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„Politgeometrie“; Links - Mitte - Rechts

admin @, Sonntag, 05. Februar 2012, 16:45 (vor 2060 Tagen) @ Herr Schütze
bearbeitet von admin, Sonntag, 05. Februar 2012, 16:49

Sie sind ja ein guter Analytiker und Systematiker, Herr Lentze! Das zeigt sich besonders beim Thema „Feminismus“, aber wohl auch beim Thema „Politik-Ideologie“, wie ich feststellen durfte.

Danke für das Lob! (Obwohl ich nicht weiß, ob ein Lob mir wirklich guttäte.)

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Sie orientieren sich dabei - wahrscheinlich liegt das daran, daß Sie Steinerianer sind - an der ZEIT.

Als Anthroposoph - bitte nicht Steinerianer, das sind die Anbeter und Konservativen im schlechten Sinne, wie z.B. Marie Steiner, die einen selbständig Denkenden wie V.Tomberg bekämpfte mit dem Argument, daß wir mit "Dr.Steiner" für die nächsten tausend Jahre genug hätten -, also als Anthroposoph, besser: anthroposophisch Gebildeter, denke ich wirklich viel unter dem Gesichtspunkt der Zeit. Die spielt gerade in der Kosmologie eine außerordentlich konkrete Rolle. Aber mein Schema ist, soweit ich weiß, in diesem Milieu nicht vorgedacht worden.

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Der Vorteil des Bruneschen Modells liegt u.a. darin, daß auch die Mitte extrem werden kann

Auch in meinem Modell. Vergleiche dazu meinen Artikel Lenin, Hitler, Schwarzer (2), aus dem ich folgende Passage als Bildschirmfoto wiedergebe:

[image]

Demnach ist der Mensch der Lebensmitte der Mensch auf dem Höhepunkt seiner Schaffenskraft und Selbstbehauptung. Und es ist klar, daß der Wille zur Selbstbehauptung, verbunden mit der Fähigkeit zur Selbstbehauptung, dann auch ausarten, also "extrem" werden kann.

Diese Extremität ist allerdings eine solche der Intensität. Man ersieht übrigens daraus, daß

auseinandergehalten werden müssen!

Was Brune im Detail erklärt, ist übrigens auch interessant. Aber er hebt mehr das Konkrete hervor, ich mehr das Grundsätzliche.

Gruß
admin


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