Zusammengefaßt: Ursachen der Verweiberung der Schweiz. - H.E.Richter.

trel ⌂, Mittwoch, 21. Dezember 2011, 19:06 (vor 2163 Tagen) @ Patrick Bieri
bearbeitet von trel, Mittwoch, 21. Dezember 2011, 19:12

Hallo Patrick!

Jetzt hast du also vier Ursachen für die Verweiberung der Schweiz genannt:

1. Wohlstand durch ausländische Investoren;
2. Übermäßige Präsenz von Intellektuellen (teils wohl auch begütert, und jedenfalls ausgeprägte Individualisten und Progressive);
3. Kirchliche Reformation in vergangenen Jahrhunderten mit Atheismus-Folge;
4. Zustrom ehemaliger DDR-Bürger, totalitär und atheistisch erzogen.

Diese vier Gründe leuchten mir einigermaßen ein.

Dann hast du noch einen fünften, "den eigentlichen" Grund genannt: Die Weiber selber.

Hier möchte ich allerdings frontal widersprechen. Weiber haben kein eigenständiges Sein. Ihre Entartung, d.h. die Bildung einer Gynokratie, setzt eine Schwächung des Patriarchats voraus. Erst wenn die Männer sich ihres Mannseins nicht mehr sicher sind, erstarken die Weiber. Da sie unter diesen Umständen aber keine Führung mehr haben, wird aus Erstarkung Entartung. So brutal es klingt: Die Weiber müssen unterdrückt werden. Solange uns das gelingt, dienen sie uns und gewinnen sogar Eigenwert. Das ist wie mit Kindern, Untergebenen, Hunden, Pferden. Erst ein degenerierendes Patriarchat zieht ein Matriarchat nach sich.

Vgl. hierzu meine Artikel:

Man könnte nun fragen, ob den überwiegend matrizentrischen Gesellschaften in Schwarz-Afrika jeweils ein Patriarchat vorausgegangen sei, das irgendwann degeneriert ist. Ob also, mit anderen Worten, nicht das Matriarchat am Anfang der Kulturen steht, sondern vielmehr das Patriarchat, und zwar grundsätzlich. In der Tat hat es ja auch in Schwarz-Afrika einige Hochkulturen gegeben, die z.T. noch gar nicht solange zurückliegen. Da Afrika als Wiege der Menschheit gilt (schon Steiner hat das als Tatsache erkannt), ist es aber auch möglich, daß es dort noch viel früher Patriarchate gegeben hat, von denen nur keine äußeren Spuren mehr vorhanden sind. Erhalten tut sich ja immer nur das Härteste, Roheste, Primitivste. Darum sind die Ergebnisse der frühen Kulturgeschichte so zweifelhaft.

Ich halte sogar für möglich, daß die frühen Menschen, die in Afrika aufkamen, ursprünglich gar nicht schwarz waren. Fallobst war ursprünglich auch nicht schwarz. Das wird es erst, wenn es lange liegt. Was früh reift, verdirbt auch früh.

--------------------------

Zu H.E.Richter:

Ich hatte als Internatsschüler ein Buch von ihm gelesen. Es trug den Titel: "Eltern, Kind und Neurose", und hat mir damals ziemlich eingeleuchtet.

Was ich später von ihm und über ihn hörte, fand dann nicht mehr meine ungeteilte Zustimmung. Aber ich müßte mich mit ihm noch einmal befassen. Richter war bekanntlich recht stark matriarchalisch und pazifistisch orientiert, was ihn bei den 68-ern populär gemacht hat.

Gruß
trel


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum