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Babycaust !

admin @, Dienstag, 29. November 2011, 15:39 (vor 2184 Tagen) @ H. Schütze

Hallo Herr Schütze!

Ich habe Sie registriert; Sie müßten bereits heute Nacht ein Paßwort zugeschickt bekommen haben. Die zeitweilige Zugangsbeschränkung ist notwendig, weil immer wieder mindesten ein Spammer versucht, seine Werbung hier anzubringen.

Ich stimme Ihnen grundsätzlich in Allem zu, wenn mir auch vielleicht einige Details noch nicht klargeworden sind. Aber das ist nebensächlich.

Wenn ich immer wieder auf das christliche, anthroposophisch vertiefte Weltbild zurückkomme, so will ich Sie nicht zum Christen machen, sondern einfach nur die Grundlage für unser gemeinesames Verständnis verbreitern. Es läßt sich nämlich nicht vermeiden, daß ich alle Dinge, die Sie mitteilen, erst einmal in mein Weltbild einordne. Sie werden es umgekehrt ähnlich tun. Ich gehe davon aus, daß Sie versuchen, sich in meine Sichtweise zunehmend einzufühlen, wie ich es umgekehrt auch versuche.

Nehmen wir die folgende Ihrer Aussagen:

sollten wir:

(1.) wissen, daß der Globalismus in seiner Phase - wie ein „Schwarzes Loch“ - alles verschlingt, was ihm zu nahe kommt;

Diese Eigenschaft wird in meiner bzw. der anthroposophischen Weltsicht einer Macht zugeschrieben, die wir Ahriman nennen.

Es ist zu bedenken, daß es zwei Formen der Globalisierung gibt:

Es gilt, diese beide Wesen nicht abstrakt zu nehmen, sondern so lebendig zu erleben, daß sich damit jeweils starke Gefühle verbinden.

Kosmogonie - Weltschöpfung - und Geschichte sind Ausdruck dramatischer Auseinandersetzungen geistiger Wesenheiten. Ohne sie zu erkennen und zu bewerten tappt man im Dunkel. Man kann dann lediglich die Zustände beschreiben.

Was in der physikalischen Kosmologie als "Antimaterie" oder "Schwarze Löcher" beschrieben wird, dürfte auf ahrimanisches Wirken beruhen. Dasselbe gilt aber eindeutig für genau diejenigen Vorgänge, die Sie als "Globalisierung" bezeichnen.

Es gibt ja auch eine ordnungsgemäße Globalisierung. Denn jedes Zerrbild hat ein Urbild. Es ist der Wille der Widersachermächte, aus Urbildern Zerrbilder zu machen und durch Verbreitung von Lüge und Furcht zu bewirken, daß die Zerrbilder die Urbilder verdecken.

Das Urbild der Globalisierung ist christlichen Ursprungs. Er läßt sich genau datieren - nämlich auf den Moment, da der Leib Christi von der Lanze eines Soldaten durchstoßen wurde und sein Blut auf und in die Erde floß. Dadurch hat sich die gesamte Erden-Aura verändert.

Die bejahenswerten Folgen im Bewußtsein der Menschen erdweit sind durchaus vorhanden: Es kommt ein zunehmendes Bewußtsein dafür auf, daß wir Menschen Verantwortung tragen für die Erde. (Im Buddhismus ist das keineswegs der Fall.) Es gibt auch immer mehr Menschen, die darunter leiden, daß es weit entfernten Menschen, mit denen sie nicht physisch verwandt sind, aber auch Tieren, schlecht geht. Das ist eine Wirkung der Verbindung Christi mit der Erde und der Menschheit.

Leider wird diese Christuswirkung aber gleichzeitig verunstaltet, entstellt, pervertiert durch Ahriman. Und zwar durch Bürokratisierung, Kommerzialisierung, Berechnung und Materialismus; durch Entseelung.

Ahriman ist ein kosmisches Wesen, das verschlingen muß, um überhaupt fühlen zu können. Ansonsten besteht er nur aus Wille und Intelligenz, beide freilich in ungeheurem Maße. Wir können Ahriman niemals direkt bekämpfen, das tut selbst Christus nicht. Allerdings konnte der ihm ins Gesicht sehen, und zwar während seiner Höllenfahrt. Ahriman wird entmachtet dadurch, daß man ihm furchtlos ins Gesicht sieht. Die Entmachtung ist insofern eingeleitet, wird aber noch unübersehbare Zeiträume in Anspruch nehmen. In diesem Drama besteht menschliche Geschichte, die notwendig Heilsgeschichte ist.

Die Mittel, die Tomberg in seinen eigenen Worten bezeichnet, um Ahriman zunehmend zu entmachten, sind:

Das Übel, das gerade die Mutigsten unter uns erkennen, hat eine durchaus lähmende Wirkung. Es verleitet zu Kompromissen und zum Bewußtseins-Schlaf. Darum wirkt die Globalisierung so entmutigend und demoralisierend, wenn man sie wirklich erkennt, so wie Sie es tun, Herr Schütze. Aber Sie behalten ja Ihren Mut, und das verbindet Sie mit uns Christen.

Es gilt übrigens die christliche Formel:

Darum ist es sinnvoll, auch "das Gute" (eigentlich ein romantisierend unklarer Begriff) in Augenschein zu nehmen. Das ist seelisch aufbauend.

(2.) diese Entwicklungen nicht leugnen, sondern sie als Fakten und noch zu schaffende Fakten erkenntnismäßig akzeptieren;

(3.) die Aktionen der Antibewegungen (z.B. die der Christen) gegen den Globalismus und seine „Filialen“ richtig einschätzen;

(4.) den Globalismus und seine „Filialen“ (dazu gehört auch z.B. der Feminismus) nicht - also auch nicht indirekt - unterstützen;

(5.) auch die negative Seite (z.B. Ausbeutung) der angeblich nur positiven Werte wie z.B. Leistung, Arbeit, Konsum erkennen;

(6.) gegebenenfalls den Untergang homöopolitisch mit dem Untergang bekämpfen, ihn beschleunigen, damit er abgebremst wird;

(7.) unbedingt zusammenhalten.[/color]

Alles angenommen; lediglich Punkt (6) ist mir noch unklar.

Soviel für diesmal.

Grüße
trel


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