Feminismus, Genderismus (Teil III).

Herr Schütze ⌂ @, Donnerstag, 03. November 2011, 18:45 (vor 2211 Tagen) @ trel
bearbeitet von Herr Schütze, Donnerstag, 03. November 2011, 21:45

Zu den Vernichtungslagern des Feminismus:

„Zwar kennt der Feminismus keine Vernichtungslager aus Holz oder Stein. Dafür aber sterben die Menschen jetzt in warmen Mutterleibern, und ihre Opferzahl ist nicht geringer als in den Vorgängersystemen. .... Keine Anklage und kein Prozeß geht der Tötung voran, lediglich die Willenserklärung einer Frau. Die Erklärung, daß ihr die Sorge um einen kleinen Menschen lästig ist. In diesem System sind wir alle, die wir seit der Neufassung des § 218 am Leben sind, Überlebende. Nicht unsere politische Linientreue, nicht unsere Verteidigung, sondern allein die Laune einer Frau, eine glückliche Laune, hat es verursacht, daß wir noch am Leben sind. Es hätte auch anders kommen können. Doch die Frau hat von ihrer Möglichkeit der straffreien »Abtreibung« keinen Gebrauch gemacht, so wie viele Lageraufseher von ihrer Möglichkeit des straffreien Abknallens von Gefangenen keinen Gebrauch gemacht haben. Aber der Feminismus hat auch eine neue Form der Folter geschaffen. Sie besteht nicht in der Zufügung von körperlichem Schmerz. Das ist altmodisch. Sie besteht vielmehr in einer neuen Qualität der Demütigung und Verunsicherung, wie sie bisher niemals in der Menschheitsgeschichte systematisch ausgeübt worden ist - nämlich in der polizeilichen Wohnungsverweisung aufgrund des Gewaltschutzgesetzes. Dabei genügt es, daß die Frau den Mann beschuldigt. Der Rest ist ein Automatismus der Exekutive. Ermittlungen werden nicht durchgeführt, können es auch gar nicht gemäß der Intention des Gesetzes; nachträgliche Klagen der betroffenen Männer (sie sind zu fast 100% betroffen) haben noch niemals Erfolg gehabt. Das Gesetz suspendiert durch seine bloße Existenz den Rechtsstaat - der ja ohnehin, wie Feministen sagen, nur eine patriarchale Erfindung ist. Es ist so, wie wenn ein verantwortlicher Unternehmensleiter, der als solcher Löhne zu zahlen hat, jederzeit auf Wunsch der Belegschaft vor die Tür gesetzt werden kann, er selbst aber niemanden entlassen darf. Umgekehrt darf jeder Lohnnehmer kündigen, Weiterzahlung des Lohnes verlangen, Lehrlinge mitnehmen und deren Entlohnung ebenfalls verlangen. Einem solchen Unternehmensleiter würde damit gesagt: »Du stehst nicht in führender Position, ja nicht einmal auf gleicher Augenhöhe. Nein, du stehst hierarchisch weit unterhalb deiner Lohnnehmer.« Wer würde dann noch ein Unternehmen gründen wollen, zumal ein solches, das wächst?“ (Thomas R. E. Lentze, Der Feminismus und seine ... innere Blut-und-Bodenpolitik, 23.03.2011 **).

