Feminismus, Genderismus (Teil Ib)

Herr Schütze ⌂ @, Donnerstag, 17. November 2011, 21:10 (vor 2136 Tagen) @ admin

Guten Tag, Herr Lentze!

Danke für Ihre Antwort. Ich glaube nicht, daß wir eigentlich „ein neues Thema“ hätten „eröffnen müssen“, wie Sie meinen (**), weil wir dann wahrscheinlich den Feminismus nur isoliert betrachtet hätten, wie ich schon am 14.11.2011 um 15:43 Uhr (**) mitgeteilt habe. Das ist - jedenfalls für die Erkenntnis - wenig oder nur dann sogar sehr hilfreich, wenn man ihn in allen seinen Zusammenhängen bereits kennt.

Meinen Sie denn wirklich, daß der Feminismus isoliert existiere, aus sich selbst heraus und in einer Nicht-Umwelt entstanden sei? Das meinen Sie nicht wirklich, oder?

Sie meinen, daß Sie „einen Zusammenhang zwischen dem sexistischen Feminismus und der Synthese der Schwesterlichkeit“ (**) nicht sehen, und ich meine, daß Sexistischer Feminimsmus und „Schwesterlichkeit“ und Feministische Synthesis (**) fast Synonyme sind, weil nur die Betonungen und die sich aus Text und Kontext ergebenden Zusammenhänge noch andere Bedeutungen zulassen - ansonsten aber sind die drei echte Synonyme. Sie werden jetzt wahrscheinlich fragen: Warum? Meine Antwort lautet: Weil sie

(1.) dem „Struktur-Ast“ Differenz-Feminsimus des „Struktur-Baumes“ Feminismus angehören (**);

(2.) nicht dem „Struktur-Zweig“ Opportunistischer Feminsimus zuzuordnen sind (**);

(3.) ihre erhöhte Form der „Freiheit“ vom Mann - nämlich die Männerlose Gesellschaft - umißverständlich fordern und deshalb dem „Struktur-Zweig“ Sexistischer Feminismus (**) zuzuordnen sind;

(4.) historisch - insbesondere kulturhistorisch - gewachsene Phänomene sind, die auffälligerweise Hegels Dialektik (**) folgen und innerhalb dieser den letzten von drei Schritten bzw. die letzte von drei Phasen bedeuten - dieser dritte Schritt bzw. diese dritte Phase ist die Synthesis und heißt bezüglich des Feminismus: Feministische Synthesis oder „Schwesterlichkeit“ - mit dem Motto: Wir Frauen halten zusammen, weniger weil wir gleich sind, sondern viel mehr weil wir dasselbe Ziel haben: die Männerlose Gesellschaft.

Der Feminismus ist - so wie andere Phänomene auch - nicht ohne seine Herkunft, nicht ohne sein Eingebettet- oder Enthalten-Sein, nicht ohne die Bedingungen seiner Umwelt, nicht ohne seine Umwelt-Zusammenhänge zu verstehen. Wahrscheinlich sehen Sie das deswegen anders, weil sie ein Steinerianer sind. Gut, ich bin in gewisser Hinsicht ein Hegelianer und Nietzscheaner (also: ein Hegel-Nietzscheaner oder eher noch ein Nietzsche-Hegelianer). Ich weiß nicht, wie gut Sie Hegel und Nietzsche kennen. Ich entnehme Ihren mir bekannten Äußerungen, daß Sie Nietzsche gelesen haben, weiß aber nicht, ob Sie auch Hegel gelesen haben. Viele „68er“ behaupteten ja, Marx und Freud gelesen zu haben und wurden deshalb auch Freudomarxisten genannt; doch viele von ihnen wußten wahrscheinlich noch nicht einmal, daß Marx Hegelianer und Freud Nietzscheaner war; Marx hatte alles von Hegel kopiert und dazu sein eigenes Süpplein gekocht, Freud hatte alles von Nietzsche kopiert und dazu sein eigenes Süpplein gekocht; beide waren schlechte Kopierer (Freud dazu noch so narzißtisch, daß er es bis an sein Lebensende nötig hatte zu leugnen, daß er seine Theorie Nietzsche verdankte). Nun - ich habe auch Marx und Freud gelesen und festgestellt: der Schüler Marx versuchte seinen Lehrer Hegel auf den Kopf zu stellen, ohne ihn zu verletzen; der Schüler Freud versuchte, ohne sich selbst zu verletzen, seinen Lehrer Nietzsche zu verleugnen (wahrscheinlich mußte Freud seine „Schulzeit“ nur „verdrängen“!).

