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Ein Rollenspiel

admin @, Mittwoch, 30. November 2011, 20:55 (vor 2179 Tagen) @ Patrick Bieri

Wir sind hier bloss die Manifestation unserer Idee, welche "hinter den Kulissen" existiert. Doch wenn der Mensch versucht, sich von dieser Idee loszureissen, dann verliert er sich und muss notgedrungen beginnen, Rollen zu spielen. Je länger er das tut, umso mehr entfernt er sich von seiner Idee und wird zum Spielball der Welt.

Sehr richtig und gut ausgedrückt!

Schopenhauers "Welt als Wille und Vorstellung" habe ich bisher nur in kleinen Teilen gelesen. Zweifellos ist es lesenswert; aber gerade in diesem Zusammenhang würde ich das Werk weniger empfehlen. Interessanter erscheint mir das Buch von Picard, weil sein Titel auf das Thema hinweist.

Du hast allerdings nicht wirklich zur Frage Stellung genommen, warum Lola etc. gerade heute so aktuell geworden ist. Diese Aktualität kann nur auf Vorgänge in der geistigen Welt beruhen. Dort findet ein zeitlich unendliches Drama statt zwischen den "guten" und den "bösen" Wesen. Auch die haben nämlich ihre Biografien und ihre Geschichte.

Steiner und Tomberg wiesen auf die ätherische (also nicht etwa physische) Wiederkunft des Christus hin, die sich gegenwärtig anbahnt. Dagegen bringen die ahrimanischen Wesen alles zum Einsatz, was ihnen zur Verfügung steht.

Steiner behauptete auch, daß zur Jahrtausendwende - oder kurz danach - der Antichrist sich inkorporieren würde, so wie er durch Solowjew in seiner "Kurzen Erzählung vom Antichrist" beschrieben wurde. Aber natürlich sind zeitliche Festsetzungen nicht zuverlässig möglich.

trel


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