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Sozialisten geht es NIE um „Befreiung von Unterdrückten“, sondern IMMER um sich

admin @, Freitag, 03. Februar 2012, 20:53 (vor 2062 Tagen) @ Küchenzaubermeister

Leider habe ich auch hier einen dicken Patzer entdeckt:


Der Sozialist (als "Idealform": Antichrist) will immer "den Unterdrückten befreien".

Unterdrückte, das können sein:

  • Lohnabhängige Arbeiter;
  • Frauen;
  • Kinder;
  • körperlich und geistig Behinderte;
  • Tiere.

Dann wird entweder behauptet; die "Entrechteten" seien in Wirklichkeit gleich; oder aber: sie seien besser.

Unbedarfte Leser des Admin-Textes mit dem Problem auf der aktiven Seite des Sprachverständnisses könnten - beispielsweise - zu dem Glauben verführt werden, der Sozialist sei ein „guter Mensch“ (daher also: „Gutmensch“!), weil er Unterdrückten helfe. Der Sozialist ist aber in Wirklichkeit einer der größten Ausbeuter aller Zeiten!

Hm, ich habe doch die betreffende Passage in Anführungszeichen gesetzt:

...will immer "den Unterdrückten befreien".

Die Anführungszeichen sollen darauf hinweisen, daß die Unterdrückung nur deklariert ist und es daher auch nichts zu befreien gibt.

Im nächsten Satz habe ich dann die Anführungszeichen fortgelassen. Vielleicht ist das mein Fehler?

Aber ich habe sie das zweitemal deshalb weggelassen, weil ich eine "Anfangsberechtigung" der Sozialisten einräume.

Nochmal: Die Sozialisten überzeugen (leider) deshalb zunächst, weil ihre Botschaft aus Wahrem und Falschen gemischt ist. Diese Art von Irrtümern ist die gefährlichste überhaupt.

Es stimmt nämlich, daß die Industriearbeiter anfangs großenteils ausgebeutet wurden. Es dürfte ebenso stimmen, daß Frauen zeitweilig (!) von den Bildungsmöglichkeiten zu sehr ausgeschlossen waren. Ebenso, daß die Schwäche von Kindern, Behinderten und Tieren bisweilen ausgenutzt wird.

Diesen Übeln kann aber auf die Weise begegnet werden, wie christliche Sozialreformer es immer getan haben. Die Sozialisten wollen hingegen nicht befreien, da gebe ich Ihnen recht. Sie nutzen die berechtigte Empörung gegen die partielle Ungerechtigkeit, um daraus einen kollektiven Aufstand, eine Revolution, anzufachen. Dazu gehört auch, daß sie sich illegitim zu Wortführern aller dieser Gruppen machen. Letztlich geht es ihnen um die eigene Macht, und dazu mißbrauchen sie die jeweiligen Gruppen, in denen Mißstände zu beklagen sind. Diese Mißstände einiger Weniger werden dann stark aufgebauscht und fälschlich zu Gruppenschicksalen erhoben.

Sind Sie insoweit mit mir einverstanden?

admin


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