„In den Analysen von Hubert Brune, so aufklärend sie auch sind, vermisse ich eines: den Aspekt der göttlichen Welt. Er geht vor wie etwa Freud mit seiner Psychoanalyse. Dieser »entlarvte« den Menschen in seiner dämonischen, perversen Abgründigkeit. Nur - damit hatte er nicht den ganzen Menschen beschrieben, sondern sozusagen nur die Hölle in ihm, nicht auch den Himmel. Sieht man den Menschen dermaßen reduziert (wobei ich keinesfalls behaupte, daß die Ergebnisse an sich falsch seien), so sieht man keine Zukunft mehr und verdammt sich selbst zum »Unbehagen an der Kultur«. Man wird dann auch nichts ändern können.“ (Thomas R. E. Lentze, Mittelschicht - Dreierschritte , 14.11.2011; 19:03 **).

Hubert Brune kommt von der Wissenschaft her, und die Wissenschaft - besonders die Naturwissenschaft - entwickelt sich, so sehr sie auch selektiv vorgeht, mit Hilfe der Falsifikation, also aufgrund des Zweifels bzw. der Skepsis. Ich habe mich mit Brunes WWW-Seiten sehr intensiv beschäftigt, wie Sie bereits wissen (**|**|**|**|**|**) und festgestellt, daß er den Skeptizismus, wie er z.B. auch von der abendländischen Lebensphilosophie (**) vertreten wird, mitunter deshalb schätzt, weil dieser befruchtend auf die Wissenschaft wirkt. Die Wissenschaft ist nun aber, wie Sie als Anhänger der Anthroposophie wahrscheinlich auch wissen, nicht dazu da, „den Aspekt der göttlichen Welt“ (**), sondern die wirkliche („erscheindende“ [Arthur Schopenhauer]) Welt zu beschreiben,. Mit dem Aspekt der göttlichen Welt hat sich Hubert Brune jedoch auch intensiv beschäftigt (vgl. ders., Glaube, 2001; vgl. ders., Verzeichnis Glaube, 2001-2010 [**|**]). Ich weiß nicht, ob er damit den „Himmel“ im Menschen auch so beschreibt, wie Sie es fordern (**), aber ich weiß, daß er ihn beschreibt.

Recht haben Sie, wenn Sie fordern, auch den „Himmel im Menschen“ zu beschreiben. Und in Brunes Texten findet man ihn auch - anders als in Freuds Texten, in denen man ihn nicht findet. Brunes Textpassagen über großzügige Gesten, die dem Stolz des Menschen innewohnen, sind Beispiele für den „Himmel“ im Menschen (**) und als anthropologische Konstanten (!) zu verstehen. Dazu gehören auch ehrlich gemeinte Aufrufe wie dieser: „Wir wollen andere Völker an unserem Reichtum teilhaben lassen!“ (**). Wenn aber eine solche, aus dem Stolz des Menschen herrührende Geste - ein „Himmel“ im Menschen - nicht auf Dank stoße und immer mehr nur in Richtung auf die Gier umgedeutet werde, dann könne das nicht ewig akzeptiert werden, so Brune. Solche Profitmacher sollten „sich gefälligst bei uns bedanken. Das haben sie noch nie getan. Auch wir haben einen Stolz! Der wird ständig mit Füßen getreten. Auch von unseren eigenen Herrschenden. Das muß sich endlich ändern.“ (**). Mit Texten verhält es sich oft so wie mit Nachrichten: als seien nur negative gute. Aber manchmal findet man Texte, die auch das Gegenteil dazu aufzeigen. Brunes Webseiten beinhalten auch solche Texte. Über das „anthroposophisch vertiefte Christentum“ (**) findet man allerdings auch bei ihm nicht viel - aber: ist das denn so wichtig? Wohl kaum, oder? Ihre diesbezüglichen Textstellen, lieber Herr Lentze, verstehen doch wahrscheinlich die meisten Leser nicht - weil sie keine Steinerianer bzw. anthroposophisch vertiefte Christen sind wie Sie - und überfliegen diese Textstellen, um zur nächsten verständlichen Textstelle zu gelangen. Und das ist bestimmt auch nicht gerade in Ihrem Sinne, oder? Trotzdem stimme ich Ihrer Forderung zu: „man soll eine wünschenswerte Zukunft beschreiben“ (**). „Gut, das tue ich auch“ (**), könnte Hubert Brune hier mit großem Selbstbewußtsein antworten - und doch haben Sie es geschrieben (**).

