Verdrängung und Generalisierung

Patrick Bieri, Montag, 05. Dezember 2011, 10:25 (vor 2179 Tagen) @ trel
bearbeitet von Patrick Bieri, Montag, 05. Dezember 2011, 11:41

Du neigst dazu, gewisse Prozesse zu verdrängen. Es geht in der Welt nicht darum, andere auf den rechten Weg zu bringen und der Nächste ist nicht einfach jeder x-beliebige Mensch.

Gott selektiert die Menschen. Wer an ihn glaubt, der wird gerettet, wer nicht an ihn glaubt, der geht unter. Meine Nächsten sind diejenigen, welche an ihn glauben, egal zu welcher Religion sie gehören. Von den anderen, den Ungläubigen, halte ich mich fern, so gut es geht.

Die Ungläubigen können also ihre Last gerne alleine tragen!

Hier noch eine deutliche Bibelstelle:

Judasbrief 17-23
17 Ihr aber, liebe Brüder, denkt an die Worte, die von den Aposteln Jesu Christi, unseres Herrn, im Voraus verkündet worden sind, 18 als sie euch sagten: Am Ende der Zeit wird es Spötter geben, die sich von ihren gottlosen Begierden leiten lassen. 19 Sie werden die Einheit zerstören, denn es sind irdisch gesinnte Menschen, die den Geist nicht besitzen. 20 Ihr aber, liebe Brüder, gründet euch auf euren hochheiligen Glauben, und baut darauf weiter, betet in der Kraft des Heiligen Geistes, 21 haltet fest an der Liebe Gottes und wartet auf das Erbarmen Jesu Christi, unseres Herrn, der euch das ewige Leben schenkt. 22 Erbarmt euch derer, die zweifeln; 23 rettet sie, entreißt sie dem Feuer! Der anderen aber erbarmt euch voll Furcht; verabscheut sogar das Gewand eines Menschen, der der Sünde verfallen ist.

Klar passt diese Wahrheit nicht mehr in den heutigen Relativismus. Doch Generalisierungen in der Form von "alle Menschen sind Kinder Gottes" ändern an der Wahrheit auch nichts.

Es gibt Gläubige und Ungläubige, es gibt gut und böse. Ob das nun der Menscheit passt oder nicht ist irrelevant!

Matthäus 25,1-13
25 1 Dann wird es mit dem Himmelreich sein wie mit zehn Jungfrauen, die ihre Lampen nahmen und dem Bräutigam entgegengingen. 2 Fünf von ihnen waren töricht und fünf waren klug. 3 Die törichten nahmen ihre Lampen mit, aber kein Öl, 4 die klugen aber nahmen außer den Lampen noch Öl in Krügen mit. 5 Als nun der Bräutigam lange nicht kam, wurden sie alle müde und schliefen ein. 6 Mitten in der Nacht aber hörte man plötzlich laute Rufe: Der Bräutigam kommt! Geht ihm entgegen! 7 Da standen die Jungfrauen alle auf und machten ihre Lampen zurecht. 8 Die törichten aber sagten zu den klugen: Gebt uns von eurem Öl, sonst gehen unsere Lampen aus. 9 Die klugen erwiderten ihnen: Dann reicht es weder für uns noch für euch; geht doch zu den Händlern und kauft, was ihr braucht. 10 Während sie noch unterwegs waren, um das Öl zu kaufen, kam der Bräutigam; die Jungfrauen, die bereit waren, gingen mit ihm in den Hochzeitssaal und die Tür wurde zugeschlossen. 11 Später kamen auch die anderen Jungfrauen und riefen: Herr, Herr, mach uns auf! 12 Er aber antwortete ihnen: Amen, ich sage euch: Ich kenne euch nicht. 13 Seid also wachsam! Denn ihr wisst weder den Tag noch die Stunde.


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