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Modalitäten des abendländischen Untergangs

admin @, Sonntag, 05. Februar 2012, 15:43 (vor 2117 Tagen) @ Herr Schütze
bearbeitet von admin, Sonntag, 05. Februar 2012, 17:23

Von den unter 1.) und 2.) angeführten Bereichen wird es auch abhängen, ob der unter 3.) angeführte Bereich eine (Wieder-)Vertretung der Interessen aller Leistungsträger zulassen wird oder nicht. Das gilt ebenfalls für die (Wieder-)Vermittlung des abendländischen Stolzes im unter4.) angeführten Bereich.

Das hieße, nach marxistischer Manier der Ökonomie den Primat zuzuweisen und die Kultur (hier auch die Politik) zum bloßen Überbau zu erklären. Gegenwärtig trifft das sogar zu, leider.

Ich hoffe dennoch darauf, daß eine bedeutende Persönlichkeit auftritt (oder sogar eine neukonservative Bewegung), welche eine "geistig-moralische Wende" herbeiführt. Wunder verstoßen niemals gegen Naturgesetze. Aber ein entsprechendes Naturgesetz gibt es hier sowieso nicht.

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Viele vergessen immer wieder, daß es die Leistungsträger sind, denen sowohl die Unter- als auch die Oberschicht die Umverteilung zu verdanken haben.

Ja, man sollte immer wieder darauf hinweisen. Mir war es auch lange Zeit nicht bewußt.

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bleibt festzuhalten, daß es wirklich keinen Sinn mehr hat, mit nationalen Alleingängen den Untergang des Abendlandes aufhalten zu wollen, sondern daß die Abendländer trotz Beibehaltung ihrer nationalen Gefühle die Notwendigkeit erkennen, daß sie nur als Gemeinschaft ihren Untergang gestalten oder hinauszögern oder gar verhindern können, und entsprechend dieser Erkenntnis konsequent handeln.

Es ist zu wünschen!

Gruß
admin


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