„Das ist auch, was ich an der gegenwärtigen Männerbewegung ganz allgemein zu beklagen habe: sie »entlarven« den Feminismus und beschreiben seine Gestalten. Damit sind sie täglich beschäftigt. Gut, das tue ich auch. Aber wenn man den Mist einmal konstatiert hat, dann soll man auch sagen, welchen Stellenwert der Gegner hat, und was er fürchtet, m.a.W. man soll eine wünschenswerte Zukunft beschreiben. Das aber kann gegenwärtig, soweit ich sehe, nur das anthroposophisch vertiefte Christentum.“ (Thomas R. E. Lentze, Mittelschicht - Dreierschritte , 14.11.2011; 19:03 **).

Wie gesagt: Hubert Brune beschreibt sehr wohl auch „eine wünschenswerte Zukunft“ (**), nur eben auf eine andere Art als Sie. Deshalb meine Forderung: Wir müssen Arbeitsteilung betreiben und dabei solidarisch bleiben, wenn wir Erfolg haben wollen! Mir war nämlich schon beim Verfassen des von Ihnen kommentierten Textes (**|**) klar, daß Sie sehr wahrscheinlich mit einer anthroposophisch und/oder christlich motivierten Kritik kommen werden, und wollte den Vorschlag zur Arbeitsteilung auch ans Ende des Textes setzen - nur wie gesagt: ich bin nicht der Meinung, daß diejenigen, die „das anthroposophisch vertiefte Christentum“ (**|**) nicht so sehr kennen oder vielleicht sogar nicht gutheißen, auch „eine wünschenswerte Zukunft“(**) nicht so sehr kennen oder vielleicht sogar nicht gutheißen; und deshalb verwarf ich auch die Idee, den Vorschlag zur Arbeitsteilung ans Ende des Textes zu setzen. Aber jetzt sage ich noch einmal: Wir müssen Arbeitsteilung betreiben!

Derzeit ist keine andere Bewegung „individualistischer“ und zerstreuter als die der „Mitte“ („Freiheits“-Apostel) und die der „Rechten“ („Brüderlichkeits“-Apostel) . Das zeigt, wer hier trotz der Entwicklungen seit 1989 immer noch das Sagen hat: es sind die „Linken“ („Gleichheits“-Apostel), die aber mehr und mehr die Position der „Rechten“ übernommen haben, weil der „Zeitgeist“ und die politisch-wirtschaftlichen Verhältnisse die der „Rechten“ geworden sind, während ebenfalls dadurch die Vertreter der „Mitte“ und besonders die der „Rechten“ in die Position der ehemaligen „Linken“ gedrängt worden sind (vgl. meine Ausführungen zum Dreierschritt bzw. zu Hegels **). Mit anderen Worten: Die jetzigen „Rechten“ sind die ehemaligen „Linken“. Die ehemaligen „Linken“ haben sich scheinbar selbst bekämpft, um an der Macht bleiben zu können. Jetzt sind also die ehemaligen „Linken“ die, von denen sie ehemals sagten, sie seien ihre Feinde. Daher auch die seit 1989 immer mehr um sich greifende Verwirrtheit bezüglich der Benennungen, denn einerseits will man die „Linken“ noch nicht so recht die „Rechten“ nennen, andererseits kann man die „Linken“ nicht mehr die „Linken“ nennen, weil

(a) sie zu denen geworden sind, die sie einst bekämpften,

(b) das Arbeitreproletariat, das ihre einzige Klientel war, nicht mehr existiert (an deren Stelle ist ein Einwanderungsproletariat gerückt, doch dessen Interessen sind keine Arbeiterinteressen, sondern Interessen der ausländischen „Rechten“ - noch ein Grund mehr für die inländischen „Linken“ zu „Rechten“ zu werden).

