Wie alt ist die Menschheit wirklich? Vorurteile der Wissenschafts-Religion.

trel ⌂, Sonntag, 05. Februar 2012, 23:34 (vor 2053 Tagen)
bearbeitet von trel, Montag, 29. August 2016, 23:49

Liest man in der Wikipedia unter dem Stichwort Kreationismus, so erfährt man von Auffassungen, wonach die Menschheit sehr viel jünger ist als sie es der herrschenden wissenschaftlichen Doktrin gemäß sein soll. Zum Beispiel 6.000 Jahre statt über 100.000 Jahre. Die Unvereinbarkeit beider Auffassungen wird damit erklärt, daß die von der wissenschaftlichen Doktrin abweichenden Konzepte eben "wissenschaftlich unhaltbar" seien.

Merkwürdigerweise wird die anthroposophische Kosmologie darin nicht erwähnt, obwohl die Menschen, welche sie vertreten, aufgrund ihrer oft wissenschaftlichen Ausbildung ernstzunehmen sind. So hörte ich in Berlin öfters Vorträge von einem anthroposophisch gebildeten TU-Professor für Teilchenphysik.

Ich gebe im Folgenden eine Grafik, die ich nach einer Tabelle aus dem längst vergriffenen Buch Die Entwicklung der Erde. Kosmogonie und Erdgeschichte, ein organisches Werden, von Dr. Günther Wachsmuth (1893-1963) erstellt habe. Dieser Autor war Steiners persönlicher Assistent während dessen letzten Lebensjahren, sowie Leiter der Naturwissenschaftlichen Sektion des Goetheanums.

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Man beachte nun die mittel-grüne Spalte, die angezeigt ist mit "2. + 3. Mittel-Lemurisch" und sehe in die letzte Spalte rechts. Dort ist erwähnt: "Herauslösung des Mondes."

Das war vor etwa 26.000 Jahren. Damals löste sich der Mond aus der Erde, und zwar aus der Gegend des heutigen Pazifik. Gegenüber, im heutigen Indischen Ozean, lag die Lemuria, der Kontinent, auf dem sich die damalige Entwicklung abspielte.

Zu diesem Zeitpunkt begann auch die Geschlechter-Trennung des Menschen. Dieser war vorher zweigeschlechtig.

Damit nahm der Mensch zugleich seine aufrechte Haltung ein und begann, ein Knochensystem zu entwickeln. Er war also immer noch ziemlich wabbelig, fast quallenartig. Die Tiere waren zum selben Zeitpunkt bereits vielmehr verhärtet, und ihre Geschlechtertrennung trat auch früher auf. Und diese frühzeitige Verhärtung der Tiere ist der Grund, warum ihre Evolution dann bald stagnierte.

Der Mensch, das älteste aller zur Verkörperung bestimmten Wesen, trat also am spätesten von allen auf den physischen Plan. Seine endgültige Körperform hat er etwa in der zweiten Hälfte der Atlantis erhalten (siehe blaues Feld). Frühere Knochenfunde gehören keineswegs irgendwelchen unserer Vorfahren an, sondern ausgestorbenen Seitenlinien!

Vor etwa 7.000 Jahren fand die Sintflut statt. Damals erst klärte sich die Atmosphäre soweit auf, daß man normal sehen konnte, so wie heute. Hochkultur hatte es schon vorher gegeben, aber kaum eine solche, von der physische Formen überliefert sind.

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Nun stellt aber die obige Übersicht nur einen Ausschnitt aus der gesamten Kosmologie dar, nämlich denjenigen, wo von einem physischen, also auch physisch wahrnehmbaren, Dasein gesprochen werden kann. Das ist ein verhältnismäßig ganz winziger Ausschnitt aus dem Werden des Kosmos. Vergleiche hierzu folgendes Schema:

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Im ersten Schema waren nur die letzten beiden Zeilen des obigen Gesamtschemas ausgebreitet. Die Kosmogonie an sich aber, soweit man sie (höhersinnlich!) zurückverfolgen kann, begann mit dem "Alten Saturn", siehe links oben. Dieser umfaßte etwa ein Volumen, das der heutigen Umlaufbahn unseres Planeten Saturn entspricht. Er bestand aus nichts als einem gegliederten Wärme-Organismus.

Selbst inkarnierte er sich 7 Male; und jede dieser Inkarnationen vollzog sich wiederum in 7 Inkarnationen; diese wiederum; und diese wiederum in 7 Inkarnationen. - Dasselbe geschah mit der "Alten Sonne", die bereits aus Wärme und Licht bestand. - Ebenso mit dem "Alten Mond", der bereits wässrige Substanzen enthielt, und wo der Mensch tierhafte Gestalt hatte.

Erst auf der Erde trat - mit etwa der lemurischen Zeit, allerfrühestens mit der polarischen - etwas auf, das mit unseren heutigen Sinnesorganen überhaupt wahrgenommen werden kann; und mit der Zeit, die bezeichnet ist mit "Die sieben Zornesschalen", wird alles Physische wieder aufgelöst sein. Das Seelische und Geistige nicht; das wird weiterentwickelt sein.

Insgesamt macht die Weltentwicklung damit 7 hoch 5 = 16.807 Stufen durch, die man aber noch weiter unterteilen kann. Nur gehen diese Stufen bereits ab der vierten Zeile ineinander über, sodaß die unten angegebenen Jahreszahlen etwas willkürlich sind.

Es wäre auch ganz unsinnig, die Zeitstufen vor der lemurischen oder gar hyperboräischen Epoche in Jahren ausrechnen zu wollen, da ja die Sonne als Zeitmesser dann nicht mehr in Betracht kommt, und ebensowenig irgend ein physisches Element, an dessen Zerfallszeit man sich zur Zeitmessung orientieren könnte. Der Zeitbegriff relativiert sich einfach. Geht man zurück bis zum Saturn - was allerdings nur dem Hellseher mit den höchsten Wahrnehmungsfähigkeiten möglich ist -, so ist die Zeit dort eingefroren; sie entsteht erst; die Frage: "Was war vorher?" erscheint dann unsinnig.

Man kann nun fragen: Was passierte denn damals, wo selbst der Mensch noch keinen sichtbaren Körper, ja kein Wach-, Traum-, Schlafbewußtsein hatte? Es geschah sehr viel, aber es geschah innerhalb der 9-stufigen Hierarchie geistiger Wesenheiten.

Die Sache ist insgesamt äußerst kompliziert. Ich wollte hiermit nur einen Anstoß geben, sich damit einmal zu befassen. Hier noch ein Zeit-Schema zu den 7 nach-atlantischen Kultur-Epochen:

[image]

Mit den geschwungenen Linien will ich andeuten, daß sich die Kultur-Epochen, die links und rechts von der mittleren liegen, in wesentlichen Zügen spiegelbildlich verhalten; dergestalt, daß gewisse Merkmale wiederum auftreten, aber auf einer jeweils höheren Ebene.

Die Germanisch-Angelsächsische, im blauen Feld, ist diejenige, in welcher wir gegenwärtig leben. Darin wiederholen sich, in freilich sehr verwandelter Form, gewisse Motive, die auch im alten Mesopotamien (Sumer, Babylonien) und in Ägypten Rollen spielten.

Auch der heutige Feminismus wurde damals veranlagt.

trel


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