Christentum...

DvB, Donnerstag, 08. September 2011, 06:48 (vor 2266 Tagen) @ trel

Ich denke, die Vermischung des antifeministischen Themas mit dem christlichen führt zwangsläufig zu solchen Streitigkeiten, die mit dem antifeministischen Thema halt nix zu schaffen haben.

...

Genauso, wie durch die Vermischung der Themen das feministische Problem in ein religiöses Problem verschoben wird, verschiebst Du auch meine Aussage auf ne andere Ebene.

Das bringt aber nix. Es mag zwar richtig sein, daß die Herstellung einer christlichen Gesellschaft auch das Feminismusproblem beseitigen würde und insofern tatsächlich auch ein gewisser Zusammenhang hergestellt werden kann, aber wenn mans drauf anlegt, kann man buchstäblich zwischen ALLEM irgendeinen Zusammenhang finden. Man kann aber nicht ALLES lösen.

Und gerade die Wiederherstellung einer christlichen Gesellschaft dürfte um einiges schwieriger sein, als bloß den Feminismus zu eliminieren. (Daß da plötzlich Religionsstreitigkeiten auftreten, die mit dem Antifeminismus garnix zu tun haben, ist ja bloß das erstbeste Beispiel.) Wenn das Mittel (christliche Gesellschaft) aber viel schwerer zu erreichen ist als der Zweck (Beseitigung des Feminismus), ist das Konzept aber irgendwie daneben, bzw. segelt offenbar unter falscher Flagge.

Die meisten Antifeministen würden einfach abschalten, wenn ich ein zeitgemäßes Christentum darlege. Sie haben ihre Vorentscheidung bereits getroffen.

Bei Deinen gewöhnlich sehr theorielastigen, abgehobenen Ausführungen ist das ja wohl auch kein Wunder. Ansonsten käme es natürlich auf den Versuch an...


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