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Zur Frage der Jahresangaben

admin @, Dienstag, 07. Februar 2012, 23:29 (vor 2114 Tagen) @ Intensivlehrer
bearbeitet von admin, Dienstag, 07. Februar 2012, 23:32

Herauslösung des Mondes.« Das war vor etwa 26.000 Jahren. Damals löste sich der Mond aus der Erde. .... Zu diesem Zeitpunkt begann auch die Geschlechter-Trennung des Menschen. Dieser war vorher zweigeschlechtig. Damit nahm der Mensch zugleich seine aufrechte Haltung ein und begann, ein Knochensystem zu entwickeln. .... Vor etwa 7.000 Jahren fand die Sintflut statt. Damals erst klärte sich die Atmosphäre soweit auf, daß man normal sehen konnte ....


Das ist nicht Ihr Ernst, oder?

Ich habe hiermit Teile des Buches von G.Wachsmuth referiert. Was die 26.000 Jahre für die Erde-Mond-Trennung betrifft, so steht das so möglicherweise nicht so da (ich kann das momentan nicht überprüfen, weil ich das Buch zurückgegeben habe). Es steht allerdings da, daß es sich um einen Zeitabschnitt gehandelt habe, bei dem der Frühlungspunkt in den Fischen stand, so wie heute. Und der Zyklus der Präzession wird allgemein angenommen mit etwa 26.000 Jahren.

Allerdings steht zur Frage, inwieweit es sinnvoll ist, derartige Zeitmaßstäbe anzulegen. Die Verhältnisse in unserem Planetensystem waren damals nämlich noch andere, sodaß es auch z.B. Jahreszeiten in unserem Sinne noch nicht gab. Insgesamt verlief alles viel langsamer, je weiter man zurückgeht.

Überhaupt ist ein Fehler, heutige Verhältnisse in die Vergangenheit zu interpolieren. Darauf habe ich schon weiter oben hingewiesen.

Das betreffende Buch behandelt im Wesentlichen die Geologie, so die Entstehung und Veränderungen der Meere und Gebirge, mit Bezug auf die damals (etwa 1950) herrschenden Auffassungen. Diese Verhältnisse sind für mich allerdings nicht so interessant, sodaß ich auf deren ausführliche Wiedergabe verzichtet habe. Wen es interessiert, der kann ja selber nachlesen.

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Die herrschende Meinung spricht natürlich völlig gegen das Weltbild, welche man durch höhere Erkenntnisfähigkeiten gewinnt. Wobei ich hinzufügen muß, daß ich derlei Fähigkeiten bis jetzt nicht habe, sondern zunächst nur einfach hypothetisch annehme, was ich in der anthroposophischen Literatur vorfinde.

Greift man einzelne Mitteilungen heraus, so erscheinen diese natürlich oft absurd. Das ändert sich aber, sobald man viele dieser Mitteilungen aufgenommen hat und in Zusammenhang sieht. Sie bilden dann ein organisches, d.h. in sich widerspruchsfreies Weltbild. Es ist keinesfalls einfacher als das herrschende, denn es fügt diesem ja noch riesige geistige Dimensionen hinzu.

Hypothesen sind zu bewerten nach ihrer Fruchtbarkeit. Da gibt es bekanntlich Unterschiede. Nicht jede Hypothese ist fruchtbar. Was aus den klassischen anthr' Büchern zu erfahren ist, ist aber oft fruchtbar in höchstem Maße. Danach wähle ich meine Lektüre aus.

Es gilt also, eine Schwelle, eine Anfangs-Hürde zu überwinden. Ich kann Ihnen nur raten, es einmal zu versuchen.

Freundliche Grüße!
admin


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