Zum Thema: Hinweis auf einen JF-Artikel von F.Schmidt-Ahmad + Kommentare

trel ⌂, Donnerstag, 12. Januar 2012, 10:04 (vor 2077 Tagen) @ trel

In einem JF-Artikel vom 8-1-2012, betitelt "Ein Reich nicht von dieser Welt - Teil 2" hat Fabian Schmidt-Ahmad den Christus in seiner tiefsten Bedeutung thematisiert.

Es hat - leider nur drei Leserkommentare gegeben; zwei sind von mir. Sie beziehen sich auf den Antichrist, um das Wesen des Christus damit zu verdeutlichen. Ich gebe sie hier wieder, da sie die obigen Ausführungen ergänzen, sowie zu meiner eigenen Gedächtnisstütze, für den Fall, daß ich das Thema des Antichristen fortsetze.

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Thomas Lentze aus Bonn

Montag, 09-01-12 14:52

(2)
Was viele Menschen, auch bekennende Christen, nicht verstehen, ist die Notwendigkeit, daß ein so guter Mensch, ja Gottmensch, wie Jesus Christus verhöhnt und gekreuzigt werden MUßTE.

Nehmen wir Judas Iskariot, der ihn verriet. Das war in landläufigem Sinne gar kein schlechter Mensch. Im Gegenteil, er wollte dem Guten zum Sieg verhelfen. Sein Kuß, der ihn zum Verräter machte, war Ausdruck echter Freude über das, was gleich eintreten würde: Jesus würde "es seinen Gegnern zeigen", gegebenfalls Engel herbeirufen, auf jeden Fall aber eine irdische Herrschaft antreten.

Daß es aber eine rein irdische Lösung nicht geben kann, leuchtet den meisten Menschen gar nicht ein und läßt sich logisch auch nicht begründen.

Thomas Lentze aus Bonn

Montag, 09-01-12 12:11

Was wäre denn, wenn demnächst ein Mann aufträte, mit genialen Begabungen ausgestattet, der alle wirtschaftlichen und sozialen Probleme glaubhaft zu lösen verspricht und an dem auch kein persönlicher Makel festzustellen ist?

Nehmen wir an, dieses Genie würde das Modell einer Weltherrschaft entwerfen, das wirklich Frieden verspricht. Dieses Modell überzeugt einfach, weil es jeden intelligenten Menschen überzeugen muß.

Nehmen wir an, dieser höchst sympathische, völlig untadelige Ausnahmemensch käme ins Gespräch für das Amt des globalen Präsidenten. Was spräche dagegen, ihn zu wählen? Einzig, daß er Christus nicht anerkennt?

Nun, das ist eben der Antichrist, die größte Versuchung aller Zeiten. Nachzulesen bei Solowjew, Tomberg u.a.


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