Formenkreis des Feminismus. Eine Systematik.

trel ⌂, Mittwoch, 02. November 2011, 14:01 (vor 2209 Tagen)

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Der wissenschaftlich gebildete Menschen strebt danach, Ordnung zu bringen in die Welt der Erscheinungen. Liest man in der Wikipedia den Feminismus-Artikel, so findet man zwar eine reichhaltige Auflistung verschiedener Formen, doch fragt man sich auch: Wie hängt denn das alles zusammen? - Ich glaube gefunden zu haben, daß man bereits mit einer 2x2-Einteilung einen recht guten Überblick gewinnt.

Die erste, gröbere Zweiteilung ist schon seit längerer Zeit bekannt. Sie besagt, daß es in der Hauptsache zwei Richtungen gibt. Nach ersterer sind Mann und Frau natürlicherweise gleich; tatsächliche Unterschiede, gemeint sind Benachteiligungen zulasten der Frau (!), seien künstlich und erforderten Korrekturen. Dabei setzt die marxistische Fraktion auf die politische Diktatur des Feminats, die völkische Fraktion auf subversive Restauration alteuropäischen Gemeinschaftslebens.

Der anderen Richtung zufolge sind Mann und Frau von Natur aus verschieden, und zwar dergestalt, daß die Frau den höherwertigen, würdigeren Teil darstellt. Folglich ist das männliche Geschlecht, um nicht zu stören, entweder zu entmachten und zu reduzieren (sexistische Fraktion), oder es hat zumindest gelegenheitsweise gewisse Benachteiligungen einzustecken (opportunistische Fraktion).

Genauer besehen sind die Verhältnisse aber komplizierter. So haben beide Richtungen je eine Fraktion, deren Vertreter sich durch Homosexualität auszeichnen, und die weiblichen unter ihnen (die "Lesbofeministinnen") zudem durch eine bemerkenswerte Militanz. Die zwei übrigen Fraktionen sind jedoch sexuell normal. Gehen wir die vier Formen jetzt im Überblick einmal durch.

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Es handelt sich um eine längere Abhandlung, in die ich meine jüngsten Erkenntnisse eingearbeitet habe. Mit Erkenntnissen meine ich nicht nur Inhalte, die ich irgendwo gelesen, vielleicht noch interpretiert habe. Mir geht es um die Ergründung innerer Zusammenhänge. Dabei ergeben sich immer wieder Fortschritte.

Einige reine Männerrechtler werden sich von meinen Ergebnisse "distanzieren" oder auch versuchen, sie ins Lächerliche zu ziehen, wenn sie darauf angesprochen werden. Auf Polemik lasse ich mich allerdings nicht mehr ein. Das war mal früher, im wgvdl.com-Forum. Ich werfe dort noch gelegentlich einen Blick hinein, weil immer wieder mal Interessantes zu lesen steht. Aber was mein Thema, die ideengeschichtlichen Hintergründe des Feminismus betrifft, so würde ich durch Beteiligung dort nicht weiterkommen und wohl auch niemanden weiterhelfen können.

trel


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