Warum Toleranz und Gleichberechtigung zu Krieg führen MÜSSEN

trel ⌂, Donnerstag, 22. September 2011, 13:25 (vor 2189 Tagen)

Ich zitiere aus einem meiner Einträge im "Spiegel"-Forum zum Thema "Der deutsche Papst: Wo Benedikt drauf steht, ist Ratzinger drin":

Heute, 12:42 # 105

Zitat von c.werner

Haben Sie ein Beispiel, wo Gleichberechtigung und Toleranz zum Krieg geführt hat?

[Ich antwortete:]

Jeder Richter in einem Zivilprozeß, der eine Entscheidung fällt, hebt die Gleichberechtigung beider Parteien auf. Er sagt (vereinfacht ausgedrückt): "Du hast recht", und zum anderen: "Du hast unrecht."

Würde er aber so tolerant sein, beiden recht zu geben, dann würde der Parteienkrieg weitergehen.

So ist es grundsätzlich überall. Wo jeder den Führerschein kriegt, oder wir so tolerant sind, auch Betrunkene fahren zu lassen, da würde es Katastrophen geben.

Hierarchien schließen den Krieg aus. Das sieht man selbst an Begriffen wie "Beiß-Ordnung" oder "Hack-Ordnung". Es wird gebissen und gehackt, aber geordnet und nicht maßlos. Wo dagegen die Ordnung und Hierarchie aufgegeben wird oder durch äußere Einflüsse durcheinanderkommt, da sind die Ergebnisse suizidal.

Kriege sind dann nicht schlimm, wenn sie aufgrund klarer Verhältnisse schnell entschieden werden können.

Ich meinte [aber] Kriege, die aufgrund von Toleranz und Gleichberechtigung kein Ende haben. So z.B. auch den gegenwärtigen Geschlechterkrieg, wie er in einer riesigen Zahl von Sorgerechtsprozessen zum Ausdruck kommt. Als wir noch die Instution des männlichen Familienoberhaupts hatten, waren derartige Kriege unnötig.


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