eigentlich ja, aber...

trel ⌂, Sonntag, 25. Dezember 2011, 21:49 (vor 2095 Tagen) @ Patrick Bieri
bearbeitet von trel, Montag, 26. Dezember 2011, 11:48

Guten Abend Patrick!

Ich bin heute in der dritten Phase und warte eigentlich bloss noch auf den "Sprung" in die vierte und letzte, immerandauernde, ewige Phase. Also auf das "ewige Leben", worunter ich mir eine geistige Form der Existenz vorstelle, eher kollektiv als inividuell.

Das verstehe ich nicht. Welche dritte Phase? Und was verstehst du unter ewiges Leben? Aufhören der Wiederverkörperung? Wie sähe denn ein nicht-ewiges Leben aus?

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Ok, also gehe ich weiter in Gott und mit Gott und durch Gott. Er wird mich schon nicht in die Irre führen.

MannPassAuf! ;-) Wenn das so einfach wäre, dann müßten wir nicht beten: "Und führe uns nicht in Versuchung." Wir müssen also darum bitten. Von selbst kommt nichts! Denn Gott hat ja den/die Versucher zugelassen, damit wir uns daran bewähren und erwachsen werden. Nur als geistig Erwachsene können wir zu Mitgestaltern an seiner Schöpfung werden.

Selbst Jesus wurde versucht und mußte sich daran bewähren. Und sogar noch in der Gethsemane-Nacht hätte er "absagen" können.

Viele Menschen, die glaubten, Gott würde sie schon nicht in die Irre führen, mußten erfahren, daß sie sich schrecklich geirrt hatten.

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Offenbar gab es einen Zeitpunkt, an dem der Mensch begann, über Geistiges nachzudenken. Ein enormer Entwicklungsschritt! Zuerst konstruierte er sich dazu Götzen, also sehr materielle Vorstellungen von Gottheiten, die oft Menschen oder Tieren glichen. Quasi Naturgötter. Diese waren aber bloss Erfindungen des Menschen, reine Fantasie (Ägypter, Griechen, Römer).

Da bin ich ganz anderer Meinung, und ich dachte, ich hätte mich bereits verständlich gemacht.

Anfangs lebte der Mensch in einer rein geistigen Welt und kommunizierte direkt mit den Göttern bzw. hierarchischen Wesen. Erst nach dem Eingriff der luziferischen Geister wurde er erdenschwer und begann folglich, über die Materie nachzudenken, ja mit ihr geistige Unzucht zu treiben (Das ist der eigentliche Sinn der Ödipus-Sage: Mord am Vater-Gott durch Leugnung und Inzest mit der Mutter/Materie).

So ist die Reihenfolge, und nicht umgekehrt!

Aber selbst dann noch griffen hierarchische Wesen in die Menschenwelt ein, und zwar durch Inkorporation (nicht Inkarnation). Anders gesagt: Götter wirkten auf der Erde zu Zwecken der Belehrung, und zwar in Menschengestalt. Die antiken Götter etwa waren Engelwesen mit luziferischen Zügen, die sich zeitweilig in wirklichen Menschen inkorporierten (und zeitweilig auch in Tieren).

Bei den Geistern der Schamanen handelt es sich heute noch um (luziferisch-)ahrimanische Wesen, die am Menschen parasitieren. Was eine gewisse Kultur dieser Menschen nicht ausschließt, wohl aber ihre Evolution. Sie bleiben zurück.

Erst mit zunehmender Reife der Menschen wurden diese von den höheren hierarchischen Wesen verlassen. Eine Zeitlang noch konnten sie sich aber durch besondere Menschen, den Propheten, wie etwa Moses, offenbaren. (Jehova war ein Eloha, einer der Exusiai, vier Stufen über dem Menschen, im Dienste Christi). Danach waren die Menschen darauf angewiesen, ihrerseits sich um den Verbindung zu den Göttern zu bemühen. Beachte immer: Gefordert ist eine Bemühung! Nicht nur auf der Erde haben wir uns - als Folge der Erbsünde - um ein Fortkommen zu bemühen. Leben, auch geistig leben, heißt arbeiten.

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Vielleicht sind die Engel, nachdem Jesus als "der einzige Sohn" damit aufgeräumt hatte, wieder aus dem Judentum übernommen worden?

Das ist mir neu, daß Jesus mit den Engeln "aufgeräumt" habe! Es heißt doch in der Geschichte von der Versuchung, daß Engel ihm dienten, nachdem er die Versucher zurückgewiesen hatte. Und später sagt er, daß er Legionen von Engel zu seiner Verteidigung rufen könnte. Selbst seine Geburt war von hierarchischen Wesen angekündigt worden.

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Meine andere, derzeitige Beschäftigung am Computer ist leider weniger erbaulich:

Diesbezüglich wundert mich deine Bemühung. Gerade derartige Dinge würde ich am ehesten Gott überlassen. Führe deine Mitmenschen nicht in Versuchung, so wie du deinerseits möchtest, daß Gott dich nicht in Versuchung führt.

Natürlich aber weiß ich zu wenig über deine persönliche Geschichte, um mir ein Urteil erlauben zu dürfen.

Gruß
trel


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