsamer Wolf" ist er keinesfalls. Im Gegenteil, er war und ist wohl sehr gut vernetzt. Doch weshalb dann der Reflex von Janne Kristiansen mit dem Bild des einsamen Wolfes?

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2011-07/geheimdienst-norwegen-komplizen


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