Wer den jetzigen „Rechten“ - also den ehemaligen „Linken“ - etwas entgegensetzen will, muß solidarisch mit denen bleiben, die das auch wollen - und das heißt: Zugeständnisse, Abstriche machen und dabei eisern am Ziel festhalten. Das ist sehr schwierig, besonders für die, die heute immer noch die „Rechten“ genannt werden, aber schon seit 1989 in die Position der ehemaligen „Linken“ gedrängt worden sind - denn: die jetzigen Ausgebeuteten sind Mittelschichtler, und die werden nicht verteidigt von den ehemaligen „Linken“ (den jetzigen „Rechten“), sondern von den ehemaligen „Rechten“ (den jetzigen „Linken“). Wir müssen Arbeitsteilung betreiben und dabei solidarisch bleiben, wenn wir Erfolg haben wollen!

Ich möchte an einem meiner Kommentare erinnern, in dem u.a. zu lesen ist: „Vielleicht verteidigt jeder das Gebiet, das er am besten verteidigen kann, dann am konsequentesten, wenn er sich dabei auch seines Verbündeten sicher sein kann, der ebenfalls auf diese Weise das Gebiet, das er am besten verteidigen kann, am konsequentesten verteidigt. Ich meine, daß es nun mal viele verschiedene Feinde und Fronten gibt - gerade in modernen Zeiten, wo es überall gleichzeitig knallt -, und daß es deswegen am sinnvollsten ist, sich die Verbündeten nicht so auszusuchen, wie es in der Vergangenheit oft geschehen ist - vor allem (leider!) auf der sogenannten „rechten“ Seite.“ (Herr Schütze, 21.03.2011, 19:56 [**]). Diese „rechte“ Seite ist im Sinne des immer noch üblichen Sprachgebrauchs mittlerweile längst die „linke“ Seite geworden - wir müssen dies auch insbesondere dann berücksichtigen, wenn wir noch die alten Bezeichnungen benutzen (ich benutze die alten und nur dann die neuen Bezeichnungen, wenn ich dabei explizit auf ihre Neurartigkeit hinweise).


Noch einmal: Zusammenhang von Mittelschichtausbeutung und „Revolutionen“ (einschließlich Feminismus). ** **

Alle „Revolutionäre“ (auch die feministischen „Revolutionärinnen“) brauchten, brauchen und werden immer brauchen für ihre „Revolutionen“ Geld und Vermögen in einer Höhe, die ausreicht, um Gewinne erbeuten zu können. Dieses Geld und dieses Vermögen sind heutzutage - in der Phase des Globalismus - nicht mehr aus der Oberschicht zu holen, weil diese nicht mehr zu fassen ist, sich und ihr Geld und Vermögen überall auf dem Globus verstecken kann, reicher und mächtiger ist als alle Oberschichten der Vergangenheit zusammen. Nur noch echte „Weltrevolutionäre“ können die Globalisten entmachten. Und solange dies nicht geschieht - die Wahrscheinlichkeit dafür, daß es nicht geschieht, ist hoch -, müssen die unechten „Revolutionäre“ dieses Geld und dieses Vermögen woanders rauben. Und so wie die unechten „Revolutionäre“ nur aus der Oberschicht oder Unterschicht oder aus einem Bündnis zwischen Ober-und-Unterschicht kommen können, so kann die Beute als das zu Geld und das Vermögen nur noch aus der Mittelschicht kommen, denn aus der Unterschicht ist ebenfalls nichts zu holen, weil sie heutzutage nicht mehr u.a. auch aus Lohnarbeitern besteht, sondern nur noch aus Transferempfängern - das sind solche, die ihr vom einkommenslosen Staat versprochenes Einkommen von den Steuerzahlern (und wer zahlt [noch] Steuern?) bekommen. Dieses Geld und dieses Vermögen kommen also aus der Mittelschicht, d.h. - global gesehen - vor allem aus der Mittelschicht Deutschlands (die Summen, die hier zusammenkommen, sind so gigantisch, wie sie es jeweils vor den beiden letzten Weltkriegen auch waren, sodaß damit gerechnet werden muß, daß wieder aus Habgier, Neid und Eifersucht ein Weltkrieg gegen Deutschland herbeigeführt wird). Keine bundesrepublikanische Partei vertritt die Interessen der Mittelschicht! Glaubt man jedoch den Lügen dieser Parteien, dann vertritt jede von ihnen die Interessen der Mittelschicht. Keine bundesrepublikanische Partei vertritt die Interessen der Mittelschicht, aber jede bundesrepublikanische Partei vertritt die Interessen von Ober- und Unterschicht - global! Historisch gesprochen: Moderne Räuber („Revolutionäre“) und Kleptokraten (Parteipolitiker und Lobbygruppen) kommen heutzutage - in der Phase des Globalismus - aus der Ober- und aus der Unterschicht, und zwar weltweit! Es lohnt sich für sie, so vorzugehen, und es wird sich noch lange lohnen; die Steuern, die der kleptokratische Staat den Deutschen raubt, sind seit langem schon in exponentiell zunehmendem Ausmaß gestiegen (allein schon die Zuwächse sind gigantische, „astronomische“ Beträge!); die Ersparnisse der Deutschen betragen mehr als 2 Billionen Euro; für die Kleptokraten ist es das einfachste auf der Welt (!), immer wieder und immer mehr ertragsreiche Lügen zu erfinden und zu verbreiten (wie z.B. die Eurolügen, Kriegslügen, Klimalügenu.v.a. Lügen - als „Rohstoffe“ werden sie in der „Lügenindustrie“ zu ersten tauglichen „Produkten“ verarbeitet, die anschließend in der „Gewissensindustrie“ weiterverarbeitet werden), um den Deutschen das Geld rauben zu können.

