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Kein Antifeminist sollte sich als Märtyrer darstellen

admin @, Mittwoch, 07. September 2011, 11:09 (vor 2205 Tagen) @ DvB
bearbeitet von admin, Mittwoch, 07. September 2011, 11:13

Was sollte denn der sinnlose Angriff gegen Flint?


Die Frage ist schon berechtigt, warum ich Flint hier ins Spiel gebracht habe, denn eigentlich hätte ich das genauer erklären müssen. Ohne diese Erklärungen bleibt das weitgehend unverständlich.

Nur soviel: Wir hatten während einiger Jahre einen zeitweilig sehr intensiven Kontakt, d.h. wir hatten oft stundenlange Telefonate zu den Themen und Ereignissen ums wgvdl.com-Forum. Sachlich waren und sind wir uns in entscheidenden Fragen einig. Eine zunehmende Differenz ergab sich allerdings daraus, daß ich mich immer häufiger veranlaßt sah, ihm zu sagen: Ich stimme völlig überein mit deinen Gedanken, aber wem nützt das, wenn du sie nicht veröffentlichst? Unsere stundenlange Telefonate sind insofern Zeitverschwendung, als sie mir nichts wirklich Neues sagen, und, vor Allem, den anderen Leuten nicht zugutekommen. - Er antwortete dann regelmäßig, daß es ihm leichter falle, Gedanken im Gespräch zu äußern, als sie niederzuschreiben. - Zunehmend habe ich dann diese Telefonate abgeblockt mit der sofortigen Aufforderung, diese (richtigen und wertvollen) Gedanken schriftlich zu äußern, zumal ich auf seine Anregung hin ein Forum eröffnet hatte (nicht dieses, sondern einen alsbald geschlossenen Vorgänger).

Soviel von dem, was ich mitteilen darf, ohne zuviel Privates preiszugeben. Es hat auch Dinge gegeben, die mich geärgert haben, und umgekehrt genauso. Darüber kann ich aber nur reden, wenn Flint das auch will. Insofern habe ich mit meiner Mitteilung, welche Flints "Kriegserklärung" ausgelöst hat, wohl wirklich die Grenze überschritten. Allerdings halte ich eine Kriegserklärung in diesem Falle für völlig überzogen. Eine Klärung im öffentlichen Dialog wäre vorteilhafter gewesen.

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Wenn ichs mir so überlege, habe ich mich ja auch 'nach außen hin' für Dich eingesetzt. [...] Bin ich Dir dafür jetzt etwa auch verpflichtet? Oder wäre ich das, wenn ich Dir außerdem noch einen Rat gegeben hätte?

Nein, das ist überhaupt nicht zu vergleichen. Du bist mir zu nichts verpflichtet. Niemand ist mir zu etwas verpflichtet, außer, die allgemeingültigen Regeln einzuhalten, aber das tust du.

Überhaupt ist es eine interessante Frage, was einige Foristen und Forumbetreiber zu ihren z.T. maßlos emotionalen Äußerungen, bisweilen Haßausbrüchen, veranlaßt. Ich selbst habe, soviel ich weiß, niemanden beleidigt, außer einmal, indem ich Max Erdinger in einem bestimmten Zusammenhang als "Operettenkönig" bezeichnet habe. Das war im Anschluß an seinem theatralischen Auftritt im wgvdl.com-Forum, als er deren Betreibern "den Krieg" erklärte und weitere Äußerungen tätigte, die fast als kriminell zu bezeichnen sind, wenn sie nicht so lächerlich wären. Die Gemeinten dürften wirklich gelacht haben. - Ich wußte schon damals, daß Max ziemlich eitel und empfindlich ist, und habe mich über seine Reaktion - den Rauswurf aus seinem wgvdl.eu-Forum - auch nicht wirklich gewundert. Ich habe einfach gemacht, was er auch gemacht hat bzw. hat machen lassen, nämlich ein eigenes Forum eröffnet.

Meiner Überzeugung nach haben die - an sich bedauerlichen - Differenzen zwei Gründe: Zum Einen die allzu menschliche Eitelkeit einiger Protagonisten; zum Anderen - und dies ist wohl der entscheidende Punkt - die unüberwindliche Abneigung, ja der Haß, gegen die christliche oder anthroposophische Weltanschauung, die ich vertrete oder zu vertreten mich bemühe. Die ist eben keine Privatsache, sondern zwingt, wenn man sie ernstnimmt, zu weitreichenden Konsequenzen, letztlich auch für die jeweils eigene Lebensführung. Das spüren die Menschen, und das erzeugt Haß. Nicht ohne Grund ist Jesus gekreuzigt worden, und werden Christen im Nahen Osten bis auf den Tod verfolgt. Es hat also mit meiner Person nicht viel zu tun. Da wird mir Einiges angedichtet. So hat mir Christine Hamprecht, Betreiberin des wgvdl.com-Forums, bis zuletzt absurde Dinge aus ihrer Privatsphäre vorgeworfen, mit denen ich gar nichts zu schaffen habe. Wirklicher Grund ist aber ihr Haß gegen die (oder ihre Angst vor der) christlichen Wahrheit.

Im Falle von "Nick" treffen beide Gründe zusammen: Er ist zunächst einmal ziemlich eitel. Das bin ich auch. Er hält sich zudem aber noch für unfehlbar und ist daher auch gar nicht an wirklichen Dialogen interessiert. Er hält sich irgendwie für Gott. Und damit macht er sich zu einem Antichristen, zumindest ist er dieser Gefahr sehr nahe. Und das bitte ich ernstzunehmen; ich habe das nicht leichtfertig hingesagt! Jedenfalls sieht er in mir zurecht einen bekennenden Christen, und das macht mich für ihn zum Gegner, ja zum Feind. Hierüber ließe sich durchaus diskutieren, ohne die Privatsphären anzutasten.

Ich hoffe hiermit, einiges zur Klärung beigetragen zu haben.

Und mein Fazit ist nach wie vor:

Kein Antifeminist sollte die Rauswurf-Keule erheben!

Hier wird auch so schnell niemand rausgeworfen. ;-)

admin


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