Ich muß Ihnen danken für diese Sätze, weil mittlerweile dieses diktatorische EU(RO)-Wahnsystem der EUdSSR wegen seines Dogmatismus, seiner Zensur (Politkorrektheit) jede Art von Freiheit - außer der weltfinanzökonomischen - verboten hat! Das betrifft selbstverständlich auch, ja insbesondere die Meinungsfreiheit, wie z.B. ganz explizit der von Wahnsinnigen diktierte „§ 218“ zeigt: eine andere Meinung als die von „oben“ vorgegebene ist zwar nicht offiziell, aber in der Wirklichkeit eben doch verboten! Wer es wagt, sie auszusprechen, riskiert Strafen wie z.B. Jobverlust, fristlose Kündigung, Entlassung, Berufsverbot u.s.w.. Was bei all dem ebenfalls besonders auffällt, ist die Widersprüchlich und Schizophrenie derjenigen Leute, die einerseits den Massenmord an den Menschen-im-Uterus bejahen, weil sie allen Frauen die Abtreibung erlauben, ja geradezu aufzwingen, aber andererseits die Lüge verbreiten, den Massenmord an den Menschen-im-Uterus zu verneinen, weil sie allen Wissenschaftlern die Embryonenforschung verbieten. Wer behauptet, gegen und für die Abtreibung zu sein, lügt! Der Feminismus und alle mit ihm Verbündetetn (dazu gehören alle Regierungen und Lobbygruppen in Europa, USA und Kanada) haben - weil sie den Massenmord an den Menschen-im-Uterus bejahen und per Gesetze veranlassen, daß er in die Praxis umgesetzt wird - die Hauptverantwortung für die Opfer: allein in den 50 Jahren von 1960 bis 2010 in Europa, USA und Kanada waren es: 182,625 Millionen ermordete Menschen!

Zur Demütigung des Mannes:

„Es geht dem System ... um die Demütigung des Mannes, um seine Erfahrung der Unbehaustheit. Es ist eine Art von innerer Blut- und Bodenpolitik: Nach der Wegnahme des Kindes, in dem sein Blut fließt, nun auch noch die Wegnahme der Behausung. So wie seine erste Behausung, der Uterus, sich als potentielles Todeslager herausstellt; so wie seine zweite Behausung, das Elternhaus, oft ein trostloses Durchgangslager war; so erweist sich sein selbstgeschaffenes Zuhause jetzt als Endlagerstätte verbrannter Hoffnungen und verlorenen Vertrauens. Im Namen der »Selbstbestimmung« der Frau wird Leben vernichtet, wird familiäre Heimatlosigkeit geschaffen und wird die Unbehaustheit zur existenziellen Erfahrung gemacht. Das hatten die Überlebenden der Vernichtungslager den Überlebenden des Feminismus voraus: Ihre Vernichtung und ihre Vertreibung war nocht nicht privatisiert. Konnten sie der staatlichen Verfolgung entkommen, so blieb ihnen die Hoffnung auf eine Familie und eine Behausung. Diese Hoffnung gibt es heute nicht mehr - und das gilt allein für die Angehörigen eines der beiden Geschlechter. Staatliche systematische Repression im Namen der Frau ist vorgedrungen bis in die letzten Räume.“ (Thomas R. E. Lentze, Der Feminismus und seine ... innere Blut-und-Bodenpolitik, 23.03.2011 **).

Ihre Texte zum Thema „Feminismus“ sind wohl durchdacht, in einer angemessenenen, wohltemperierten Sprache vorgetragen und von großer Bedeutung.

Zur Skepsis schrieb Peter Sloterdijk einmal:

„Skepsis ist der Habitus, das Überzogene am Gewöhnlichen auflaufen zu lassen und endgültige Ergebnisse stets als vorläufige hinzustellen. Allerdings kann die Skepsis ihrerseits hyperbolisch werden - dann tritt sie neu-pathetisch an die Rampe und heißt Dekonstruktion. In dieser Pose wir das Verzichtenkönnen auf sichere Resultate zu einer Leistungsschau des Zweifels. .... Die emanzipierte Hyperbelkritik wird nicht mehr berabsetzend oder dekonstruktiv gegen die Gebilde vorgehen; sie nimmt sich, ohne sie abzuleiten, die Freiheit, Steigerungen des Lebens zu applaudieren, grundlos. Es genügt, daß der »Himmel Übermuth« (Nietzsche) über einer Übertreibung steht, um ihr Recht zu geben. Dies entzieht der Skepsis nichts von ihrer zivilisierenden Kraft. Aber anders als der Kritizismus, der an Herabsetzungen interessiert bleibt, hegt die Skepsis Sympathien für Übertreibungen aller Art, im Bewußtsein, ihnen nicht erliegen zu müssen. Die Vorausetzung hierfür schafft der freie Geist, der zur Verführung Abstand hält.“ (Peter Sloterdijk, Nicht gerettet - Versuche nach Heidegger, 2001, S. 263, S. 273).

Freundliche Grüße!

Herr Schütze


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