Auch für den Feminismus gilt also: Jemand muß dafür, daß der Feminsimus lügt und betrügt, bezahlen und bluten! Um sich bei der Machtausübung nicht ständig in die Quere zu kommen, müssen Kleptokraten, die ja die deutsche Mittelschicht ausbeuten, und die Feministinnen, die ja die Männer ausbeuten, ein gemeinsames Objekt - eine Schnitt- oder Durchschnittsmenge, wie es in der Mathematik heißt - als Opfer ihrer Ausbeutung haben: Männer der deutschen Mittelschicht. Viele Männer fallen auf die Lügen des Feminismus genauso herein wie viele Mittelschichtler auf die Lügen der Kleptokraten, z.B. auf deren Lüge, die Reichen unterstützten die Armen zu wenig und müßten sie deshalb mehr unterstützen - es ist eine zweifache Lüge, denn:

(a) die Reichen, wenn man damit die Oberschicht meint, unterstützen die Armen gar nicht (außer im Labern und beim Lügen), sondern beuten die Mittelschicht immer mehr aus;

(b) die Mittelschicht unterstützt die Armen seit langem schon immer mehr, und das, obwohl sie gleichzeitg immer mehr von der Oberschicht ausgebeutet wird.

Mit den „Reichen“ sind also alle Mittelschichtler gemeint, von denen viele - mit der „Gewissensindustrie“ im Nacken - der Ausbeutung und Vernichtung der Mittelschicht immer häufiger auch noch kopfnickend zustimmen. Analog dazu funktionieren die Lügen des Feminismus, der , um Erfolg zu haben, den Männern immer nur genügend Gewissensbisse und Schuldgefühle beibringen und die bekanntlich nie endende monetäre „Wiedergutmachung“ lediglich beim kleptokratischen Staat einfordern muß, wobei nicht wenige Männer der Ausbeutung und Vernichtung aller Männer immer häufiger auch noch kopfnickend zustimmen. –  Ich biete also eine Antwort auf drei Fragen:

(1.) warum besonders die Mittelschicht das Ausbeutungsopfer ist;

(2.) warum besonders Deutschland (und also: dessen Mittelschicht) das Ausbeutungsopfer ist;

(3.) warum besonders die Männer das Ausbeutungsopfer sind.

Männliche Mittelschicht Deutschlands (MMD) - so heißt die Schnittmenge, das gemeinsame Objekt als das Opfer von Ober- und Unterschicht.

