Leserbrief

Ein Leser, Dienstag, 29. November 2011, 23:12 (vor 2180 Tagen) @ admin

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.... 56070 Koblenz, den 08.11.201

Tel.....

mail: ....

Landesanstalt f. Medien

Nordrhein-westfalen

z. Hd. Herrn Holger Girbig

Zollhof 2

40221 D ü s s e l d o r f

Betr.: Ihr Mahnschreiben an Herrn Thomas Lentze in Sachen Feminismuskritik

hier : Schreiben vom 26.10.2011

S. g. Herr Girbig !

Ihre scharfe Intervention gegen die von Herrn Lentze betriebene, feminismuskritische Website ist aus meiner Sicht als Rezipient – in keiner Weise nachvollziehbar ! Sie prangern angebliche menschenverachtende und jugendgefährdende Inhalte an. Sicherlich sind wir uns darin einig, dass die Menschenwürde gerade auch in Medienpublikationen tunlichst eingehalten werden sollte. Dies aber sollte dann g e n e r e l l gelten. Sie jedoch messen mit zweierlei Maß !! . Wenn ich mir nämlich andererseits ansehen muss, was seit nunmehr gut 20 Jahren – und der Trend verstärkt sich vehement – in allen möglichen Medien Exemplarisch sei hier etwa die fanatische Schundliteratur von Säulenheiligen vom Typ einer Alice Schwarzer sowie deren KonsortInnen nationaler und internationaler Provenienz ebenso erwähnt wie die allabendlichen Fernsehserien, Liedschlager und e zahllose Werbespots bis hin zu Hollywood-Großproduktionen Dort dominieren unterdessen hämische Verlautbarungen oder aber extrem beleidigende und triefende Hasstiraden gegen die Männerwelt, welche zudem in unzulässig verallgemeinernder Form vorgetragen werden. Insofern kann ich Ihre Einlassungen nur als unglaubwürdig klassifizieren. Wegen deren extremer Einseitigkeit ist sicher auch das Adjektiv „heuchlerisch“ nicht unangebracht.

Eine ebensolche, abstruse Praxis ist übrigens auch beim deutschen Werberat zu konstatieren.

Denn : Männer werden wie selbstverständlich als Idioten, Schweine, Wichser, Trottel, Vergewaltiger, Weicheier, Scheißkerle etc. tituliert. Sie bekommen in einschlägigen Darstellungen genüsslich Schläge, Tritte etc. von eifernden und hysterisch-hypertrophen, vermännlichten und/oder sexgeilen Weiblichkeiten verabreicht. Frauen sind zudem nach Vorgabe vieler Artikel und Sendungen „in allem besser....“. , während Männer Fehlprodukte der Evolution sind etc.

Wo bleiben denn da Entrüstung und kritischen Einwände Ihrerseits gegen die Verbreitung derart einseitig-volksverhetzenden, die Menschenwürde einer anderen Gruppe untergrabenden Mach-

werke von fanatischen Feministinnen und deren männlichen Steigbügelhaltern ? Krasse Fehlanzeige ! Hier herrscht eine auffällige „Blindheit auf dem feminisierten Auge“ !!!!

Aber diese Darstellungen sind ja wohl aus Gründen volkspädagogisch-ideologischer Geschlechts-

umerziehung ganz bewusst intendiert ! Welche Mixtur aus Feigheit, falschem Wohlwollen, ideologischer Verbohrtheit- sowie sklavischer Zeitgeisthörigkeit und „den-Frauen-in-den-Hintern-kriechen-Mentalität“ dahinter steht, wage ich kaum zu hinterfragen ! Das Ganze erinnert doch sehr an

nationalsozialistische oder kommunistische Agitprop-Muster sowie deren altbewährte Gehirnwäsche-Operationen, die bekanntermaßen ja auch keinerlei Widerspruch duldeten !!

Gerade in NRW ist ja derzeit offenbar jeglicher männliche Mut einem erbärmlichen Duckmäusertum gewichen, welches jegliches, für eine Demokratie konstitutives und selbständige Denken vermissen lässt ! Ein Umstand, welcher nicht zuletzt auch der zurzeit in NRW herrschenden „Weiberherrschaft“

( vgl. Ihre Landesregierung ! ) geschuldet sein dürfte.

Wenn feministische Beleidigungen und Verächtlichmachungen in der Medien schon mit verfas-

sungsmäßig verbürgter „künstlerischer Freiheit“ oder mit der vorgeblichen Zulässigkeit von „überspitzter Äußerungen im demokratischen Meinungskampf“ eine juristische Rechtfertigung finden, dann ist mitnichten nachvollziehbar, warum dies nicht gleichermassen auch für feminismus-kritische Publikationen gelten soll !

Oder ist die sonst so hymnisch beschworenen Geschlechter-Gleichheit doch nur eine Chimäre ?? Frauen profitieren schlussendlich wohl doch wieder – uns sei es nur infolge eines Männern über Jahrhunderte hinweg ( heute eigentlich ebenso obsolet gewordenen ) anerzogenen Kavaliertums - als das bevorrechtigte Geschlecht behandelt zu werden !`

Diese „Berufsfrauen können zwar unverdrossen „austeilen“, verlangen im Gegenzug aber selbstverständliche Schonung ! Zumal „Mann“ natürlich der „neuen Herrenrasse der Gender-Dominas unbedingten Gehorsam erweisen muss !? Ganz im Sinne der amerikanisch-feministischen Version der gender-correctness : hiernach muss der Mann die weiblichen Counterparts zwar ehr-furchtergeben und devot mit „Madam“ adressieren. Wohingegen ihm selbst freilich Anreden wie „Mistkerl“ oder „Schwein“ zuteil werden ! Nun denn herzlichen Glückwunsch zu dieser politi-

schen Geschlechtsumwandlung - als deren ergebenen Diener Sie sich offensichtlich Meriten

zu erwerben gedenken.

Mit Verlaub: aber können Sie als Mann frühmorgens noch in den Spiegel schauen ? Oder müssen

Sie sich am Ende gar entschuldigen, als männliches Wesen zur Welt gekommen zu sein ?

Fazit: Wenn schon moralbeflissene Einlassungen oder gar juristische Schritte mit dem Anspruch auf Einforderung menschenwürdiger Publikationen, dann bitte auch mit Bezug auf die Gegenseite ! Und nicht etwa auf impertinente Weise n u r weibliche Sonderrechtsansprüche sowie feministische NärrInnenfreiheit einfordern !! Aggresssiv vorgetragene Hasstiraden von deren Seite sind

nämlich ein so selbstverständlicher Bestandteil unserer Popular- wie auch politischen Kultur geworden, dass sie von vielen ZeitgenossInnen leider nicht mehr als beleidigend oder menschen-verachtend empfunden werden. Vorläufiges Resultat leider : alles „umerzogene“ Idiotinnen ?!

Mit freundlichen Grüssen !

(XY)


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