Sie werden wahrscheinlich sagen: „Jetzt bietet er schon wieder keine Lösungsvorschläge.“ Ich sage: Doch! Das habe ich auch schon immer getan! Sie haben sie nur nicht gelesen! Deshalb hier noch einmal in aller Deutlichkeit und mit Bezug auf die eben erwähnten drei Fragen meine Lösungsvorschläge:

(1.) wir müssen die Mittelschicht vor der Ausbeutung retten und uns deshalb alle unter- und übernationale Institutionen und deren Kriege verbieten;

(2.) wir müssen den krankgemachten Nationalstaat gesundmachen, denn nur durch unter- und übernationale Institutionen und deren Kriege ist Deutschland ausbeutbar;

(3.) wir müssen das krankgemachte Patriarchat gesundmachen, weil nur mit ihm das Überleben der Menschheit gewährleistet ist.

Ob solche Lösungvorschläge derzeit fälschlicherweise als utopisch abgetan werden und wie lächerlich die verlogenen Brgündungen sind, spielt für uns zunächst einmal eine untergeordnete Rolle. Meine Lösungsvorschläge sind nicht reine Theorie, sondern auch (noch!) in die Praxis umsetzbar!


Wenn Sie einen anderen, einen besseren oder besser einen komplementären Lösungsvorschlag haben, teilen Sie ihn mir - bitte - mit.


Über ein nur in erster Näherung harmlos erscheinendes Beispiel - eine Groteske zum Ehegattensplitting - informiert Andreas K., ein guter Bekannter von mir, im Forum Männerrechte bei MANNdat.de:

„Das gewerkschaftsnahe Deutsche Institut für Wirtschaftsförderung (DIW) fordert Steuererhöhungen in Form der Abschaffung des Ehegattensplittings. Das würde dem Staat nicht nur mehr Steuereinnahmen bringen, sondern auch die Ehefrauen in Ehen mit traditioneller Erwerbsverteilung in den Arbeitsmarkt zwingen. Das verminderte Nettoeinkommen ließe den Haushalten keine andere Wahl mehr, so frohlocken die Gewerkschaftsforscher:

»Die gemeinsame Besteuerung von Ehepartnern im Rahmen des Ehegattensplittings ist nach wie vor ein großes Hemmniss der Erwerbsbeteiligung von verheirateten Frauen am Arbeitsmarkt in Deutschland. In ihrem aktuellen Finanzkonzept fordert die SPD, das Ehegattensplitting durch eine Individualbesteuerung mit Unterhaltsabzug zu ersetzen, entsprechend den bereits geltenden Regelungenfür geschiedene Eheleute. Simulationsrechnungen des DIW Berlin zeigen, daß eine solche Reform nur geringe Verteilungs- und Arbeitsangebotseffekte hätte. Eine reine Individualbesteuerungdagegen würde nicht nur zu erheblichen Steuermehreinnahmen führen, sondern auch die Erwerbsbeteiligung von verheirateten Frauen deutlich erhöhen. Nimmt man das Ziel einer stärkeren Integration verheirateter Frauen in den Arbeitsmarkt ernst, müßte die Politik das derzeitige Ehegattensplitting durch eine reine Individualbesteuerung ersetzen.«

Unter Individualbesteuerung ist schlichtweg die getrennte steuerliche Veranlagung der Ehepartner zu verstehen. Gäbe es kein Ehegattensplitting mehr, würden traditionelle Ehen viel stärker von der Steuerprogression erfaßt als Ehen mit zwar gleichem Gesamteinkommen, aber Aufteilung des Einkommens unter den Ehepartnern. Eine Abschaffung des Ehegattensplitting käme als einer Steuererhöhung für traditionelle Ehen gegenüber Ehen, bei denen beide Partner wesentlich Einkommen erzielen, gleich. Die Abschaffung des Ehegattensplittings würde aber traditionelle Ehen gegenüber geschiedenen Paaren benachteiligen – und damit verfassungswidrig sein. .... (=> MEHR ...) ....“ (Andreas K., Groteske zum Ehegattensplitting vom DIW, in: Forum Männerrechte, 13.10.2011, 19:49 **). Interpretieren Sie das - bitte - selbst, Herr Lentze!

Es ist jetzt das (hier Zahl mit Punkt einsetzen) Mal: Wir müssen Arbeitsteilung betreiben und dabei solidarisch bleiben, wenn wir Erfolg haben wollen!


Freundliche Grüße!

Herr Schütze


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